Erfahrung mit Sachbeschädigungsfall durch Deutsche Bahn

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    • Erfahrung mit Sachbeschädigungsfall durch Deutsche Bahn

      Kürzlich befand ich mich auf einer Bahnreise von Berlin nach Heidelberg. Beim Aussteigen aus dem bereits arg klapprigen IC (alte IR-Wagen) rutschte ich beim kräftigen Aufdrücken einer jener ja sicher allseits bekannten "Hebeltüren" ab und landete mit dem Arm in der Glasscheibe des Türfensters, die daraufhin sprang.

      Ich wurde daraufhin sofort vom Zugchef "festgesetzt", der mir (implizit vorsätzliche) Sachbeschädigung vorwarf, Ersatzforderungen der Bahn angekündigte und den Sicherheitsdienst am Bahnhof rief, der meine Personalien feststellte und mich daraufhin zur Bundespolizei schleppte.

      Obendrein wurde der Zug angehalten, da dieser mit gesprungener Scheibe angeblich nicht weiterfahren durfte. Dementsprechend musste der Wagen geräumt und abgesperrt werden.

      Aus meiner Perspektive handelt es sich bei diesem Fall um einen Unfall, bei dem die private Haftpflichtversicherung greifen sollte. Mich interessiert weniger die Sachlage des Falls, als die Eure eventuellen Erfahrungen:

      - Ist dieses (ruppige) Vorgehen durch die Deutsche Bahn üblich und normal, sollte man sich damit arrangieren, oder gäbe es einen Grund, dagegen vorzugehen? Ich hab mich ein wenig arg wie ein "mutwilliger Zerstörer von DB-Eigentum" gefühlt.
      - Hat jemand Erfahrungen im Umgang mit der Deutschen Bahn in vergleichbaren Fällen versehentlicher Sachbeschädigung? Gehen die erfahrungsgemäß sachlich mit so was um, oder muss man sich auf "Gegenwehr" einstellen?

      Herzlichen Dank!
    • Hallo Bijank, :)

      nach dem ich Deinen Beitrag gelesen habe, kann ich feststellen, daß es sich bei Deinem Fall um einen ganz klaren Unfall handelt,
      der von der privaten Haftpflicht bezahlt wird!

      Daß dann aber daraus eine derartige "Staatsaffäre" gemacht wurde halte ich persönlich für ein "starkes Stück"! Dir in diesem
      Zusammenhang vorsätzliche Sachbeschädigung vorzuwerfen, ist in meinen Augen eine nicht zu überbietende Frechheit!
      Was kannst denn Du dafür, wenn die BahnAG immer noch alte und klapprige IR-Wagen einsetzt, die noch aus den späten
      70er Jahren stammen.

      An Deiner Stelle würde ich der BahnAG eine saftige Rechnung über die ärztlichen Behandlungskosten präsentieren!

      Zum ruppigen Verhalten der BahnAG möchte ich sagen, daß mir selbst schon so etwas passiert ist. Meine Geschichte kannst Du, wenn
      Du willst hier im Forum unter dem Stichwort."aufenthalt im Türbereich" nachlesen.

      Liebe Grüße

      Erwin(Moderator)