Deutsche Bahn: Sonderfahrplan gilt auch nach Streikende weiter

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    • Deutsche Bahn: Sonderfahrplan gilt auch nach Streikende weiter

      Im Fernverkehr der Deutschen Bahn wird an diesem Sonntag auch
      noch der Ersatzfahrplan gelten. Obwohl der Streik der GDL schon morgens
      enden wird, fallen erneut Hunderte Züge aus.

      spiegel.de/reise/aktuell/bahn-…am-sonntag-a-1032903.html

      Am Sonntagmorgen um 9 Uhr endet der Bahnstreik, doch normal werden
      die Züge zunächst nicht fahren: Im Fernverkehr der Deutschen Bahn wird
      an diesem Sonntag auch nach dem Streik noch der Sonderfahrplan gelten.

      Grund dafür sei, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
      den Streik um 9 Uhr morgens und damit erst nach Betriebsbeginn beenden
      wolle. Das erschwere es erheblich, den Einsatz von Zügen und
      Mitarbeitern zu planen, teilte die Bahn mit.

      Im Fernverkehr will die Bahn am Sonntag rund 300 der sonst üblichen
      800 Züge einsetzen. Etwa 50 davon müssten kurzfristig eingeplant werden
      und stünden erst zwei Stunden vor Abfahrt im Internet-Fahrplan. Auch bei
      Regional- und S-Bahnen werde es noch Einschränkungen geben.

      Keine Verschlechterung der Lage

      Problemstellen im Bahnnetz gibt es zum geplanten Ende des
      Lokführerstreiks nach Einschätzung des Konzerns aber nicht. "Es ist
      alles offen und befahrbar", erklärte eine Bahn-Sprecherin in Frankfurt.
      Die Netzleitzentrale erwarte bis zum angekündigten Streikende auch keine
      Verschlechterung der Lage mehr.

      Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn lässt die GDL ihr weiteres
      Vorgehen nach dem laufenden Streik offen. "Wir werden diese Maßnahme am
      Sonntag um Punkt 9 Uhr beenden und dann über weitere Maßnahmen beraten",
      sagte GDL-Chef Claus Weselsky.

      Zur Frage, ob es etwa bereits in der kommenden Woche zu weiteren
      Arbeitsniederlegungen kommen könnte, wollte sich Weselsky nicht äußern.
      Zur Ankündigung von Bahnchef Rüdiger Grube, noch vor dem geplanten Ende
      des Streiks einen erneuten Lösungsvorschlag unterbreiten zu wollen,
      sagte der GDL-Chef: "Ich bin nicht bereit, das zu kommentieren."

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    • Doch irgendwie scheint die Bahn ein Problem im Plan zu haben !

      Wenn ein Streik nun mal auch quasi mitten in einer Schicht endet, zur Beginn der zweiten Schicht am Nachmittag
      möglichst wieder alle Züge am normal beginnend Einsatzort zu der Zeit zu haben ... zumal wenn ein Streik schon
      an einem Sonntag Morgen endet .... den Ersatzfahrplan insofern an diesem Tage so zu ändern das auch tatsächliche
      alle Züge ab Nachmittafs etwa 14:00 wieder ab Normfahrplan bedingten Abfahrtszeiten einsatzbereit sind.
      Selbst dann wenn an einem Sonntag Morgen bis 14:00 dadurch quasi nichts mehr fahren würde, denn es ist
      ja schließlich nicht gerade Hauptreisezeit ... die meisten werden ja erst ab Nachmittags return a home unterwegs
      sein ... und so kann ab nächsten Tage alles wieder normal laufen.

      Ich denke das lässt sich ja schließlich wenn ja Streikende lange zuvor bekannt, leicht rechtzeitig in den Ersatzfahrplan
      inetegrieren. Was mich bei solch einem Strek jedoch irgendwie immer verwundert ist, das die Bahn immer erst einen
      Ersatzfahrplan überhaupt erstellen muß. Es dürfte doch kein Problem darstellen, vorsorglich immer mehere Ersatzfahrpläne
      in der Schublade zu haben, welche z. B. auf 15 - 25 - 35 - etwa 45-50 Prozent an notwendigem Personal ausgelegt sind
      und gleichzeitig so gestaltet sind das sie quasi zu sofort umgesetzt werden können, sowie auch in einer Gestalt vorliegen
      in welcher es möglich ist das innert 6 Stunden nach einem Streikende alle Züge und Lokführer möglichst in normal
      Fahrplan bedingten Bahnhöfen wieder zur Abfahrt bereit stehen ... und wenn dann meinetwgen zum Beispiel ein
      ICE von Hamburg nach München dann in Würzburg 2 Stunden pausieren müßte, oder schlichtweg im Ersatzfahrplam
      am letzten Streiktag eben 2 Stunden später fahren würde, und alles wäre sozusagen wieder im normalen Fahrplan unterwegs.

      Es fehlt der DB also auch noch an gewissen vorrauschauenden Verhaltem, um entsprechende Ersatzfahrpläne immer sofort
      zur Verfügung zu haben. Und meine auch noch das Ersatzfahrpl#ne derart gestaltet werden sollten, das möglichst auf
      allen Verbindungen noch etwas fährt, und nicht nur auf manchen ... es kann schließlich nichts Schaden das wenigstens
      am Morgen noch eine Verbindung , bei Mittags zweie ... und Abends eine je Richtung gesichert bleibt.

      Bezogen auf Fernverkehr sollte eine Morgens, Mittags, Abends je Richtung gereichen und dann noch etwaige zur Verfügung
      stehende Lokführer auf Nahverkehrsstrecken für die Paar Tage umgesetzt werden wenn auch hier und da für manche an diesen
      Tagen auch eine außwärtige Unterbringung notwendig wäre, welche dann nach Feierabend mit 12 Stund am Tage zu 50% vergütet
      werden würde.