Heftiger Preissprung auf oft gefahrener Strecke mit dem Fahrplan-/Jahreswechsel. Kontingent massiv verkleinert?

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    • Heftiger Preissprung auf oft gefahrener Strecke mit dem Fahrplan-/Jahreswechsel. Kontingent massiv verkleinert?

      Hallo im Bahnforum,

      es gibt da etwas, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Ich bin das letzte Halbjahr 2014 ein bis zweimal im Monat nach Regensburg und zurück gefahren, auf der Strecke IC 2161 – ICE 229, bzw. zurück ICE 90 – IC 2062. Fast immer Donnerstag/Montag nachmittags, also nicht gerade an typischen Wochenendreisetagen und nicht zu Stoßzeiten. Die Züge waren fast immer recht locker besetzt, nie ganz ausgelastet. Ich habe immer sehr günstige Sparpreis-Tickets bekommen, nicht selten den 29€-Frühbucherpreis, worauf ich ja nochmal meinen BC25-Rabatt bekommen habe. Meist habe ich so ca. 2 Wochen vorher gebucht, mal etwas früher, mal später. Selbst so um die Feiertage bin ich ziemlich gut weggekommen.

      Bei meinen Reiseplanungen für dieses Jahr ist mir aufgefallen, dass es auf Wochen und Monate auf dieser Strecke und diesen Tagen keine wirklich günstigen Sparpreise mehr gibt, auch wenn man jetzt schon z.B. für Ende März sucht. Ich habe nicht für jeden Tag und jede Uhrzeit gesucht, aber plötzlich sind die günstigsten Sparpreise incl. BC-Rabatt auf besagter Strecke bei ca. 34€ oder 37€, häufig auch so um die 50€ (Normalpreis ist 76€). Den typischen „29€-Sparpreis“ für Frühbucher scheint es auf dieser Strecke seit dem Fahrplan- oder Jahreswechsel gar nicht mehr zu geben. 2014 habe ich auf dieser Strecke hin und zurück teilweise nur ca. 60€ incl. Reservierung bezahlt. Jetzt sind es mindestens 70 oder meist eher 80€ - ohne Reservierung. Das ist ein Preissprung von bis zu 33% (ebenfalls noch exklusive Reservierung).

      Mir geht es jetzt nicht darum zu sagen: Frechheit, die Deutsche Bahn ist ja viel zu teuer oder "Geiz ist geil"! 25€ incl. BC25-Rabatt für eine einfache Fahrt über 400km+ ist schon mehr als günstig. Als ich letztes Jahr mehr oder weniger regelmäßig die Strecke gefahren bin, bin ich auch überrascht gewesen, wie günstig ich weggekommen bin. Zugegebenermaßen habe ich mich wohl daran gewöhnt. Mir ist auch bewusst, dass es keinen Anspruch auf diese Sparpreise gibt und dass diese beschränkt sind. Aber der plötzliche Preissprung ist schon heftig für mich und den spüre ich auch.

      Ich kann mir aber v.a. nicht erklären, wie dieser heftige Preissprung jetzt für 2015 zustande kommt. Bzw. warum das (günstigste) Sparpreiskontingent schon so plötzlich erschöpft zu sein scheint, selbst wenn ich Monate vorher buchen würde. Haben etwa Reiseunternehmen diese Kontingente aufgekauft? Wurde das Kontingent massiv verkleinert, auch bei wenig Auslastung?

      Jetzt wo ich so schreibe dämmert mir gerade noch etwas, aber ich bin mir nicht sicher. Normalpreis ist jetzt 76€ für die einfache Fahrt... ich bilde mir ein, dass der vor dem Fahrplanwechsel 2014/15 nur so um die 60€ war... 62€ oder so? Aber da kann ich mich jetzt auch vollkommen irren, den Normalpreis hatte ich ja nie bezahlt. Aber könnte das sein? - Allerdings hieß es doch, dass im Fernverkehr die Preise zum Fahrplanwechsel nur um 2,5% steigen (und nicht um 25%)?


      Ich bin für jede Aufklärung dankbar. Viele Grüße ;)
    • Sparpreise bei der Bahn

      Hallo Captain_Cosmotic,

      auch ich gehöre erklärtermaßen zu den Kunden der Bahn, die deren Preisgestaltung kritisch beobachten und hinterfragen. Gleichwohl halte ich es für undenkbar, dass die DB im Rahmen der letzten Preiserhöhung den Normalpreis auf deiner Strecke "clam heimlich" um ca. 25 % angehoben hat.

      Was die Sparpreise anbelangt, sowohl die Größe des jeweiligen Kontingents, sowie deren absolute Höhe, so gelten hier wohl unumschränkt die Regeln der freien Marktwirtschaft. Mithin ist eine Ware, die vom Kunden wenig nachgefragt wird, eher günstig im Verkauf, eine häufiger nachgefragte Ware wird entsprechend teurer angeboten.

      Wenn du festgestellt hast, dass auf deiner Strecke die Sparpreise neuerdings nicht mehr so günstig sind, wie dies bisher der Fall war, dann spricht alles dafür, dass sich die Auslastung dieser Züge entsprechend verbessert hat. Eine entsprechende Bestätigung für meine Vermutung wird es sicher von der Bahn nicht geben. Welcher Leistungsanbieter lässt sich schon gerne in die Karten schauen?

      Ergo: es bleibt also nur bei künftigen Buchungen noch genauer hinzuschauen, evtl. beim Reisetag flexibel sein, ggf. auch bei der Auswahl der Uhrzeit.

      LG, Lena
    • Hallo Lena, vielen Dank für deine Antwort!

      Naja, ich halte das mit den 25% Erhöhung des Normalpreises eigentlich auch nicht für möglich. Es war nur so ein Gefühl... vielleicht bin ich ja auch bekloppt... ;) Bin sonst auch nicht so ein Korinthenkacker. Trotzdem kann man leider ja nicht mehr nachsehen, was der Normalpreis vor dem Fahrplanwechsel war... würde ich ja schon irgendwie gerne.

      Klar, und ich erwarte auch nicht, dass die Bahn Betriebsgeheimnisse verraten wird ;)

      Wegen deines Tips mit dem flexibel sein wegen Tag und Zeit, etc.: Das ist mir schon auch bewusst und in einem gewissen Rahmen bin ich ja auch dazu bereit... hab ich ja auch letztes Jahr so gemacht, das ist ja kein grundsätzliches Problem für mich. Ich habe mich jetzt aber auch mal zum Affen gemacht und habe Stichprobenartig bis Ende März z.B. den Mittwoch angeschaut. (Ohne Statistiken zu kennen vermute ich, dass Mittwochen generell ein relativ wenig frequentierter Bahn-Tag ist.) Der IC 2161 hat z.B. die Abfahrtszeiten 09:06, 11:06, 13:06, 15:06... Bis Ende März sind die günstigstens Sparpreise auf dieser Strecke nach R mindestens 33,75€ oder 36,75€ - INCL. BC25-Rabatt! Den 29€-Sparpreis gibt es z.B. kein einziges Mal. Letztes Jahr gab es da auch viel mehr Varianz bei den Preisen und eine "feinere" Preisstaffelung. - Irgendwie bleibt bei mir das Gefühl, dass irgendwie irgendwas nicht ganz richtig sein kann... ;)

      Was ich mir jetzt noch vorstellen könnte ist, dass seit 2015 kürzere Züge eingesetzt werden und damit das Angebot verknappt wurde, egal aus welchem Grund nun.

      Ich habe auch an den Kundendialog und den Bahncard-Service geschrieben. Die Antworten waren größtenteils Standardantworten. Ich zitiere hier mal:

      1.

      BahnCard-Service schrieb:

      [...] Mit dem Sparpreis der Bahn reisen Sie bequem ab 29 Euro in der 2. Klasse. Das Angebot gilt für die einfache Fahrt, auch im ICE. Bereits 3 Monate vor Reiseantritt können Sie die günstigen Preise buchen. Es besteht Zugbindung für die in der Fahrkarte eingetragenen Fernverkehrs- und Nachtreisezüge.

      Die Angebote sind erhältlich, solange der Vorrat reicht.

      Vielen Dank für Ihr Verständnis.

      Wir würden uns freuen, Sie bald wieder als Gast in unseren Zügen begrüßen zu dürfen. [...]

      2.

      kundendialog@bahn.de schrieb:

      [...] Es tut uns leid, dass Sie in der jüngeren Vergangenheit nicht die von Ihnen gewünschten Sparpreise kaufen konnten.

      Die Anzahl und die Preisstufe der Sparpreise zu Buchungsbeginn richten sich immer nach der erwarteten Nachfrage und der Auslastung in den jeweiligen Zügen. Vereinzelt kann es vorkommen, dass noch nach Buchungsbeginn Verfügbarkeit entsteht und dadurch ein günstigerer Preis angeboten werden kann. Das kann durch eine Stornierung bzw. Umbuchung einer Gruppe geschehen, die schon langfristig auf diesem Zug disponiert war, oder wenn wir zusätzliche Züge bzw. Wagen einsetzen.

      An Tagen mit erwartungsgemäß sehr hohem Aufkommen an Reisenden sind wir bemüht, überbesetzte Züge zu vermeiden. Daher werden stark vergünstigte Angebote, wie die Sparpreise, dann nur sehr begrenzt oder gar nicht angeboten. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

      Sie haben noch Fragen? Rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern. [...]


      Zweitere E-Mail ist etwas "aufschlussreicher", sagt mir aber auch kaum etwas, was ich mir nicht auch selbst hätte denken können. Einzig das mit der "Umbuchung einer Gruppe" raffe ich nicht ganz. Was soll hier mit "Gruppe" gemeint sein?

      Beste Grüße!
    • Captain_Cosmotic schrieb:

      Jetzt wo ich so schreibe dämmert mir gerade noch etwas, aber ich bin mir nicht sicher. Normalpreis ist jetzt 76€ für die einfache Fahrt... ich bilde mir ein, dass der vor dem Fahrplanwechsel 2014/15 nur so um die 60€ war... 62€ oder so?


      Ok, also zumindest hier habe ich mich geirrt. Mir hat jemand, der auch auf der Strecke gefahren ist gesagt, dass der Normalpreis für die Hin- und Rückfahrt letztes Jahr ungefähr bei 144€ lag.

      Edit: Ich hatte da zuvor auch den Normalpreis mit BC25-Rabatt und den Normalpreis ohne BC-Rabatt in einen Topf geworfen bzw. verwechselt. Der Normalpreis pro einfache Fahrt ist 76€, mit BC25-Rabatt sind es 57€ (so bin ich wohl irgendwie auf die ca 60€ gekommen ;) )...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Captain_Cosmotic () aus folgendem Grund: Verwechslung

    • Hallo Catain_Cosmotic,

      die Antworten der Bahn auf deine Anfrage sind ja wohl erwartungsgemäß ausgefallen, einige belanglose Höflichkeitsfloskeln gemischt aus vorgefertigten Textbausteinen, aber nichts Konkretes in der Sache.

      Zu deiner Frage, was die Sache mit der "Gruppe" bedeuten soll, kann ich dir vielleicht weiterhelfen. Es ist wohl so, dass Veranstalter für Gruppenfahrten frühzeitig Sparkontingente buchen. Wenn diese Gruppe dann tatsächlich kleiner ist, oder mit einem anderen Zug fährt, dann sind bisweilen kurzfristig wieder Plätze zu einem niedrigeren Sparpreis verfügbar. Mir ist selbst schon passiert, dass ich bei Planung einer Reise frühzeitig den Sparpreis abgefragt habe und einige Wochen später, als ich dann mein Ticket buchte, war der Sparpreis plötzlich niedriger.

      LG, Lena
    • Bahnpreise steigen - Benzinkosten sinken ?

      Hi,

      auch mir hat sich nach dem Beitrag von Captain Cosmotic zunächst die Frage nach dem Startbahnhof bis hin zum Zielbahnhof in Regensburg gestellt. Lena hat mir die Frage danach bereits abgenommen ;) Die Entfernung einer Bahnstrecke spielt beim Preis natürlich auch weiterhin eine entscheidende Rolle :!:

      Aber die Beobachtungen von Captain Cosmotic kann ich durchaus bestätigen. Vor knapp 10 Jahren hatte ich selber noch die Bahncard 25 und konnte größtenteils für meine Strecke von Norddeutschland ins Rheinland noch günstige Sparpreise bekommen, wenn ich etwa 2 Wochen vor Fahrtantritt meine Hin- und Rückfahrt buchte.

      Heute erlebe ich auch, das ich um einen günstigen Sparpreis zu bekommen, oftmals mindestens 2 Monate vor meiner geplanten Reise buchen muss. So etwas wie "Last Minute" scheint es wohl bei der Bahn gar nicht mehr zu geben :?: Umso später und kurzfristiger ich verreisen möchte, umso teurer kommt mich die ganze Fahrt, so meine Wahrnehmung der letzten 2 bis 3 Jahre ;(

      Die Bahncard selber habe ich schon vor einigen Jahren leider wieder zurück gegeben, da Sie mir für meine mittlerweile drei, vier oder auch fünf Reisen im Jahr mit der Bahn kaum noch eine Ersparnis brachte. Die Bahncard kam am Ende teurer als die Ersparnis von ein paar € pro Fahrt. :(

      Ganz aktuell haben wir nun Mitte Januar 2015 auch noch die Antiproportionale Entwicklung der Bahnpreise zu den Benzinpreisen an den Tankstellen. Ich habe erst diese Woche den Liter Super für 1,20 € getankt. Das ist schon ein Unterschied wenn man vor einigen Monaten noch bei 1,70 € pro Liter an der Tankstelle lag :thumbup: Die Bahn ist natürlich ein großes Unternehmen und tut sich vielleicht auch ein bisschen schwer damit, flexibel und zeitnah auf die gesunkenen Benzinpreise zu reagieren :S ?

      Die Entwicklung der Bahnpreise geht nach meiner Beobachtung nach oben, während die Benzinpreise aktuell sinken. Keine gute Entwicklung, um Fahrgäste für öffentliche Verkehrsmittel zu gewinnen :huh:
    • @Lena

      Vielen Dank für die Info mit den "Gruppen". Ich habe nochmal nachgedacht mit der "unökonomischen" Preissteigerung. Bei der Steigerung des Normalpreises hatte ich mich ja geirrt. Das Kontingent für Sparpreise scheint auf dieser Strecke aber extrem eingeschränkt worden zu sein. Was wäre denn, wenn die Strecke unwirtschaftlich wäre und die Bahn sozusagen so die Kosten möglichst decken will? Die Strecke ist vielleicht durchgängig relativ schlecht frequentiert. Jetzt nimmt die Bahn evtl. Statistiken und Prognosen her und meint, dass die Nachfrage auf der Strecke eh nicht steigen wird, auch wenn sie die Preise auf der Strecke senkt (durch mehr Sparpreise), weil einfach keine Nachfrage besteht. Je weniger frequentiert, desto weniger Beschwerden gibt es auch wegen. evtl. zu hohen Preisen; die, die darauf angewiesen sind, müssen sowieso fahren.

      Hieß es bei der letzten Preiserhöhung, die mit dem Fahrplanwechsel kam nicht, dass diese nicht Flächenddeckend sein würde, sondern, dass einige Strecken teurer werden würden und andere vom Preis gleich bleiben würden? Das lässt sich ja auch indirekt steuern, indem man auf manchen Strecken das Kontingent stark verringert.

      @Nordlicht

      Ja... mich "schockiert" allerdings eher, dass dieser "Schwund" der Sparpreise praktisch über Nacht kam. Ich weiß generell nicht, wie es auf anderen Strecken ist. Auf der Linie Frankfurt am Main - Berlin würde ich eher erwarten, dass das Kontingent früh erschöpft ist (auch wenn es groß wäre).

      Wegen dem Benzin... also soweit ich jedenfalls weiß ändert die Bahn die Preise ja nur einmal im Jahr zum Fahrplanwechsel im Dezember. Deswegen denke ich, dass die Bahn da "natürlich" nur recht unflexibel reagieren kann. Über die Sparpreiskontingente könnte sie allerdings dann doch indirekt recht flexibel reagieren. Allerdings kommt sich der Kunde, der 2 Monate vor der Fahrt gekauft hat und nur einen 44€-Sparpreis bekommen hat verarscht vor, wenn es plötzlich eine Woche vor der Fahrt wieder sieht, dass es dann nachträglich doch noch den 29€-Sparpreis gegeben hätte. Das Argument der Bahn bzw. deren Marketing war ja immer: möglichst früh buchen - möglichst viel sparen.
    • Hallo,

      du hast völlig Recht, im Rahmen der unternehmerischen Freiheiten gibt es auf unrentablen Strecken tatsächlich mehrere Optionen. Zum einen kann man den Fahrplan ausdünnen, also weniger Züge anbieten.

      Zum anderen kann man versuchen, die Einnahmen zu optimieren, indem man günstige Sparpreise anbietet und damit mehr Kunden auf die Schiene lockt.

      Falls dies nicht klappt, also die Fahrgastzahlen nicht entsprechend steigen, bleibt immer noch, wie du schon angedeutet hast, die Möglichkeit bei den relativ wenigen vorhandenen Kunden höhere Preise durchzusetzen, indem man die Sparpreise reduziert und darauf hofft, dass diese Kunden bei der Stange bleiben. Die dritte Variante kann aber nur dann funktionieren, wenn die "wenigen" Kunden nicht auf andere Alternativen zugreifen. z.B Fernbus oder ggf. auf das Auto, welches bei den derzeitigen Benzinpreisen wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt.

      Wie auch immer, dies sind alles strategische Spielchen, welche von der DB vielleicht auch so oder in ähnlicher Form durchgespielt werden.

      LG, Lena
    • Captain_Cosmotic schrieb:

      Äh ja natürlich, sorry ;) Startbahnhof ist Karlsruhe, wo der IC 2161 auch beginnt, Umstieg ist in Nürnberg.
      Da haben wir es schon, es braucht nämlich lediglich Teilstrecke Karlsruhe - Stuttgart,
      oder Teilstrecke Stuttgart - Nürnberg ausgebucht zu sein ... und schon klappt es nimmer
      mehr relativ kurzfristig mit billigst Spartarif.

      Zum Beispiel wirst Du kaum Chance haben Frankfurt - Passau usw. kurzfristig zum Superspartarif 29.-
      relativ kurzfristig zu erhalten, auch nicht Hannover - Frankfurt - Basel ...
      ... da sollte man schon bei 85 Tage zuvor schon seine Karte in der Tasche haben.

      Wäret z. B. Hannover - München - Salzburg oft auch noch vier Wochen zuvor ganz gut geht,
      nur allerdings NICHT wenn gerade Oktoberfest oder Hannover Messe ist ...

      Man muß aber auch wissen wie man bei der Buchung so vorgeht, einfach nur stur von A nach B
      bringt nicht immer den gewünschten Erfolg ... vielleicht mal ein Pause zwischendurch einbauen
      und dann mit nächsten erst weiter oder so .. da gibt es schon einige Möglichkeiten dann und wann
      dennoch mal günstiger wenn auch in 1 - 2 Stund lngerer Reisezeit günstiger ans Ziel zu gelangen.
    • Lena schrieb:

      Falls dies nicht klappt, also die Fahrgastzahlen nicht entsprechend steigen, bleibt immer noch, wie du schon angedeutet hast, die Möglichkeit bei den relativ wenigen vorhandenen Kunden höhere Preise durchzusetzen, indem man die Sparpreise reduziert und darauf hofft, dass diese Kunden bei der Stange bleiben. Die dritte Variante kann aber nur dann funktionieren, wenn die "wenigen" Kunden nicht auf andere Alternativen zugreifen. z.B Fernbus oder ggf. auf das Auto, welches bei den derzeitigen Benzinpreisen wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt.

      Auf der Strecke (Linie IC 61) sind im März und im April recht ausgedehnte Gleisbauarbeiten: bauarbeiten.bahn.de/docs/fernverkehr/IC_61.pdf

      [pdf]http://bauarbeiten.bahn.de/docs/fernverkehr/IC_61.pdf[/pdf]

      Wenn ich mir die Fahrplanauskunft in dieser Zeit ansehe, ist der Eingriff in den Fahrplan weit größer, als in dem PDF angegeben. Jedenfalls werden mir in dieser Zeit viele recht ungewöhnliche Fahrtstrecken angeboten. Ich habe schon gerätselt, dass es durch die Bauarbeiten irgendwie im System automatisch zu einer Kontingentverkleinerung kam und dass das bei der Bahn keiner gemerkt hat. ;) Das, und die von dir beschriebene "dritte Variante" wären ja aber gerade bei Bauarbeiten Gift für die Kundenbindung.

      Ich habe in den den letzten Tagen immer wieder auf der Homepage der Bahn in die Auskunft geschaut, auf Fahrten, die gerade erst freigeschaltet werden (also in 90 Tagen). Zuerst hatte ich gedacht, dass es im April wieder besser wird. Allerdings habe ich gesehen, dass die besten Sparpreise innerhalb von +/-24h verschwanden. Klar, Karlsruhe, Stuttgart, Nürnberg sind keine Dörfer, aber angesichts der geringen Zugauslastung im letzten Jahr ist mir das gerade unter der Woche außerhalb der Stoßzeiten ein Rätsel. Ich kenne niemanden, der genau weiß, dass er in 90 Tagen genau da Zeit hat (außer es handelt sich um einen festen Termin oder einen gebuchten Urlaub), oder Bahntickets blind kauft, nur weil sie gerade supergünstig sind.

      Ich erkläre es mir nun so, dass das Kontingent im Vergleich zu letztem Jahr einfach massiv verkleinert wurde. Der Grund dafür und alles andere ist wie du sagst, Lena, reine Spekulation. Ich hatte noch gehofft, dass sich hier vielleicht mehr (relativ regelmäßige Bahnfahrer) melden, die mit dem Jahreswechsel auch genau dieses Phänomen festgestellt haben. Möglich wäre ja auch, dass ich letztes Jahr einfach immer nur wahnsinniges Glück hatte, selbst dann wenn ich die Tickets erst 2 Wochen vorher gekauft habe.


      demokratic schrieb:

      Da haben wir es schon, es braucht nämlich lediglich Teilstrecke Karlsruhe - Stuttgart,
      oder Teilstrecke Stuttgart - Nürnberg ausgebucht zu sein ... und schon klappt es nimmer mehr relativ kurzfristig mit billigst Spartarif.

      Stimmt, da hast du Recht... im Hinterkopf hatte ich das auch schon, habe aber nicht wirklich daran gedacht. Gerade im Einzugsgebiet Stuttgart... mhm... Kann gut sein. Aber wie gesagt, letztes Jahr war es irgendwie kein Problem. Und was du mit Frankfurt geschrieben hast... da kenne ich es auch so aus Erfahrung... da habe ich aber auch nichts anderes erwartet. Aber wie gesagt... vielleicht hatte ich letzte Jahr auch einfach immer nur Glück (auf der besagten Strecke nach N) ;)


      demokratic schrieb:

      Man muß aber auch wissen wie man bei der Buchung so vorgeht, einfach nur stur von A nach B
      bringt nicht immer den gewünschten Erfolg ... vielleicht mal ein Pause zwischendurch einbauen und dann mit nächsten erst weiter oder so .. da gibt es schon einige Möglichkeiten dann und wann dennoch mal günstiger wenn auch in 1 - 2 Stund lngerer Reisezeit günstiger ans Ziel zu gelangen.

      Vielen Dank... mal schauen, vielleicht experimentiere ich da mal ein bisschen ;)