Verspätungen, Zugausfälle

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    • Verspätungen, Zugausfälle

      Hallo zusammen!

      Am 12.12.2012 fuhr meine Lebensgefährtin mit der RE 27012 (5:46 Uhr) von Mühldorf (Obb.) nach München Ost. Der Zug verspätete sich um ca. 20 Minuten, bei den S-Bahnen war auch etwas nicht in Ordnung, daher ergab sich eine Gesamtverspätung von mehr als 30 Minuten, bis Sie bei Ihrem Arbeitgeber war.

      Das gleiche Szenario wiederholte sich am 13.12.2012 mit der RE 27000 (6:37 Uhr) von Mühldorf (Obb.) nach München Ost. Auch an diesem Tag erreichte Sie die Dienststelle mit einer Verspätung von 30 Minuten.

      Am 13.12.2012 wollten wir gemeinsam, nach der Weihnachtsfeier unserer Dienststelle, mit der RB 27079 (22:28 Uhr) von München Hbf nach Mühldorf (Obb.) und von dort um 23:40 Uhr mit der RB 27139 nach Töging (Inn) fahren. Durch einen Schaden an der Lokomotive war am Ostbahnhof erst einmal Ende der Reise. Die Lokomotive wurde getauscht und die Reise fortgesetzt, mit 80 Minuten Verspätung. Die Zugbegleiterin machte eine Durchsage, dass die Anschlusszüge in Mühldorf nicht warten würden, aber die SOB Taxis geordert hat, mit denen ab Mühldorf das Reiseziel erreicht werden kann.
      Als wir in Mühldorf zum Taxistand gingen, war dort nur ein Taxi und dieses war schon reserviert für Fahrgäste nach Pocking. Nach einer Wartezeit von zehn Minuten habe ich einen Freund angerufen, der uns in Mühldorf abgeholt hat. Anstatt Töging um 23:44 Uhr zu erreichen, war es dann 1:40 Uhr des folgenden Tages.

      Am 19.12.2012 wollte ich mit der RB 27047 (14:39 Uhr) von München Ost nach Töging (Inn) fahren. Wegen eines verspäteten Gegenzugs hatten wir dann auch Verspätung. Die Zugbegleiterin machte eine Durchsage, dass Fahrgäste Richtung Simbach im Zug bleiben sollen. In Mühldorf bin ich im Zug geblieben. Nach fünf Minuten kam ein Herr mit Warnweste durch den Zug und forderte mich auf, diesen zu verlassen, da der Zug hier nun enden würde. Weiterfahrt? Fehlanzeige! In Mühldorf wurde zwischenzeitlich ein anderer Zug eingesetzt, der pünktlich, ohne die Fahrgäste aus München, abgefahren war! Dies habe ich am Infopoint erfahren, Durchsage gab es keine. Die Dame am Infopoint meinte nur, ich solle mit dem Zug um 16:33 Uhr meine Reise fortsetzen. Dieses Angebot habe ich nicht wahrgenommen und bin für 12.- EUR mit dem Taxi nach Töging gefahren.

      Heute am 21.12.2012 waren es wieder neun Minuten Verspätung mit der RE 27000.

      Diese Begebenheiten ziehen sich durch das ganze Jahr, ganz besonders in den Wintermonaten.

      Etwas besonders Kurioses sind die S-Bahn-Anzeigen im Ostbahnhof. Dort kann man lesen: »Nächster Zug Richtung Innenstadt Gleis ...«
      Nur stimmt das in den meisten Fällen nicht. Ich durfte dies schon öfters miterleben. Da steht Gleis 3. Also rein in die S-Bahn, an der Anzeige am Gleis steht noch 1 Minute. Man ist in der S-Bahn, Gleis 1+2 sind leer. Man wartet, die S-Bahn fährt nicht ab. Jetzt kommt eine S-Bahn auf Gleis 1, dann eine auf Gleis 2. Wer fährt nun? Es ist die von Gleis 1, dann die von Gleis 2. Unten stand aber »Nächster Zug Richtung Innenstadt von Gleis 3«!!!
      Diese Fehlanzeigen verärgern tagein, tagaus jeden Pendler am Ostbahnhof. Meines Erachtens ist diese Anzeige vollkommen überflüssig, da sie schlichtweg falsch ist.

      An einem Samstag im November 2012 ist eine S-Bahn in der Station Isartor liegengeblieben, der Zugverkehr von München Ost zum Hauptbahnhof war nicht mehr möglich. Aber warum lässt man noch S-Bahnen in die Stammstrecke einfahren, wenn schon bekannt ist, dass kein Verkehr mehr möglich ist? Meine S-Bahn blieb mitten im Tunnel stehen. Für mich war das die absolute Hölle, da ich unter Klaustrophobie leide. Ich konnte auch andere Fahrgäste beobachten, die anscheinend das gleiche Problem hatten wie ich. Nach geschlagenen 25 Minuten hatte die S-Bahn zu einer anderen S-Bahn am Rosenheimer Platz aufgeschlossen und ich konnte endlich die S-Bahn verlassen. Dieses Vorkommnis halte ich für sehr bedenklich.

      Bis zum 9.6.2012 bezahlte man für das Bayern-Ticket 29.- EUR, es konnten insg. 5 Personen damit fahren. Seit dem 10.6.2012 kostet das Ticket für 1 Person 22.- EUR. Jede weitere Person bezahlt 4.- EUR extra. Das macht bei 5 Personen einen Gesamtpreis von 22 EUR + 16 EUR = 38 EUR!!!
      Das ist eine Preiserhöhung von 31%!!!

      Noch ein schönes Erlebnis vom 8.1.2009:

      Es ist immer wieder schön, wenn es zu Verspätungen kommt. Denn anscheinend ist »Desinformation« bei der Bahn im Allgemeinen die Devise.
      Da wird man bei Störungen von Gleis 11 nach Gleis 8 und wieder zurück am Ostbahnhof in München geschickt. Dann wieder vom Ostbahnhof zum Hauptbahnhof und von dort wieder zurück zum Ostbahnhof. Es ist immer wieder sehr erheiternd dies miterleben zu dürfen.

      Was aber einen Pendler immer wieder sehr verwundert sind diese Stellwerkstörungen in Riem oder in Feldkirchen. War da nicht erst eine »Modernisierung« der Signalanlagen? Sobald es etwas kälter wird, geht bei der DB des Öfteren gar nichts mehr. Ist die DB vom Wintereinbruch wieder überrascht worden. Mal ganz zu schweigen davon, dass ab Dorfen die Heizung »ausfällt«. Böse Zungen behaupten, die Mitarbeiter würden diese abstellen ...

      Am 08.01.09 war es ja wieder einmal so weit: »Stellwerkstörung in München Riem« Die Fahrgäste wurden aufgefordert nach Trudering zu fahren und von dort mit Bussen nach Feldkirchen. Aber die Mehrzahl von »Bus« entpuppte sich als die Einzahl von »Bussen«, nämlich nur »Bus«. Ein Bus für wie viele Fahrgäste? 300, 400, 500?
      Die Straßenverkehrsordnung toleriert leider keine Fahrgäste auf dem Busdach, wie in Afrika oder Indien. So blieb die Mehrheit wartend in Trudering zurück.

      Die Verteilung von Gutscheinen im Bahnhof Mühldorf war ja eine nette Geste, aber die Züge sollten dann auch auf die Anschlussreisenden warten, die sich Gutscheine holen wollten, und diesen nicht vor der Nase davonfahren.

      Ich kenne diese »Spielchen« nunmehr schon seit 19 Jahren.


      Gruß Manfred