Ein paar Gedanken zum Bahnstreik

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    • Ein paar Gedanken zum Bahnstreik

      Der Deutsche ist schon ein komplizierter Mensch. Er will eine Stelle haben, von der er nicht leben kann. Dagegen tun will er auch nichts. Aber meckern will er. Und wenn dann doch einer was tut, damit er von seiner Stelle leben kann, dann will er über den meckern. Besonders, wenn es um die Bahnfahrer geht. Das sind nämlich die Menschen, die den Deutschen jeden Tag zu seiner Stelle bringen, von der er nicht leben kann.
      Die Fähigkeit der meisten Menschen, logische Schlüsse über zwei Verbindungen hinaus zu ziehen scheint mir dieser Tage ernstlich verkümmert zu sein.
      Die Bahnfahrer streiken – Bahnfahrer böse! Das ist der Tenor, der vielen Kommentatoren, sei es im Netz oder anderswo. Die besonders „Schlauen“ schaffen dann sogar eine Drei-Punkte-Verbindung. Bahnfahrer streiken – Bahnfahrer böse – Weselsky besonders böse.
      Die Solidarität hierzulande für die letzte Gewerkschaft, die noch einen echten Arbeitskampf wagt hält sich leider stark in Grenzen. Der Nebeneffekt: Mit der Solidarität krepiert die Fähigkeit, Schlüsse für die Zukunft zu ziehen gleich mit.
      Das dumme Geschreibsel der rechtskonservativen Presse (Die Welt, FAZ, Bild) will ich hier gar nicht weiter kommentieren – auch, wenn sie wohl verantwortlich sind für so manches hirnrissige Argument, das im Umlauf ist.
      Nein, was mich wirklich schockiert sind die Aussagen der Menschen. Ich habe daher mal hier die gängigsten Anti-GDL-Argumente zusammengefasst und erkläre, warum sie Murks sind.
      Die Geiselhaft-Theorie
      Ja, wir Deutschen sollten es eigentlich gewohnt sein, ständig Geisel von irgendwem zu sein. Mal im Ernst, angeblich sind wir doch schon seit Jahren Geiseln der diversen Terroristen, die so in der Welt rumturnen. Da sollte so eine Geiselhaft bei den Bahnfahrern doch viel angenehmer sein. Die sprengen uns nämlich nicht in die Luft, sondern machen nur unseren Weg zur Arbeit unbequemer.
      Ok, mal weg mit der Polemik: Dieses Argument ist insofern gefährlich, weil es dafür spricht, dass eine ganze Berufsgruppe sich nicht mehr für ihre Rechte als Arbeitnehmer einsetzen darf. Nun haben wir aber gerade dieses Recht den Mitarbeitern der DB zugestanden, in dem Moment, als die Bahn privatisiert wurde und sie ihren Beamtenstatus verloren hatten.

       de.wikipedia.org/wiki/Bahnprivatisierung

      Nach der Logik dieses Arguments, dürfte keine Berufsgruppe jemals streiken, die in irgendeiner Form für das Wohlbefinden Vieler mitverantwortlich ist. Das hieße auch, keine Schwestern, Altenpfleger, Müllfahrer und noch einige mehr. Dies würde diese Menschen jedoch zu untertänigsten Dienern der Gesellschaft degradieren. Sie wären gänzlich abhängig von ihren Arbeitgebern und deren Gehaltsvorstellungen. Will wirklich jemand ernsthaft sein Gehalt ausschließlich denjenigen überlassen, deren moralische Integrität kaum weiter reicht, als ich meine Couch werfen könnte? Denjenigen, die davon profitieren, wenn ihre Untergebenen weniger Geld bekommen? Denkt mal scharf nach!
      Ein Begleitargument ist häufig das des „wirtschaftlichen Schadens“. Aha. Mal abgesehen davon, dass man hier die gleiche Argumentation anführen kann, wie weiter oben, finde ich es doch immer wieder amüsant, dass man bei einem Bahnfahrerstreik von einem wirtschaftlichen Schaden spricht, aber wenn Starbucks mit € 40.000.000 nach Holland abdüst, um hier keine Unternehmenssteuer zu zahlen (und das ist nur ein Beispiel! Schon mal überlegt, warum Bertelsmann 'ne Stiftung hat, hm?) löst das bei den meisten Leuten nur ein müdes Gähnen aus. Ja, in all der moralischen Degeneration sagen sogar Viele: „Ich würd's genauso machen.“
      Traurig, wenn ein Land den Konzern-Nutznießern seine hinterzogenen Steuern zugesteht, aber dem kleinen Arbeiter nicht sein Recht auf einen Streik für einen Lohn, der zum Leben reicht.

       zeit.de/wirtschaft/unternehmen…n-starbucks-google-amazon

       lobbypedia.de/wiki/Bertelsmann_Stiftung#Finanzen

      Gerne wird in Verbindung mit der Geiselhaft-Theorie auch von empörten Leuten gesagt, sie würden nun ihre Arbeitsstelle bedroht sehen und Abmahnungen kassieren. Diesen Leuten kann ich nur raten: lasst euch mal arbeitsrechtlich ordentlich aufklären.
      Und selbstverständlich darf der Blick des Konsumenten nicht ausbleiben. Ja, der arme Bahnkunde, der sich (übrigens zurecht) über die horrenden Preise beschwert, die ja nun noch mehr steigen, wenn die Lokführer mehr Geld und andere Zugeständnisse in ihrem Tarifvertrag bekämen.
      Wisst ihr eigentlich, wer mit euren Tickets so reich wird? Ganz sicher nicht der Lokführer!
      2012 verdiente der Bahnchef Grube 2,66 Millionen Euro – und wir reden hier nur von dem Grundgehalt. Da sind die Boni noch nicht drin. Würde man die Gehälter dieser überbezahlten Verwalter reduzieren, dann müsstet ihr für euer Ticket wohl deutlich weniger zahlen. Aber nein, richtet euren Zorn nur gegen die, die am wenigsten profitieren. Ist immer schön, wenn man auf jemanden spucken kann, gell?

       wiwo.de/unternehmen/dienstleis…nger-steigen/9649434.html

      „Der große Weselsky“
      Ja, ja, der Herr Weselsky ist nur machtgeil. Selbstverständlich hat der in einer Gewerkschaft auch alleine das Sagen. Gibt ja keine Urabstimmung vor Streiks oder sowas...
      Herrschaften, lasst euch doch nicht von der Presse an der Nase herumführen! Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass Herr Weselsky ein diktatorischer Alleinherrscher in seiner Gewerkschaft ist? Und wenn doch, rate ich euch dringend, mal die grundsätzlichen Konzepte hinter dem Gewerkschaftssystem zu Gemüte zu führen.

       gew-tarifrunde.de/Wie_ein_Streik_funktioniert.html

      Gern in diesem Zusammenhang: Weselskys Ablehnung von Schlichtungen und Angeboten.
      Ist das Angebot nicht adäquat, muss es abgelehnt werden. Gerade die Konservativen und Liberalen (wahlweise auch mit der Vorsilbe „Neo“) müssten das eigentlich verstehen. Welcher Geschäftsmann würde beispielsweise ein Angebot annehmen, das er für unangemessen hält? Nur ist der deutsche Arbeitnehmer davon überzeugt, dass diejenigen, die Gehälter und Arbeitsumstände für angemessen erklären ausschließlich auch diejenigen sind, die die Arbeitsplätze erst vergeben. Wo soll das denn noch hinführen, wenn da welche Geld wollen, von dem sie leben können und einen Job, der sie nicht psychisch und/oder körperlich völlig ausblutet?!
      Dieses Denken gegen die eigenen Interessen bezeichnet der Kabarettist Volker Pispers als „Stacheldraht durch die Köpfe der Menschen.“ Ehrlich, Leute: Die Lökführer der GDL halten als eine der letzten Gruppen noch die Fahne hoch und tun was für ihr Recht, während sich die meisten anderen Berufsgruppen nur ducken und bei jeder Überstunde, jedem Lohnbetrug, jeder kurzfristigen Dienstplananpassung brav nicken. Ist da vielleicht auch ein wenig Neid im Spiel?
      Mr. Roboto
      Ja, ein etwas exotisches, aber dennoch beliebtes Argument: „ROFLLOL ihr Bahnfahrer seid bald eh alle von Robos ersetzt!“
      Das Argument könnte man ja fast für weitsichtig halten – immerhin geht es da um die nicht ganz so ferne Zukunft. Aber wenn ihr schon so argumentiert, liebe Leute, dann setzt euch doch bitte mit den Konsequenzen auseinander:
      59% der Arbeitsplätze werden in näherer Zukunft auf Grund der Robotisierung wegfallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch euer Job davon betroffen sein wird ist hoch. Wir müssen ohnehin diskutieren, wie wir leben wollen, wenn ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr wird arbeiten müssen – ich glaube kaum, dass wir 30.000.000 Hartz IV Empfänger haben wollen. Nein, wir werden unser System gänzlich überdenken müssen.

       welt.de/wirtschaft/article1404…itnehmer-verdraengen.html

      Davon abgesehen spielt es nach wie vor schlicht keine Rolle für Tarifverhandlungen, ob da irgendwann Data in der Bahn sitzt. Nochmal: sollen sich diese Leute nun zu Arbeitnehmern zweiter Klasse degradieren lassen und ihre Rechte nicht wahrnehmen? Ist das wirklich eure Argumentation?
      Euer Messias – die Tarifeinheit
      Aber es gibt ja Hoffnung für euch gebeutelte, unsolidarische Kleinbürger: das Gesetz zur Tarifeinheit naht. Nie wieder kann die GDL das Land in Geiselhaft nehmen!
      Die negativen Folgen dieses Gesetzes für so viele andere Berufsgruppen ist euch nicht klar, oder?
      Anhand des Beispiels der ehemaligen Bahngewerkschaft Transnet erkläre ich euch gern, warum die völlige Abhängigkeit von der größten Gewerkschaft nicht im Interesse des Arbeitnehmers sein kann:
      Das, was wir heute als EVG kennen, hieß nämlich bis 2010 mal Transnet. Und die Transnet, die hatte einen Abgang, der mit einem Skandal einherging. Der ehemalige Vorsitzende, Hansen, bekam nämlich einen neuen Job – in der Chefetage der deutschen Bahn. Sein Gehalt stieg um das fünfzehnfache und seine Einstellung änderte sich rigoros – vom Gewerkschafter zum Arbeiterschinder. Nur ein ausgesprochen naiver Mensch glaubt, Hansen hätte den neuen Job bekommen, wenn er nicht schon zu Zeiten als Gewerkschaftsführer einen guten Draht zur DB-Chefetage gehabt hätte.
      Die Transnet änderte sich zwar zur EVG – der Makel der Korruption bleibt aber an ihr haften.
      Beschränken wir uns durch das Gesetz der Tarifeinheit auf eine einzige handlungsfähige Gewerkschaft steht der Korruption in allen großen Gewerkschaften die Tür sperrangelweit offen.

       faz.net/aktuell/wirtschaft/unt…widerspricht-1546663.html

      Bevor ihr alle weiter nöhlt und schimpft, denkt doch bitte mal nach, was für eine Maschinerie ihr mit eurem unsolidarischen Verhalten unterstützt. Euer Gemecker schadet langfristig auch den meisten von euch. Euer eigener Unwille, euch gegen eure Arbeitgeber durchzusetzen und zu fordern, was euch eigentlich zusteht, die fast schon sklavische Pflichtversessenheit, dies ist der beste Nährboden für die Schwächung demokratischer Konzepte wie dem Streikrecht. Glaubt ihr wirklich, dass es nur dabei bleiben wird? Dass nicht noch andere, essentielle Rechte hierzulande ausgehöhlt werden? Kommen zum Beispiel die Freihandelsabkommen TTIP und TISA werden neue gefährliche Instrumente zum Demokratieabbau installiert. Stellt euch mal ernsthaft die Frage, wo das hinführen soll. Und, wo wir jetzt schon stehen. Deutschland ist bereits jetzt eines der reichsten Länder der Welt, aber hat die niedrigsten Durchschnittslöhne in Europa. Was glaubt ihr, wird das besser oder schlechter, wenn wir die Demokratie noch mehr aushöhlen?

      Verfasser:
      Verfasser möchte ungenannt bleiben
    • Also mir erscheint es so, das da droben viel zu partiell auf eine Gruppe von einer Gewerhsft,
      bzw. eben auch Eisenbahner recht einseitig deren Probleme geschaut wird, ohne dabei das
      große Ganze zu erschauen.

      Klar sollen die gerne die gleichen Rechte wie alle andern auch haben. Wenn es denen z. B.
      gelänge als Vorreiter für all die anderen in Folge kommenden Jahre das sich dort auch was
      tut, bzw. jene erwachen sich auch mal für ihre Rechte ädequat einzusetzen wäre natürlich
      auch ein noch fürchterlicher Streik als wie jetzt im Endeffekt aug lange Sicht gesehen dann
      schon gar nicht mehr so fürchterlich.

      Doch solches wird solange allgemeine Bevölkerung im Lande in ihrer Ohnmacht sich in einer
      Trance einer Unfähigkeit dazu selbst gefange hält sind derartige positive Aussichten dazu im
      Grunde gleich annähernd NULL.
      Folglich bleibt so für alle eher nur mehr Schaden als wie nutzen.

      Und sowas wie Kampf ist IMMER das schlechteste Mittel überhaupt, Kampf erzeugt in der Regel
      immer nur mehr Gegegendruck als je wirklich einen Erfolg, was selbst unsere Merkel in Berlin
      bis heute immer noch nicht begriffen hat.

      Säßen dort wahre Volksvertreter gäbe es die Probleme bei den Eisenbahnern schon längst nicht mehr.
      Frelich wird das von dem kommenden Gesetz angedachte auch nicht viel bis gar nichts bringen.
      Ist von der Politik, bzw. jene die über den Politikern sitzen und diese wiederumanleiten was zu tun
      sei, auch gar nicht erwünscht. Und im Grunde sitzt der Weselsky da gar mit denen in einem Boot,
      so das gar jene gemeinten wiederum durch den Arbeiutskampf gerade das erst erreichen was im
      geheimen überhaut erwünscht ist. Und die Eisenbahner selbst spielen in diesem Spiel gemäß ihrer
      eigenen Ohnmacht auch noch mit.

      Was wir in unserem Lande benötigen ist vielmehr eine Lobby für die Menschen im ganzen, als die
      vielen einzelnen Gewerschaften wp jede möglichst viel für ihre Gruppe erreichen wollen,und dabei
      stetig übersehen das da auch noch viele Millionen andere sind welche da gänzlich ohne Lobby ist !

      Wo ist da z. B. die Lobby für diie auf Grund der Gier wenig Einzelner aus jedwedem Erwerbsprozess
      herausgedränft wurden, und dann noch als Buhmann ala möglichst arbeitsfaulen dafür herhalten müssen ?
      Wo ist die Lobby der Rentner ? Wo ist die Lobby derer vielen Millionen Arbeitnehmer deren Betriebe
      nicht in einem Arbeitgeberverband organisiert und NIE auch nur im geringsten einen Tarif für sich
      in Anspruch nehmen können ?

      In diesem Sinne müßte eine Lobby n im Lande entstehen welche sich wahrlich für Grundrechte ALLER
      anstatt nur für eine kleine Gruppierung einsetzt. Und vor allem OHNE Kampf, denn Kampf ist das
      ungeeigneteste Mittel um überhaupt nachhaltig was zu erreichen. Kampf erzeugt in der Regel meist
      immer nur das Gegenteil, bzw. max kurzfristig eine Verbesserung, und so verbleibt es quasi bei ewigem
      Kampf.

      Stellt Euch vor es ist Streik und keiner geht hin !? In diesem Sinne Arbeitsniederlegung breitester Schichtem
      überhaupt inklusive solidarischer derer die meinen ihnen ginge es gut, und es eigentlich nicht brauchten.
      In solch einer Arbeitsniderlegfung würde quasi soweit es geht das ganze Volk schlichtweg NICHT rebellieren
      sondern z. B. sagen wir mal zum Auftakt für eine Woche wo immer es möglich ist ihre Arbeit niederlegen
      und statt dessen raus an den Strand legen, eine sagen wir mal 200000 friedlich vorm Bundestag und Kanzleramt
      campieren ... im übrigen auch die komplette Bundeswehr ebenso ihren Dienst mit niderlegen, um sich nicht
      notfalls für eine ungerechte Ordnung mißbrauchen zu lassen. Ein Paar intellegente der Camper treten mit
      den Politikern in Verhandlungen ...

      Freilich kann nicht alles komplette die Arbeit legen, Krankenversorgung, Lebensmittelversorgung an
      Grundnahrungsmitteln, Polizei, Feuerweh und sonstg nicht aufschiebarem muß freilich weiter laufen.

      Es geht in solch einem Fall ja nur darum das sich die Menschen die mehr Nachteile ( im Grunde für alle )
      auf ewige Zukunft nicht mehr gefallen lassen wollen. Denn all die Probleme wo auftauchen sind schließlich
      alle völlig System bedingt. Denn in einem System wo in Wirklichkeit nur eine wenige das sagen haben,
      und der Rest darf zahlen kann jedwede einzelne Maßnahme von einer Gewerkschaft ohnehin max immer
      nur für eine eine Gruppe für kurze Zeit ein Vorteil sein, und die anderen erheblich belasten.
      Und so ändert sich wie weiter wie bisher im Grunde nie wirklich etwas !

      In diesem Sinne benötigen die Menschen ein absolut anders Wirtschafts und Geldsystem, es geht NICHT anders.
      Denn da wohl auch noch viele Köche gemäß ihres Ansinnens auf sonstwas komm raus ihre Leistungen gar oft ohne
      viel Sinn und Verstand anbieten kann es nur selten zum Vorteil der Menschen nur als denen willige Verbraucher
      mißbraucht zu werden nie besser werden. In diesem Sinne lässt sich dieses im Gegensatz zur DDR anstatt einer
      anstatt einer ideologischen Planwirtschaft, bei uns quasi ebenso bezeichnen, nur das die Ideolgien vielseitiger
      von einigen mehr an Firmen Obersten nebst sonstigen daher kommt.

      Doch der soi nett negative Eindruck des Wortes Planwirtschaft muß ja NICHt bedeuten das etwas unter dem
      Begriff gleich schlecht sein muß ... nämlich dann zu einem Positivum wird, wenn Produktion und Diensleistung
      nach wirklichen Bedürfnissen und sinnvollen Wünschen ganzheitlich aller Menschen im Lande umgesetzt werden
      würde ... was bisher wohl noch nie geschah.

      Was freilich auch nicht mal fix innert weniger Jahre umgesetzt werden kann, sondern eher im Laufe einer Genaration,
      wenn man es nicht als Diktat umsetzen möchte, was ja sonst wieder einen Kampf herufbeschwören würde.
      Die Menschen im Lande müssen dazu endlich auch einmal befragt werden, und nicht nur die Masse sondern soweit
      es geht auch alle berücksichtigt werden. Und das benötigt seine Zeit, denn viele Menschen werden zunächst noch
      gar nicht in der Lage sein ihre wirklichen Wünsche überhaupt zu artikulieren. Also muß quasi solch gut Ding auch
      erst einmal reifen, was eben seine Zeit benötigt ... wird jedoch wenn umgesetzt in einem Zeitablauf expotentionell
      wachsen ...

      Wenn Herr Weselsky so oder irgendwie so ähnlich denken würde und z. B. ähnlichen Ansatz in
      diversen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn ...
      und möglichst ansetzenauch mit den Politikern zusammen zu arbeiten beginnen würde....
      ... hier früher oder später wenn auch zunächst ganzheitlich wirkende Erfolge welche nicht
      nur die Eisenbahner sondern auch deren Kunden usw. mit berücksichtigen würden ...
      würde er tatsächlich in eine sinnvolle denkokratische Vorreiterrolle eintreten ...
      anstatt aus seine selbstig eigenen totalen Ohnmacht heraus nur ähnlich einem unreifen
      Schuljungen gemäß via Kampf und Erhöhung seines Ego´s im Endeffekt nur mehr nachhaltigen
      Schaden anstatt nutzen anzurichten wissen.

      Denn das was da bisher abläuft, ist alles nur System bedingt, und da muß sich im System
      etwas zu echter Demokratie zum nutzen aller Menschen im Lande hin etwas bewegen.
      Schon allein den Wahnsinn eines Zinsystemes zu entgehen würde extrem viel sinnvoll und
      gutes für die Menschen in Bewegung geraten lassen. Da könnte die Politik z. B. beginnen
      die Geldverantwortung wieder in den Bereich des Straates, dort jedoch in wirklich
      intelligente verantwortungsvolle Hände zu legen. Es benötigt nämlich KEINE Zinswirtschaft
      die rund die Hälfte allem erwitschafteten in die Hände von bei möglichst nur 4% der
      Menschen wirtschaftet.

      In einem ersten Schritt könnte man die horrenden Zinsen, und ja horrenden denn viele
      Zinsen laufen immer noch auf 18% und höher ... oder Giro selten unter 12-14 % und so ...
      Also in einem ersten Schrit die Zinsen auf max 6% überhaupt zu begrenzen, diese max 6%
      dann voll in den Steuertopf fließen zu lassen, und den Banken nur eine gerechte Gebühr
      für ihre Dienstleistung zu zu gestehen, die nicht höher ist als wie z. B. der Stundensatz
      in Zeit eines Handwerksbetriebes 45,- bis 60,- € Stund für ihre tatsächliche Tätigkeit.

      Das sollte schon gereichen, zumal die Banken ja im Grunde eigentlich gar nicht soviele
      sonstige Auslagen zum Betrieb wie Handwerksbetriebe haben.


      Im zweiten Schritt dann eine komplette Entschuldung von Staats & Privat-haushalten
      durch Streichung derer Schulden vorzunehmen. Jedoch die der privaten NICHT komlett
      sondern sagen wir mal max in Höhe von einem üblichen Kleinkredit, denn sonst stünde
      der frische Häuslebauer im Gegensatz zu dem der gerade Jahrzehnte lang sein Häusle
      mit müh und not abbezahlt in ungerechtem Vorteil.
      Wäret der ungerechte Vorteil im Kleinkredit zum zumindest künftigen Vorteil aller
      Menschen irgendwie noch sinnvoll hingenommen wernden könnte.


      In Folge wäre die komplette Volkswirtschaft nebst Staat in ein Vorteil gesetzt
      das der Euro oder wenn Währungsreform die Kaufkraft dann plötzlich doppelt
      so hoch wäre ... so selbst die hohen Steuern nur halb so hohe Belastung für
      die Menschen wäre. Und der Staat die um die gewaltige Zinslast frei gewordenen
      Gelder für erhebliche Investitionen zum Beipiel auch bei der Bahn nutzen könnte,
      diese gar quasi zum Haupverkehrsmittel umbauen könnte, Zugfolge verdoppen bis
      verdsreihfachen usw ... rund 40% des Straßenverkehres mittelfristig sinnvoll in den
      öffentlichenVerkehr umsetzbar wäre.

      Nic meht mit verstopften Straßen, wen zwar auch nicht immer pünklichen Zügen was
      jedoch nachrangig wäre, denn spätestens bei verdreihfachung des Taktes wäre es wurscht
      ob pünktlich oder nicht wenn ohnehin ohne lange Wartezeit der nächste kommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von demokratic ()

    • Hallo in die Runde,

      die DB will den Tarifabschluss mit der GDL ganz offensichtlich bis zum
      Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetzes im Juli 2015 verschleppen
      und wer ist der größte Eigner der Deutschen Bahn ? Unsere Regierung bzw. der Staat.
      Sehr wahrscheinlich ist daher und bisher das es nicht zu einen solchen geforderten Tarifabschluss kommen sollte.
      Hätte die EVG in der Vergangenheit sich mehr für die "niedrigen Lohngruppe" im Konzern stark gemacht, wären wahrscheinlich
      solche Ausmaße nicht entstanden.
    • Gedanken zum Bahnstreik

      Hallo Lena, :)

      auch ich hab mir so meine Gedanken zum Bahnstreik gemacht und möchte diese dirgerne mitteilen.

      Fakt 1 ist für mich, daß dieser mittlerweile 8.Streik(!) nachweislich wieder auf dem Rücken derer ausgetragen wurde,die auf die Bahn angewiesen

      sind(Schüler,Pendler,Reisende, Menschen mit Handicap, Geschäftsleute, die die Bahn als umweltfreundlichsten Verkehrsträger nutzen wollen

      und die nicht bereit waren, die Preistreiberei der Mineralölkonzerne mitzumachen).

      Fakt Nummer 2 betrifft den GdL-Chef, Herrn Weselsky. Herr Weselsky gehört für mich in die Kategorie:Eitler und profilierungssüchtiger Unsympath.

      Auch scheint Herr Weselsky nicht zu wissen oder wisssen zu wollen, daß jeder Streiktag den deutschen Steuerzahler 10 Millionen Euro(!!!) gekostet

      hat.

      Fakt 3 betrifft die Chefetage der Bahn AG: Es wundert mich schon sehr, wieso die Herren Grube und Josel und der Chef des Bereichs Personenverkehr(Name ist mir leider gerade nicht präsent) das Verhalten von Herrn Weselsky so ohne Widerspruch hingenommen haben!

      Meiner Meinung nach hätten die genannten Herren Herrn Weselsky klipp und klar sagen müssen, daß sein Verhalten nicht akzeptabel ist.

      So, liebe Lena, das waren meine Gedanken zum Bahnstreik.

      Freue mich sehr,wenn Du mir Deine Gedanken zu diesem Thema schreibst!

      Bis dahin

      Liebe Grüße

      Erwin :)
    • Gedanken zum Bahnstreik

      Hallo Erwin,

      vielen Dank für deinen Beitrag. Wie du weißt, tendiert mein Verständnis für die kruden Maßnahmen der GdL und die Profilierungsneurosen Weselskys gegen Null.

      Meine Meinung hierzu habe ich am 7.5. und 9.5.15 unter dem Thema "Bahnstreik der ganz große Bluff" geäußert.

      Sehr aufschlussreich in diesem Zusammenhang ist auch das Interview vom 06.11.2014 der Ex-Frau von Weselksky. Nachzulesen im Internet unter MOPO 24.

      LG von M nach SR

      Lena