Barrierefreie Zugänge zu Bahnhöfen

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    • Barrierefreie Zugänge zu Bahnhöfen

      Liebe Forums-Kolleginnen und Kollegen,

      es ist in der Tat schon viel darüber diskutiert worden, dass die Bahn wahrlich noch genug zu tun hat ,um die Zugänge zu den Zügen weniger beschwerlich zu gestalten, als dies bisher der Fall ist.

      Bisher dachte ich immer, dass die Probleme des beschwerlichen Zugangs für Behinderte und Reisende mit Kinderwagen im wesentlichen auf kleine Bahnhöfe beschränkt ist. Aber weit gefehlt!

      Vor kurzem musste ich in Würzburg Hbf umsteigen. Würzburg ist immerhin eine Stadt mit mehr als 120.000 Einwohnern und bahntechnisch seit jeher ein Knotenpunkt und wichtiger Umsteigebahnhof.

      Was ich dort sah, hat mich echt erschüttert. Der Zugang zu keinem der Bahnsteige ist barrierefrei, nirgends ein Aufzug mit dem man von der Unterführung auf die Bahnsteige gelangen könnte. Der absolute Horror für gehbehinderte Personen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Mütter mit Kinderwagen.

      Da gibt's wahrlich einen großen und dringenden Handlungsbedarf und man fragt sich, wie lange der Kunde noch auf eine vernünftige Lösung warten muss.

      LG und schönes Wochenende an alle!

      Lena
    • barrierefreie Bahnhofszugänge

      Servus Lena, :)

      Ich persönlich als Riesenschweinerei,daß die Bahn AG bis heute nicht in der Lage ist, alle Bahnhöfe barrierefrei umzubauen! Denn auf der

      Strecke bleiben, wie schon so oft,unsere Mitbürgerinnen mit Handicap(Rollifahrer,Gebehinderte) aber auch Mütter mit Kinderwägen oder

      Seniorinnen,die nicht gut zu Fuß sind. Dein erwähntes Beispiel aus Würzburg schlägt aber alle Negativbeispiele in dieser Hinsicht!

      Die Bahn sollte sich schämen,einer Unistadt wie Würzburg einen nicht barrierefreien Bahnhof zuzumuten!

      Auch in meiner Heimatstadt Straubing haben wir das gleiche Problem! Deshalb habe ich schon mehrfach Herrn Josel von DB-Regio angeschrieben

      und um den barrierefreien Ausbau unseres Bahnhofs gebeten,bis zum heutigen Tag(!!!) keinerlei Antwort erhalten und dies trotz einer von mir

      und anderen Eisenbahnfreunden durchgeführten Unterschriftensammlung mit insgesamt fast 10 000(!) Unterschriften der Straubinger Bürger!

      Ich hoffe,auf eine baldige Antwort von Dir

      LG von Straubing nach München

      Erwin
    • Barrierefreie Bahnhöfe

      Hallo Erwin,

      vielen Dank für Deine Rückmeldung.

      Ich wusste gar nicht, dass Straubing auch über keinen barrierefreien Bahnhof verfügt. Ich finde es toll, dass es Menschen gibt, so wie Du, die sich die Mühe machen Unterschriften zu sammeln und den Versuch starten, etwas zu verbessern. Auch wenn Deine Initiative bisher keinen Erfolg gezeigt hat, so ist es jedoch richtig und wichtig etwas zu unternehmen.

      Es ist in der Tat wirklich beschämend und traurig, dass man für die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft nicht bereit ist, mehr zu tun.

      Offensichtlich ist es den Herren Dobrindt und Grube wichtiger in den Medien prestigeträchtige Projekte zu präsentieren, wie z.B. ICE 3 Verbindungen nach Paris.

      Schöne Grüße von M nach SR

      Lena
    • Servus Lena, :)

      Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung an mich!

      Kurze Frage noch: Weißt du etwas über den Verbleib unseres Admins :"chung". Leider weiß ich nicht,welchen Vornamen er hat.

      Durch ihn wurde ich nämlich sehr lieb in unser Forum aufgenommen und wollte ihm deshalb eine Dankemail senden!

      Wenn Du etwas über ihn weißt, freué ich mich über eine kurze Mail von Dir!

      LG von Straubing nach München

      Erwin
    • Ich weiß das zwar auch nicht 100prozentig, doch bei solch einem wie Würzburg HBF kann
      ich es mir nicht vorstellen das es für Rollstuhlfaher usw. nicht möglich sein sollte.

      Gut, ich kann mich auch nicht erinnern das dort Fahrstühle sein sollen, doch was nutzte z. B.
      auch der beste Fahrstuhl wenn der z. B. an den ersten beiden Bahnsteigen des Nahverkehres
      in Göttingen wo dann ausgerechnet der an Bahnsteig 2 wo z. B. der Metronom endet selbst
      im Online System dem Anschein nach überwiegend als defekt gemeldet wird, wäret die beiden
      Fernbahnsteige zusätzlich durch Rampe abgesichert sind ???

      Kann es nicht möglich sein das die Deutsche Bahn da zumindest an Bahnhöfen wie Würzburg HBf
      wo zumindest zweifelsohne Einstiegshilfen für Rollstuhlfahrer vorhanden sind, nicht irgendwo für
      die meisten Fahrgäste nicht sichtbar eine alte Zufahrtsrampe oder ähnliches wie z. B. auf Hannover
      HBf existiert über die einsig mal das Stückgut und die Post transportiert wurde ?

      Ich meine auch das die meisten Rollstuhlfahrer ohnehin ihre Fahrt entsprechend ihres Hilfebedürfnisses
      ohnehin ausreichend zuvor bei der Deutschen Bahn anmelden und ihnen so im Reiseverkehr so oder so
      auch immer dort geholfen werden kann, wo selbst an kleinen Stationen sonst kein fortkommen wäre.

      Im Grunde beginnt die größte Hürde eigentlich schon auf dem Weg zum Bahnhof, da wo dann z. B. Elektro
      Fahrstühle im Grunde in keinen normalen Kofferaum eines Taxi passen ... allein schon vom Gewicht her
      nicht mehr zu stemmen sind. Wo also dann kein Niederflurbus, oder ein Bus überhaupt unterwegs ist,
      läuft dann quasi schon mal gar nichts.
    • Servus Lena, :)

      ich möchte mich ganz herzlich bei dir für die rasche Antwort an mich bedanken! Werde mich mal an Thorben wenden und fragen was mit

      Chung ist!

      Übrigens habe ich heute mit einem der Verantwortlichen bei DB Regio telefoniert, was den barrierefreien Umbau unseres Bahnhofes

      anbetrifft. In diesem Gespräch(4 Stunden!!!) wurde mir mitgeteilt,daß der Bahnhof Anfang des Jahres 2017 als 100% barrierefrei in

      Betrieb gehen soll!

      Liebe Grüße von Straubing nach München

      Erwin
    • Glückwunsch

      Hallo Erwin,

      das finde ich echt super, dass du es geschafft hast, die Bahn von der Notwendigkeit des Bahnhofsumbaus zu überzeugen. Da steckt jedenfalls eine ganze Menge Arbeit von Dir drin, aber es hat sich gelohnt.

      Glückwunsch zu Deinem Erfolg!

      Bin gespannt, wenn ich eines Tages mal wieder in Würzburg umsteigen muss,ob sich dort auch irgendwas verbessert.

      Schöne Grüße, Lena
    • Bezüglich dem Bahnhof der Stadt Oberhof im Thüringer Wald, will die Deutsche Bahn schlichtweg gänzlich anderen Weg gehen !
      Und zwar " Schließung im Jahr 2017 " so ersparen sie sich den Bau von Aufzügen, obdem sonst die Bahnsteige auf bestem Stande
      ausgebaut sind.

      Mit dem Folgeergebnis, das Reisende dann bis Zella Melis fahren müssen, und eine Busverbindung von dort eingerichtet werden muß.
      Was jedoch wiederum mit höheren laufenden Kosten verbunden ist, denn jetzt fährt ein Stadtbus Bahnhof - Kurs durch Oberhof - Grenzadler ( die bekannten Sportstätten ) und return. Wenn der wegfällt werden mmöglicher weise die Anwohner in der kleinen
      Siedlung am Bahnhof = jene ohne Auto von ihrer Stadt ÖPV mäßig abgeschnitten. Jene alten Leutchen dürfen dann zu Fuß zum
      Rennsteig rauf, andere Seite wieder herab zu Oberhof, wenn sie sich da dann keine 15,->>+ Euro an Taxi für einfache Fahrt anstatt
      bisher Bus für 1,20 nicht leisten können.
    • Barrierefreiheit für den Bahnhof Würzburg

      Hallo liebe Forums-Kolleginnen und Kollegen,

      im Nachgang zu unserer Diskussion über das Thema Barrierefreiheit von Bahnhöfen wollte ich mitteilen, dass nach einer Meldung in Focus online der Hauptbahnhof Würzburg nunmehr endlich barrierefrei umgebaut wird. Die Fertigstellung ist für April 2018 geplant.

      Da kann ich nur sagen: na endlich , das hat für einen ICE Knotenpunkt wahrlich ganz schön lang gedauert, bzw. dauert ja immer noch!

      Schöne Grüße an alle!

      Lena
    • Für ältere Mitbürger gibt es an kleinen Bahnhöfen ohne Ansprechpartner eine weitere Barriere: Bedienung der Fahrkartenautomaten. Wer nur selten Bahn fährt und sich nicht mit Computern befasst tut sich schwer, mit dem Touchscreen zurechzukommen. Für soche Fälle sollte es heutzutage technisch möglich sein, auf Knopfdruck mit jemand verbunden zu werden, der die Daten erfasst und man mus nur noch das Geld einwerfen damit das Ticket kommt.
    • Hallo Gernot,

      was Du angesprochen hast, das gibt es tatsächlich bereits.

      An einigen unbesetzten Bahnhöfen hat die Bahn probeweise Terminals installiert, von dem man aus mit einem Mitarbeiter an einem anderen Bahnhof verbunden wird und diesen auch an einem Bildschirm während des Gesprächs sieht. Man kann dann mit diesem seine Wünsche besprechen und sich beraten lassen und nach Bezahlung erhält man sein gewünschtes Ticket.

      In welchem Umfang diese Terminals letztlich zum Einsatz kommen, ist schwer absehbar, das wird wohl auch davon abhängen wie oft Kunden diese Dienstleistung in Anspruch nehmen und ob sich die Investition am jeweiligen Bahnhof damit auch rechnet.

      LG, Lena
    • Solch ein Ternimal nutzt genau wie ein Automat jedoch auch nur dann etwas wenn ausreichend Zeit.
      Für den der mit Auto rechtzeitig zum Bahnhof hat ja die Möglichkeit zeitig genug los, für alle anderen
      insbesondere die älteren heßt es meistens Bus kommt an und haben als ältere erst recht oft nur die
      Zeit mit Mühe und Not gewünschten Zug überhaupt zu erreichen.

      Jene in einer Großstadt wo alle 15 Minuten Bus oder so fährt geht ja noch, doch hier ja nur alle Stund
      was hieße eine Stund früher los und möglichst nie ersten Zug haben zu wollen, oder vor 6 Jahren schon
      3,50 Horror-Zuschlag im Reisebüro. Schlimmer dann die auf den Dörfern wo morgens nur ein Bus weg,
      Nachmittags einer zurück wenn überhaupt noch einer fährt.

      Ja selber hier oft genug erlebt, kommen mehr als zwei aus dem Bus die Ticket aus Automaten benötigen
      reicht spätestens die Zeit für den Dritten nicht mehr ... doch dafür nette Aufklber an jeder Wagentür
      am Metronom Kein Zutritt ohne Fahrschein " oder so ... und das obdem seit Einführung Nidersachsentarif
      Fahrscheinverkauf in Niedersachsens Zügen gänzlich verboten.

      Eine einfache Abhilfe wäre da schon wenn schon kein Fahrkartenverkauf mehr im regional-Zuge erlaubt,
      ... diesen dennoch zumindest wieder per Automaten im Zuge zu erlauben, wo dann Dritte so auch der
      Zugbegleiter behilflich sein kann wie z. B. die Nordwest-Bahn so auch die Erfirter Bahn sie einsetzt.
      Dann jedoch besser nicht unbedingt solche, sondern jene wie sie hier und da in Thüringen die DB sie
      auch in den Zügen selbst hat und auf erster Ebene nur Tickets für die Strecke, auf zweiter Ebene
      landesweit so dann möglichst noch auf Dritter Ebene Bundesweit verkaufen würden.

      Doch viele Verkerhsverbünde verbieten das inwischen. Zu, Beispiel seit Einführung Niedersachsentarif
      in Niedersachensen nicht mehr erlaubt. Der Rhein Main Verkehrsverbund verbietet die Automaten auch
      grundsätzlich in Zügen wärend sie gerade dort an manchen Stationen ersatzlos wegrationalisiert wurden.
      Man kann sich ja denken warum, bevor sie wieder explodieren lieber ganz weglassen sagt sich die Bahn,
      und verweist dann auf Kauf bei Zugbegleiter wo wenn Zug eh schon übervoll selbst wenn Zugbegleiterin
      nur 10 Meter entfernt bis zu den nächsten zwei Stationen bereits um die 10-15 im Eingangsbereich stehenden
      schon längst wieder raus da an ihrem Ziel und nicht in den Genuß kamen sich überhaupt ein Ticket kaufen
      zu können.

      - - -

      Ein Abhilfe wäre da dann doch zumindest im ÖPNV mit steuer finanziertem Nahverkehr zu beginnen.
      Dies sollte jedoch relativ gerecht geschehen, und die Finanzierung auch sozial gerecht verteilen.

      Als erstes schon mal das Pariser Model nutzen ...
      Wo z. B. die Arbeitgeber sich direkt bei der Metro an den Fahrpreisen beteiligen müssen,
      und schwupps gibt es dort Horror Billigpreise im ÖPNV .... das macht schon Sinn.

      In diesem Sinne, können die Arbeitgeber getrost auch ihren Beitrag entsprechend
      Anzahl ihrer beschäftigten auch einen Anteil dazu leisten damit ihre Beschäftigten
      ihren Arbeitsplatz auch in Deutschland günstiger erreichen !

      Dann sagen wir mal für einen gewissen Anteil einen Mehrwertsteuerzuschlag für den ÖPV,
      hiermit sind dann wenigstens auch schon mal Anteilig die ärmsten im Lande wo nur wenig
      Stütze oder Lohn ohne Genuß Steuern zahlen zu können integriert.

      Als weitere Säule entweder ein Zuschlag zur KFZ Steuer oder Spritpreise.
      Wenn auf Spritpreise, müßte es für benachteiligte wo KEINE Möglichkeit
      haben mit Bus und Bahn zu Arbeit zu kommen ein Paar Gutscheine je
      Jahr geben welche sie an der Tankstelle für Fahrten zu Arbeit und wenigstens
      eine Einkaufsfahrt in die Stadt entlasten.

      Als vierte Finanzierungssäule dann noch ein prozentualer ÖPV Zuschlag auf die Einkommensteuer
      ... und schon könnte für jeden frei Nutzbar auch relativ gerecht irgendwann der komplette ÖPV
      kostenfrei finanziert werden. Mit Ausnahme von Fernverkehrszuschlägen, bzw. es muß natürlich
      ein Riegel vorgeschoben werden das da dann nicht später plötzlich jeder Penner im Winter plötzlich
      in der Bahn zu wohnen zu beginnen ... oder manche es in ihrer Freizeitbeschäftigung sich zu sehr
      in der Bahn auf Fernreisen niederlassen.

      Eine 5 Säule wäre die der Entlastung an Kosten für den ÖPV wenn nicht mehr
      dauernd mit irgendwelchen Zahlungen Kosten verursacht werden müssen um
      die Zahlungen überhaupt einzunehmen. Der Posten ist nämlich garantiert auch
      nicht zu verachten.

      In den großen Großstädten sind es ja meist irgendwas in die 70,- Euro Monat für unbegrenzte
      Fahrten ... bliebe nur noch festzustellen wieviel im Schnitt eine Person im Monat für Arbeitswege
      und für private Fahrten ausgibt. Aus den 3 Werten ließe sich dann schon grob abschätzen wieviel
      Kostenaufwand in etwa im Schnitt pro Nase notwendig wären um sie möglichst sozial grecht auf
      die ersten vier Säulen zu verteilen und die fünfte Säule meinetwegen mit den bisherigen Zuschüssen
      der öffentlichen Hand für den Nahverkehr gegen rechnen.

      Viele die jetzt gar nicht bis kaum ÖVP nutzen würden dadurch zwangsläufig früher oder später
      dennoch integriert. Gut einige wenige wo alt oder noch einigere wenige wo so gut wie nie ÖPV
      trotz ohne Auto benötigen, müssen dennoch irgendwie entlastend berückichtigt werden.

      Doch ich denke mal was zwar nicht Bundesweit auf alles in hauruck in 2-3 Jahren umgesetzt werden kann,
      so im Bereich bis zu 15 Jahre jedoch schon ... wäre es in der Tat möglich kompletten ÖPV Steuer bzw.
      Abgaben finanziert für die großeMasse für lau hinzubekommen, was dann lediglich den Reichsten nicht
      ganz so sehr gefiele da sie etwas mehr dazu beitragen müßten, dafür jedeoch meinetwegen ein Anrecht
      aauf erste Klasse Fahrten erhielten.