Bahnstreik: Krankmeldungen bei Lokführern steigen auffällig stark

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bahnstreik: Krankmeldungen bei Lokführern steigen auffällig stark

      Die Zahl der krankgemeldeten Lokführer ist während des Bahnstreiks deutlich gestiegen.
      Im Güterverkehr lag sie nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen um gut die Hälfte höher als normal.


      spiegel.de/wirtschaft/soziales…rn-steigen-a-1032803.html

      Am längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn haben sich
      bislang gut 5900 Lokführern und Zugbegleitern beteiligt. Hinzu kommen
      viele weitere Mitarbeiter, die sich krank gemeldet haben. Besonders
      auffällig ist der Anstieg nach Informationen von SPIEGEL ONLINE im
      Güterverkehr: Bei der Bahn-Logistiktochter Schenker ist die Zahl der
      Krankmeldungen demnach um fast die Hälfte gestiegen.

      Für den Anstieg gab es einem Insider zufolge drei Hauptgründe: Manche
      der Lokführer wollten sich demnach Weselskys Befehlen entziehen. Andere
      seien verbeamtete Lokführer gewesen, denen es generell verboten ist zu
      streiken, die sich aber dennoch solidarisieren wollten. Wieder anderen
      sei es vor allem ums Geld gegangen: Wer sich krank meldet, bekommt sein
      Gehalt weiter gezahlt; wer streikt bekommt laut GDL nur ein
      Ausfallhonorar von 75 Euro pro Tag.

      Der längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn hat am Montag
      im Güter- und am Dienstagmorgen im Personenverkehr begonnen und soll
      noch bis Sonntag 9 Uhr andauern. Die GDL wollte die Angaben zu den
      Krankmeldungen auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE weder bestätigen noch
      dementieren.