Kauft sich die GDL potentionelle Streikbrecher für den Streik

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    • Kauft sich die GDL potentionelle Streikbrecher für den Streik

      Hier ist gemeint, im Anfang wo viel freiwillig mitmachen geringer Ausgleich,
      und nach langem Hickhack wo so mancher nicht mehr Streilwiig ist einfach gekauft ?

      Letztes Jahr gab es für ein Mitglied nur 50,- Euro je Tag !
      In diesem Jahr 75,- Euro je Tag was noch im normalen ermessen in Tagessatzhöhe sein mag !

      gmx.net/magazine/wirtschaft/ba…akten-streikgeld-30652844

      Ab diesem Streik sind es nun gar 100,- Euro je Tag an Streikgeld ...
      ... und das gar gänzlich Steuer und Abgaben frei !

      Macht ja nur auf 5 Tage Woche gerechnet in 31 Tage Monat nur 2300,- Euro NETTO aus,
      falls mehr Tage als 5 Tage Woche in´s Gewicht fallen noch mehr ...
      ... es erscheint mir so als wie 100% Betto für Brutto !

      So lässt sich eine Streikbereitschaft welche in einer langen Zeit eines Arbeitskampfes
      auch ganz bequem erkaufen ... zumal wenn man notfalls auch noch Antag auf Unterstützung
      beim Deutschen Beamtenbund bis zu 50,- Euro täglich je Streikenden stellen kann.

      Nicht einmal die starke IG-Metall hat sich solches in den über 50 Jahren ich erlebt geleistet.
      Jene streikten dennoch wenn es wirklich mal sehr heftig wurde lediglich nur in wenigen
      ausgewählten Betrieben ... im Rest lediglich mal ein Warnstreik für 1/2 oder Stund ... mehr nicht !

      Doch hier erlaubt sich als Gruppe gesehen, im Grunde gleich eine relativ geringe Minderheit
      gleich möglichst viele zig Millionen zu ihrem erheblichen Nachteil bei gleichzeitig in vorsätzlicher
      in Kauf nahme von über 100 Millionen Schäden je Tag innert Gesamtwirtschaft zu genrieren.
      Ganz zu schweigen von ebenso recht hohen individueller Schäden Einzelner von zig Millionen
      direkt und auch indirekt betroffenen Bürgern.

      Als demokratisch kann ich solches NICHT ansehen, im Gegenteil.
      In demokratischer Natur wäre es für mich wenn auch solche Lobbys, NICHT als Lobby für ihre
      Minderheit die sie vertreten sondern nach Augenmaß in sozialer Einheit für alle je von einer
      Maßnahme Betroffenen Mitbürgern ... deren Zahl inklusive der nur indirekt Betroffenen viel
      höher ist als die meisten je ahnen werden.

      Denn wahrlich, selbst jene Bahn Abstinenzler welche nie daran denken würden davon betroffen
      zu sein, sind ebenso indirekt betroffen. Und werden somit letztendlich in der Regel noch weniger
      zu überzeugen sein aus Vernunft in den öffentlichen Verkehr umzusteigen.

      So kann solch eine überzogene Maßnahme einer GDL gar leicht für ein Konjunkturpogramm für
      den Verkehr auf der Straße werden. Was ganz ganz sicher in Zeiten immer knapper werden
      Resourßen wiederum garantiert nicht sinnvoll sein kann für jedweden Bürgerim Lande.

      Was wiederum in Zukunftsschau wahrlich NICHT sinnvoll sondern zu erheblichen Lasten aller Bürger
      darstellen wird. Was spricht denn dagegen das in einem ersten Schritt 1/3 des persönlichen
      Individualverkehres in den öffentlichen Verkehr verlagert werden würde ? NICHTS, im Gegenteil
      der unausweichliche Verkehrskollaps usw. usw. spricht vollständig dagegen.

      In großen Städten ist es ohnehin eine Farße, noch mit PKW umherzudüsen ... da wo ohnehin alle
      Paar Minuten eine Alternative unterwegs würde bei Umsetzung all unnötigen Individualverkehres
      auf die Schiene und Busse wieder mehr Lebensqualität einziehen ...
      ... selbst wenn jene recht voll, und durch Verdreifachung des Taktes fast nur Dauerverspätungungen
      einfahren würden, wäre da völlig egal ... wenn quasi innert kürzester Zeit schon die nächste
      Fahmöglichkeit z. B. einer Stadtbahn einführe ... ist eben schlimmsten Falles ab und an nur für meiste
      nur kürzere Fahrzeit etwas enger als im Auto, mehr nicht !

      Auch die Kapazität der Schiene schafft wahrlich ein mehrfaches als wie bisher. Wenn tetig irgedwie
      was fährt wäre auch deren Pünktlichkeit nebensächlich ... Zuggebundene Tickets so zwar scherlicher
      umsetzbar .. so dann eben automatisch jede andere Verbindung innert eines Zeitfensters nutzbar
      sein müßte ohne gleich Schwarzfahrer zu werden. Bei längeren Fahrstrecken mit viel Umsteigen,
      setzte der Zugbegleiter Beispielsweise eine rote 40 auf das Ticket hinzu, so das in weiter ferne
      ein Zugbleiter weiß aha zu Beginn der Fahrt schon 40 Minuten Planverspverpätung also großzüger
      mit dem Zeitfenster umgehen und gut wär´s !

      Lediglich in Ausnahmesitutionen wie bei Baustellen wird´s schnell mal eng, drum wo immer es ginge
      und sinnvoll erscheint Strecken auszubauen. Dort dann eben mit höheren Sitzplatzkapazitäten fahren !

      Und die Güterzüge auch sinvoller fahren zu lassen, so das nicht innert kurzer Zeit viele ihrer die
      Strecke zufüllen. Da wo innert kurzer Zeit mehere hintereinander driven, können diese auch locker
      zusammengekoppelt werden. Sie fahren so dann insolch Abschnitten in gewaltiger Überlänge in einem
      Rutsch ... schaffen sie auch da ja mehere Loks in solchen Zügen ... un trennen sich am Ende eines
      Abschnittes wieder in ihre vorgegebenen Richtungen.

      Das selbst die angeblich so überlastere Strecke am Rhein sowas von überlastet sei halteich für eine Farce.
      Habe da selbst öfter bis zu einer Stund gestanden, und es kam KEIN Zug. Folglich brauchen Kapazitäten
      nur sinniger verteilt und sonst auch wie drüber geschildert sinnvoller umgesetzt zu werden.
      Es brauchen auch nicht alle so loszufahren, daß sie möglichst alle im selben Zeitfenster auf gleicher
      Strecke unterwegs sein müssen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von demokratic ()

    • Interessant, dass das Streikgeld nicht steuer- und sozialabgabenpflichtig ist. Das wusste ich noch nicht. Die Begründung klingt erstmal einleuchtend: Ist ja kein Entgelt für Arbeit, denn gearbeitet wurde am Streiktag ja genau nicht. Und kommt auch nicht vom Arbeitgeber, sondern von der Gewerkschaft.

      Aber dann müssten die Zinsen auf mein Sparbuch auch steuerfrei sein, und was ich vielleicht von einer reichen Tante erben könnte ebenso!

      Auf den zweiten Blick also nicht mehr ganz so einleuchtend.

      Aber zweifelsohne hilfreich zur Steigerung der Streikbereitschaft.

      P.S.: Sind Streikbrecher eigentlich nicht die, die trotz Streiks dennoch zur Arbeit gehen?
    • Nuja sind sie ja auch durch Freistellungsauftrag bei der Bank bis zu gewisser Höhe.

      Und ein Streikgeld z. B. in 50,- / Tag finde ich ja in völliger Abgabenfreiheit schon völlig okay.
      Bei 100,- / Tag jedoch schon lange nicht mehr, so als Faustformel würde ich sagen alles bis
      max 65% auf´s normale Brutto finde ich sinnvoll das es frei von Abgaben bleibt.
      Es gleicht dann in etwa den Verlust einer Netto-Zahlung von 100% durch den Arbeitgeber aus.