Fahrgastrechte: Wegen Zugverspätung letzten Anschlussbus verpasst!

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    • Fahrgastrechte: Wegen Zugverspätung letzten Anschlussbus verpasst!

      Folgender Sachverhalt:

      Ich besitze eine (Online-)Fahrkarte und Reservierung der Deutschen Bahn mit folgenden Verbindungsdaten

      Frankfurt ab 16:51 mit ICE 373
      Offenburg an 18:27
      Offenburg ab 18:34 mit RB 26585
      Lahr an 18:45
      Lahr ab 18:50 mit Bus 106 der SWEG (Süd-Westdeutsche Eisenbahn Gesellschaft)
      Schweighausen an 19:45

      Der ICE 373 hat Verspätung, so dass ich in Offenburg den Anschlusszug nach Lahr verpasse. Der nächste Zug fährt 30 Minuten später nach Lahr. Dort verpasse ich dann aber den letzten SWEG-Bus des Tages in das 20 Kilometer vom Bahnhof entfernte Schweighausen.

      Frage: Muss die deutsche Bahn die Taxikosten nach Schweighausen erstatten, obwohl der auf der Fahrkarte aufgeführte Bus kein Bahnbus sondern ein Bus der SWEG ist? Der SWEG-Bus ist auf der (Online-Fahrkarte) zwar aufgeführt, jedoch nicht im Fahrkartenpreis erhalten, d. h. ich muss dafür im Bus nochmals eine Busfahrkarte lösen.
    • AHOI AHOI

      Ein Tipp vorweg: Wenn es sich um kleine Orte usw handelt, wäre es gut wenn man immer noch grob nen Ortsangabe mit angibst. Manchmal gibt es auch Orte doppelt und das erschwert es unnötig.
      So nun zu deiner Frage.

      Nein die Bahn muss dir diese Kosten nicht erstatten. Entscheidend ist immer welche Verbindung im grauen Feld ganz oben im Online Ticket angegeben ist. Bis dorthin gilt auch nur die Reisekette der Bahn. Solltest du also mehr als 1 Stunde zu spät in Lahr eintreffen erhältst du die Entschädigung.
      Da du ein separates Busticket kaufen musst schließt du dort auch wieder einen eigenen Beförderungsvertrag.

      Es besteht die Möglichkeit das wenn du in Offenburg den letzten Anschlusszug nach Lahr verspasst und du ein Anrecht auf Taxibeförderung hast (Ankunft nach 0 Uhr) das du aus Kulanz bis zum Wohnort gebracht wirst. Das ist aber dann wirklich nur Kulanz!!! Ein Anrecht darauf besteht nicht!
      Hier der Link zu den Übersichten: bahn.de/p/view/service/fahrgastrechte/uebersicht.shtml

      Ich hoffe, dass dir das erst einmal weiterhilft.

      Beste Grüße

      USV
    • Hi usvoyager,

      vielen Dank für die Erläuterung.

      Dann habe ich letztes Wochenende wohl Glück gehabt. Da bin ich in Offenburg nämlich zum Servicepoint gegangen und habe einen Taxigutschein von Lahr nach Schweighausen bekommen. Das waren dann knapp über 40 EUR auf dem Taximeter während die Bahnfahrkarte mit Reservierung bei BC50 nur rund 30 EUR gekostet hat.

      Insgesamt fände ich es aber schon gerecht, wenn die Bahn auch gesetzlich verpflichtet wäre, mir diese Taxikosten zu erstatten. Sofern ich mich für eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln entscheide, muss ich mich doch irgendwie darauf verlassen können, dass die gesamte Beförderungskette funktioniert und ich am Ende nicht gezwungen bin, auf dem Bahnhof in Lahr zu übernachten? (Ich selbst kann mir dort vielleicht ein Hotel oder ein Taxi leisten, bei einem Studenten oder der Hausfrau mit HarzIV sieht das ja wohl anders aus!)

      Viele Grüße
      BlackForrestMan
    • BlackForrestMan schrieb:

      Hi usvoyager,

      vielen Dank für die Erläuterung.

      Dann habe ich letztes Wochenende wohl Glück gehabt. Da bin ich in Offenburg nämlich zum Servicepoint gegangen und habe einen Taxigutschein von Lahr nach Schweighausen bekommen. Das waren dann knapp über 40 EUR auf dem Taximeter während die Bahnfahrkarte mit Reservierung bei BC50 nur rund 30 EUR gekostet hat.

      Insgesamt fände ich es aber schon gerecht, wenn die Bahn auch gesetzlich verpflichtet wäre, mir diese Taxikosten zu erstatten. Sofern ich mich für eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln entscheide, muss ich mich doch irgendwie darauf verlassen können, dass die gesamte Beförderungskette funktioniert und ich am Ende nicht gezwungen bin, auf dem Bahnhof in Lahr zu übernachten? (Ich selbst kann mir dort vielleicht ein Hotel oder ein Taxi leisten, bei einem Studenten oder der Hausfrau mit HarzIV sieht das ja wohl anders aus!)

      Viele Grüße
      BlackForrestMan


      Das wäre ganz und gar nicht gerecht, denn dann müsste die Bahn auch für Flüge und Schiffe bezahlen, womit die nichts am Hut haben.
      Es gilt nur, wo für du bezahlst, dafür ist die Bahn auch verantwortlich. Alles andere ist eigene Verantwortung.
    • Hallo Chung,

      ich habe nicht gesagt, dass es "Recht ist" (= Es ist Gesetz) sondern dass ich es "gerecht fände" (= Es sollte Gesetz sein). Schließlich ist das Verpassen des Anschlussbuses eine unmittelbare Folge der von der Bahn (in der Regel verschuldeten) Verspätung.

      Man kann natürlich durchaus deine Auffassung vertreten, doch habe ich hier eine andere Meinung:

      Wenn ein Sanitärinstallateur auf Grund einer fehlerhaften Arbeit einen Wasserschaden verursacht, haftet er auch für die Folgeschäden an anderen Gewerken und muss nicht nur die von ihm installierte lecke Leitung kostenlos reparieren.

      Auch in anderen Branchen ist es üblich, dem Auftragnehmer eine Konventionalstrafe für die verzögerte Bereitstellung eines Gewerkes aufzuerlegen.

      Ich bin nicht der Meinung, dass das bei einem Transportvertrag anders sein soll. Und wenn ich deshalb tatsächlich ein Schiff oder ein Flugzeug verpasse und dadurch Mehrkosten habe ... warum soll sich die Bahn daran nicht (zumindest in einer angemessenen und schmerzenden Höhe) beteiligen.

      Viele Grüße
      BlackForrestMan
    • Die Wünsche mancher Leute versetzt mich doch manchmal noch in Stauen ^^

      Du schließt einen Beförderungsvertrag von A nach B ab, wenn du weiter nach C willst, ist das doch nicht Sache der Bahn?
      Ein Busunternehmen fällt i.d.R. nicht mal unter die Verordnung der Fahrgastrechte. Genauso fällt eine Fluglinie nicht unter die Verordnung der Fahrgastrechte sondern der Flugrechte. Das sind zwei verschiedene Sachen und das muss unbedingt auch so bleiben. Es wäre ein massiver Verwaltungsakt für alle Beteiligten. Sämtliche bestehenden Verordnungen müssten komplett umgeworfen werden. Es gibt für (fast) alle Transportwege eigene EU Verordnungen und das hat auch einen Grund. Die Unternehmen müssen auch weiterhin getrennt bleiben. Wirft man diese Verordnungen zusammen, müsste alles überprüft werden (A - Woran lag es das es überhaupt Verspätung am Zielort (denn nur das zählt) gab? B - Wer hat die Verantwortung und C- Warum gabs Verspätung)) Das würde bedeuten das sämtliche Unternehmen vom kleinen Taxiunternehmen das dich zum Bahnhof bringt über die DB die dich zum Zielort fährt über den Bus/S-Bahn die dich zum Flughafen bringt über die Fluglinie die dich befördert über Taxi/S-Bahn/Bus zum Bahnhof über die örtliche Bahn die dich zum Ziel deiner Reise und ggf. noch Taxi / Bus / Straßenbahn / S-Bahn / U-Bahn das dich an deinen wirklichen Zielort bringt die Daten speichern müssten und diese auch jedem der o.g. Teilnehmer diese Daten zur Verfügung stellt.
      Das wären 7, also in Worten Sieben, Unternehmen die wegen "dir" einen massiven Verwaltungsakt hätten. Dies würde zwangsläufig dazu führen das wesentlich mehr Personal eingestellt werden muss, was nur bei größeren Unternehmen der Fall ist, und kleinere Betriebe schließen dürften. Weiterhin würden die Kosten einer Fahrkarte/Flugkarte/Taxifahrt um ca 25 - 30% steigen.

      Wenn du das jetzt also immer noch möchtest, viel Spaß das allen EU Bürgern zu erklären, ich würde dich nicht wählen^^
    • Na ja ... vielleicht hast Du in manchen Punkten Recht - ok, will meine Ansicht revidieren.

      Persönlich würde ich lieber im Schnitt 25% mehr bezahlen und dann ankommen, anstatt auf einem Bahnhof ohne oder mit geschlossener Bahnhofshalle auf dem Bahnsteig zu übernachten - sehen andere Fahrgäste und die EU-Bevölkerungsmehrheit vielleicht anders.

      Ich bin zur Zeit gezwungen jede Woche zwei Bahnfahrten mit ca. 300 Kilometer Fahrtstrecke durchzuführen. Jede Fahrt hat zwei Umstiege (regional - fern - regional). Im Schnitt komme ich bei jeder fünften Fahrt pünktlich (Verspätung <= 5 Minuten an) ... das ist nicht übertrieben, sondern belegbar. Bei der Hälfte der Fahrten stellt sich das Busproblem - den letzten Bus hätte ich im letzten halben Jahr weniger als 5 mal geschafft. In der Regel muss ich mich also am 20 Kilometer entfernten Bahnhof (30 Minuten Fahrtzeit) von der Familie abholen lassen, da mir die 50 EUR fürs Taxi zu teuer sind. In ca. einem Viertel der Fälle greifen die Fahrgastrechte und ich bekomme 25% der Fahrtpreises erstattet, das entspricht bei Bahncard 50 ca. 7,50 EUR. (Von den 200 EUR für die Bahncard bekommt man ja nicht einmal was erstattet, wenn jeder Zug Verspätung hat.) Dafür muss ich 15 Minuten lang ein Formular ausfüllen, meine Fahrkarte kopieren (Original brauche ich fürs Finanzamt), 58 Cent Porto bezahlen und das Ding noch zum Briefkasten tragen. Die Erstattung dauert 1-2 Monate. Regelmäßig passieren Fehler zu meinen Ungunsten, beispielsweise, dass die in Folge der Verspätung nicht nutzbare Reservierung großzügig bei der Erstattung übersehen wird. Wenn man sich dagegen noch wehrt, kann das eigentlich nur daran liegen, dass man ein Prinzipienreiter ist.

      DAS ERSETZT MICH IN ERSTAUNEN!

      Übrigens heute morgen wie letzten Montag: Zugausfall der Regionalbahn von Lahr nach Offenburg. Letzte Woche stand ich 90 Minuten bei klirrender Kälte am Bahnhof. Heute habe ich mich 40 Kilometer nach Offenburg fahren lassen, um den ICE noch zu erreichen (E-Mail-Verspätungsalarm bekommen!). Erstattet bekomme ich dafür 2 EUR für die Fahrstrecke Lahr nach Offenburg ... ich bin ja selber schuld, dass ich nicht planmäßig am Bahnhof Lahr warte, damit ich mehr Verspätung für eine höhere Fahrgastrechtezahlung bekomme.

      Sorry - ich fühle mich als treuer Bahnkunde ungerecht behandelt.

      Die Bahn wirbt damit, dass 95% der Züge pünktlich seien. ICH WILL AUCH MAL ZU DEN 95% GEHÖREN.

      Viele Grüße
      BlackForrestMan
    • Chung schrieb:

      Die Wünsche mancher Leute versetzt mich doch manchmal noch in Stauen ^^
      Sorry, aber Deine Argumente setzen andere genauso in Erstaunen
      Du schließt einen Beförderungsvertrag von A nach B ab, wenn du weiter nach C willst, ist das doch nicht Sache der Bahn?
      Ein Busunternehmen fällt i.d.R. nicht mal unter die Verordnung der Fahrgastrechte. Genauso fällt eine Fluglinie nicht unter die Verordnung der Fahrgastrechte sondern der Flugrechte. Das sind zwei verschiedene Sachen und das muss unbedingt auch so bleiben. Es wäre ein massiver Verwaltungsakt für alle Beteiligten. Sämtliche bestehenden Verordnungen müssten komplett umgeworfen werden. Es gibt für (fast) alle Transportwege eigene EU Verordnungen und das hat auch einen Grund. Die Unternehmen müssen auch weiterhin getrennt bleiben. Wirft man diese Verordnungen zusammen, müsste alles überprüft werden (A - Woran lag es das es überhaupt Verspätung am Zielort (denn nur das zählt) gab? B - Wer hat die Verantwortung und C- Warum gabs Verspätung)) Das würde bedeuten das sämtliche Unternehmen vom kleinen Taxiunternehmen das dich zum Bahnhof bringt über die DB die dich zum Zielort fährt über den Bus/S-Bahn die dich zum Flughafen bringt über die Fluglinie die dich befördert über Taxi/S-Bahn/Bus zum Bahnhof über die örtliche Bahn die dich zum Ziel deiner Reise und ggf. noch Taxi / Bus / Straßenbahn / S-Bahn / U-Bahn das dich an deinen wirklichen Zielort bringt die Daten speichern müssten und diese auch jedem der o.g. Teilnehmer diese Daten zur Verfügung stellt.
      Das ist reine juristische Hackerei, die einem Betroffenen Fahrgast nicht einleuchten, denn die nachfolgende Begründung ist fadenscheinig.
      Das wären 7, also in Worten Sieben, Unternehmen die wegen "dir" einen massiven Verwaltungsakt hätten. Dies würde zwangsläufig dazu führen das wesentlich mehr Personal eingestellt werden muss, was nur bei größeren Unternehmen der Fall ist, und kleinere Betriebe schließen dürften. Weiterhin würden die Kosten einer Fahrkarte/Flugkarte/Taxifahrt um ca 25 - 30% steigen.
      Das würde voraussetzen, dass die Bahn dieses Risiko bei jedem einzelnen Beförderungsvorgang eingehen würde. Nur dann würde Deine "Berechnung" greifen.
      Wenn du das jetzt also immer noch möchtest, viel Spaß das allen EU Bürgern zu erklären, ich würde dich nicht wählen^^
      Keine sehr sachliche Information. Bin sehr irritiert!
    • @BlackForrestMan ich kann die Situation sehr gut nachvollziehen. Ich fahre selbst mit einer Privatbahn jeden Tag zur Arbeit. Die Strecke ist Eingleisig und es kommt dadurch regelmäßig zu Verspätungen. In der Regel sind es nur 2-4 Minuten und meine Tram kommt erst 11 Minuten nach Ankunft. Gerade wenn ich mal länger im Büro sitze passiert es oft das mein Zug 4 Minuten Später ankommt und dann noch auf einen Leerzug Richtung Abstellgleis wartet und dann bekommt i.d.R. auch ein Güterzug vorfahrt und zack 12 Minuten Verspätung letzte Tram weg, warten auf den Bus der mich in die Stadt bringt wo eine andere Tramlinie fährt, die natürlich wartet egal wie man rennt. Und so komm ich dann auch regelmäßig 40 Minuten später Daheim an.

      Es nervt im Winter natürlich total, im Sommer ist es mir egal da genieße ich die Wartezeit auf die Tram^^

      Dennoch kann die Bahn in deinem Fall nichts dafür das es der letzte Bus war, außer es handelt sich bei dir um einen Verkehrsverbund und du hast eine Fahrkarte von A nach C über B. Nur dann hast du auch kompletten Anspruch.
      Wenn nicht, wäre eine Erstattung nicht wirklich gerecht, denn dann möchte ich auch eine für meine Monatskarte für die Tram ^^
      Da hilft leider eigtl nur eins: Hoffe immer das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet.

      @tatinger erst einmal danke für deinen "wortreichen" Beitrag.
      "Das ist reine juristische Hackerei, die einem Betroffenen Fahrgast nicht einleuchten, denn die nachfolgende Begründung ist fadenscheinig." <- Aber selbstverständlich ist das alles einleuchtend und die Begründungen sind auch nicht fadenscheinig, aber wenn man nicht verstehen möchte ist alles Käse gell?

      "Keine sehr sachliche Information. Bin sehr irritiert! " <- Doch doch, ich ziele damit Richtung Petitionsrecht nach Art. 17 GG. Und damit eine sehr sachliche und wichtige Information, aber wie bereits erwähnt wenn man nichts verstehen will ist halt alles Käse ;)
    • OK, ich hatte bisher einen anderen Eindruck.
      In diesem Falle ziehe ich meine Aussage natürlich zurück.
      Verstehen kann ich Deine Meinung nicht.
      Mit nicht wollen hat das nix zu tun, wie Du etwas hochnäsig zu behaupten versuchst.
      Ich hatte mir meine Aussagen sehr wohl überlegt.
      Aber eine Diskussion soll hier wohl garnicht zustande kommen.

      OK, beschränken wir uns auf Fragen wie: "warum sind bei der Regionalbahn die Fahrkartenautomaten kaputt?"
    • tatinger schrieb:

      OK, ich hatte bisher einen anderen Eindruck.
      In diesem Falle ziehe ich meine Aussage natürlich zurück.
      Verstehen kann ich Deine Meinung nicht.
      Mit nicht wollen hat das nix zu tun, wie Du etwas hochnäsig zu behaupten versuchst.
      Ich hatte mir meine Aussagen sehr wohl überlegt.
      Aber eine Diskussion soll hier wohl garnicht zustande kommen.

      OK, beschränken wir uns auf Fragen wie: "warum sind bei der Regionalbahn die Fahrkartenautomaten kaputt?"



      Ich habe bei der Deutschen Bahn gelernt und auch gearbeitet mich dann aber für ein kommunales Unternehmen im Nordosten entschieden, mehr für MV zu tun :)

      Diskussionen sind selbstverständlich gewünscht, aber nicht auf der Grundlage der SPD: "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt".
      Ich kann niemanden die Schuld für etwas geben, worin sie keine Aktien haben. Die Deutsche Bahn kann nichts dafür, dass der letzte Bus nicht wartet oder das es eben der letzte Bus ist. Klar, der Verursacher ist die Deutsche Bahn, aber die machen ja Verspätungen nicht weil sie es für lustig halten.
      Wenn wir die Situation mal umdrehen und der Bus Verspätung hat und jemand dadurch den Zug verpasst, der Busfahrer kann auch nichts dafür.

      Warum in der Regionalbahn (ich nehm mal an DB Regio?) die Fahrkartenautomaten kaputt sind? Schau mal hier: youtube.de
      Dort findest du die Anleitung wie die du die Fahrkartenautomaten zu Absturz bringen kannst. Die Antwort ist daher einfach: Die Menschen aus unserer Gesellschaft, die die Automaten zum Absturz bringen sind Schuld daran.
    • also, so kann ich das nicht stehen lassen.
      So bescheuert, wie mich Deine Antwort aussehen lässt, bin ich schließlich nicht.
      Dass Chaoten schuld an eingeschlagenen Display von Fahrkartenautomaten sind, weiß ich auch.
      Deine Erklärung ist wirklich überflüssig bis befremdlich.
      So auch die Wiederholung der Erklärung zum "Verspätungsthema"

      Es ist lediglich die Begründung warum man die Bahn nicht für die "Folgeschäden" aus einer Verspätung haftbar machen kann.
      Die sind so überzogen und überspitzt,
      dass sie unglaubwürdig wirken.

      BlackForrestMan hat seine Vorstellungen plausibel argumentiert.
      Deine Antwort hatte das nicht verdient.

      Aber ich hätte besser nichts dazu gesagt.
      Ich werde, wenn überhaupt nur noch technische Fragen stellen.
    • tatinger schrieb:

      also, so kann ich das nicht stehen lassen.
      So bescheuert, wie mich Deine Antwort aussehen lässt, bin ich schließlich nicht.
      Dass Chaoten schuld an eingeschlagenen Display von Fahrkartenautomaten sind, weiß ich auch.
      Deine Erklärung ist wirklich überflüssig bis befremdlich.
      So auch die Wiederholung der Erklärung zum "Verspätungsthema"

      Es ist lediglich die Begründung warum man die Bahn nicht für die "Folgeschäden" aus einer Verspätung haftbar machen kann.
      Die sind so überzogen und überspitzt,
      dass sie unglaubwürdig wirken.

      BlackForrestMan hat seine Vorstellungen plausibel argumentiert.
      Deine Antwort hatte das nicht verdient.

      Aber ich hätte besser nichts dazu gesagt.
      Ich werde, wenn überhaupt nur noch technische Fragen stellen.



      Befremdlich wirkt eher dein "ich will nichts verstehen" Standpunkt.
      Es ist aber wieder typisch für unsere heutige Gesellschaft anderen die Schuld für etwas zu geben, die keine Aktien darin haben.
      Dabei ist es so simpel wie ein Sonnenaufgang.

      Ein Dienstleister ist nur für die Dienstleistung verantwortlich die er selbst auch erbringt, nicht aber für folgende Dienstleistungen mit die er nicht vertraglich erbringt.
      So siehst es auch das Bundesgesetz wie auch das Europäische Recht. Die Bahn ist keine Brieftasche an der wir uns alle bedienen können, wenn mal etwas schief läuft. Es ist zum Glück kein Staatsunternehmen das von merkwürdigen Politikern geleitet wird, nein es ist ein normales Unternehmen wie jedes andere in Deutschland. Es ist mir noch in keinem Forum o.Ä. zu Ohren gekommen das etwas gleichwertiges (Entschädigung von Folgeschäden ohne Vertragsverhältnis) fordert. Aber die Bahn ist ja eh immer eine Ausnahme, jeder darf und muss über sie schimpfen mh?

      Und was BlackForrestMan angeht, er hat alles richtig gemacht. Er hat sich ausgekotzt, würde wohl jeder machen, aber er hat es richtig erkannt. Dieses Forum dient zum Informationsaustausch. Auskotzen kann man sich bei der Bahn, in diesem Fall leider ohne Erfolg.