Wie und wann kommen Online Tickets per Post

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    • Wie und wann kommen Online Tickets per Post

      Guten Tag, ich bin neu hier und fahre beruflich und hobbybedingt viel Bahn. Beruflich Nah und Hobbymäßig viel Fernverkehr.

      Nun habe ich mir am Sonntag Abend ein Ticket von Hamburg Altona - FFM gebucht und Samstag zurück. Erfahrungsgemäß ist das Ticket heute eigentlich da, aber es ist es nicht. Da die Post streikt, mache ich mir jetzt förmlich in das Hemd, dass meine Karten nicht kommen?!

      Ich habe von jemanden gehört, dass die DB gar nicht die Deutsche Post mit den Aufträgen versorgt, sondern ein externer Partner, um sowas wie Streik zu vermeiden. Stimmt das und wann kann ich ungefähr mit den Tickets rechnen? Spätestens müssen diese ja Donnerstag hier sein.

      Laut DB kommen die Tickets aus Frankfurt und müssen demnach mit der Post, oder mit wem auch immer nach Schleswig-Holstein, an die Grenze zu Hamburg geschickt werden.

      Über Antworten und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.
    • Im Normal Falle kommen sie mit der Post und sollten sie innerhalb 3 Tagen da sein !
      Was bei jetzigem Streik nicht unbedingt der Fall sein muß !

      Die Gefahr nicht rechtzeitiger Ankunft liegt hier im Streikfalle beim Empfänger.
      In diesem Sinne ein Tag vor Reise besser noch schnell mit Buchungsbestätigung / Mail der Bahn
      in Kundenzentrum der Bahn und sich besser neues Ticket besorgen ... notfalls neues kaufen
      und sich das dann nach Heimkunft verspätet ankommende erstatten lassen.

      Nur wenn das Ticket bereits am Montag seitens der Bahn schon versandt, kann halbwegs sicher damit
      gerechnet werden das trotz Poststreik es bis morgigen Donnerstag da sein sollte.

      Normal laufen Briefe innerdeutsch in der Regel über Luft-Drehkreuz Frankfurt, sollten also so erst recht
      innert Hamburg ankommen ... doch Achtung manchmal ist Post-DHL auch dämlich so brauchte vor ein
      Paar Jahren mal ein Paket wo bis 500 KM nächsten Tag da sein soll vom 11 Juni bis etwa 6 August es auch
      in Hamburg ausgelifert wurde ... es machte nach Sendungsverfolgung offenbar erst einmal obdem nächsten
      Tag in Hamburg erst einmal Urlaub bei der DHL in Hamburg.

      * Warensendungen via Ebay kamen bei mir vom 11.06 bis 15.06 quasi trotz Streik doch in etwa regular an,
      anderer Normalbrief noch vor Streikausweitung vom 05.6 ging zuerst zum Absender zurück, wurde 10.06
      erneut verschickt und kam bis jetzt nicht an. ( * Manche davon benötigen auch normal länger als so. )
      Es kann also derzeit wie und wann auch immer schon aml bei der Post haken !

      Der Poststreik ist jedoch lange bekannt, und ob die Bahn auch gesonderte Verträge wie z. B. Amazon Prime
      hat ist nicht bekannt ... den die sollen z. B. regular bis nächsten Tag ankommen.

      Also ich jeden Falls würde für eine Bahnfahrt wenn Fahrschein unbedingt über Postversand ohnehin nie unter
      weniger als 1 Woche zuvor kaufen ... und der der Poststreik schon länger im Gange so erst schon mal eher
      gar nicht über die Post ... oder dennoch verdammt großzügige Zeit einplanen ... besser gleich ein Online
      Ticket was ja so nur den Nachteil einer Personalisierung hat ... sofern man Ticket also nicht weiter geben
      will ... immer die bessere Alternative zumal man sich davon auch ein Doppel in den Koffer packen lässt,
      falls Original mal aus der Jackentasche unerwünscht entschwunden was mir schon mal passiert ist, und
      so mich dann vor Schwarzfahrt bewahrte.
    • Ist leider so, aus hier gelesenem in der Vergangenheit.

      Und das finde ich leider auch nicht gerecht, zumal es ja nicht nur Azubis betrifft,
      sondern eher schon so einige Millionen mehr mit verdammt wenig Geld auf dem Konto.

      Daher fände ich es sinnvoll wenn zu solchen Fällen selbst wenn die DB nichts für die Post kann,
      da es ja nicht nur Streikfälle betrifft sondern auch der eine oder andere Brief nicht ankommen
      könnte KEINEM normalen Kunden es zugemutet werden kann sein Ticket zweimal zu kaufen,
      allein schon wenn Erstattung da auch einige Zeit benötigt.

      Hier wäre jedoch eher der Gesetzgeber gefragt, diverse Rechtsvorschriften zu erlassen.

      In diesem Sinne kann ich nur emfehlen möglichst Online Ticket zu kaufen oder sonst nur
      in DB Agentur oder DB Kundenzentrum anstatt via Zuschickung, wenn das Ticket notfalls
      auch für einen Dritten zur Nutzung zur Verfügung stehen soll.

      Das jedoch die Post streikt, ist auch ein gewisses vorhersehbares Risiko für Dich gewesen
      denn die streiken hier und da schon viele viele Wochen länger ... und seit letzte Woche
      Mittwoch schlagen sie flächen deckekender zu. Da hätte ich mir garantiert KEIN Ticket
      per Post zusenden lassen, sofern nicht irgendein Sparpreis Ticket welche oft genug schon
      bei 80-90 Tage zuvor gekauft werden sollten und somit zeitlich genug Luft auch bei abhanden
      kommen auf dem Postweg bieten.

      In diesem Sinne sollten möglichst viele jene Stellen hier einschalten ...
      schlichtungsstelle-nahverkehr.de

      soep-online.de/ Schlichtungstelle für den öffentlichen Personenverkehr.
      ... damit sich diesbezüglich früher oder später mal etwas im Kundensinne verbessert.
    • Hallo

      Aufgrund der Ankündigung des Poststreiks war es fast mehr als Offensichtlich, dass es zu einem kommt. Die Warnstreiks und Streiks gibt es ja nicht erst seit dem 17. Juni.

      Solche Dinge kann man selber einplanen und auf keinen Fall die Bahn dafür Haftbar machen oder Negativ bewerten. Ich würde das Onlineticket in Zukunft ausdrucken oder auf das Handy schicken lassen.


      Liebe Grüße
    • robffm schrieb:

      Mal eine kurze, vielleicht etwas dumme Frage:
      Warum bucht man online und lässt sich dann die Tickets per Post schicken?
      Für gewöhnlich ist solch ein Ticket was per Post kommt, obdem 3,50 Versand drauf
      .. für Fälle wo dann z. B. wegen Krankheit und andere das Ticket dann doch nicht
      benötigt kann insofern sehr nützlich sein um noch an Dritte abgeben zu können,
      so das es nicht verfällt.

      Sparpreis Tickets sind dann ohnehin dahin, und die anderen würden bei den nunmehr
      horrenden Stornogebühren von 17,50 oder so dennoch recht teuer werden.
      Zumal die Bahn da nicht mal einen Unterschied macht zwischen Umtausch und Stornierung,
      welche ich insbesondere bei Onlinetickets welche der Bahn bei quasi nix an Bearbeitungskosten
      anfallen für völlig überzogen halte.

      Es reicht doch locker aus sich da z. B. ein Ticket versehentlich nur für einen Tag später
      als notwendig gebucht zu haben, schon gilt es ja bekanntlich für den Tag zuvor NICHT !
      Ist mir auch vor Jahren mal passiert, und so waren schnell mal 15,- von 39,- Euro futsch.

      In diesem Sinne wäre die Bahn gut beraten zumindest bei reinen Onlinetickets z. B. bei
      Umtausch da es ja optimal vom Rechner automatisch, bzw durch den Kunden Tätigkeit
      direkt getätigt wird, ein auch wirkliches Umtauschfahren anstatt dennoch im Umtausch-
      verfahren da eine Stornierung zwischen zu schalten in das System zu implementieren.

      So jedoch auch ein Guthabenkonto ( oder zu zuvor auch ) zu implementieren, wo das
      Storno von der Bahn als NICHT ausgezahlte Gutschrift im System gespeichert, und so
      für ein nächstes Ticket in der Zukunft angerechnet werden kann.

      Solches sollte sich locker für Tickets ab einer Fahrstrecke von 80 Kilometer an
      auch umsetzen zu lassen, da so in der Regel so bei 95-98% Sicherheit gegeben ist
      das wenn wer das Ticket dennoch benutzt es in der Regel auf jeden Fall von einem
      Zugbegleiter eingescannt wird, und so letzendlich über den DB Account als Betrug
      gegenüber der Deutschen Bahn so oder so auffällt und dann nachträglich mit nochmaliger
      Zahlungsbelastung, zuzüglich höherem Beförderungsentgeld plus 40,- bei Wierderholung
      60,- bei zweiter wiederholung 100,- danach unweigerlich mit einer Anzeige bei der Polizei
      bedacht würde.