Verlorene Lebenszeit - Gibt es da eine App?

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    • Verlorene Lebenszeit - Gibt es da eine App?

      Hallo zusammen,

      mein Mann pendelt jede Woche auf der Strecke Bonn/Braunschweig und kommt NIE - ich wiederhole - Nie pünktlich an, weder in die eine noch die andere Richtung. Es gibt immer Probleme in Hamm (Westf), weil die Zugentkoppelung nicht klappt. Dauernd gibt es Signalstörungen oder sonstiges. Die Anschlusszüge warten nie.

      Klar könnte man jedes Mal dieses Fahrgastformular ausfüllen und Geld zurückverlangen. Aber was ist mit der verlorenen Lebenszeit? Könnte nicht jemand mal eine App entwickeln, in der jeder seine Verspätungs-minuten eintragen kann? Das wäre doch eine prima Idee und ich bin mir sicher, die Lebenszeit, die die Deutsche Bahn raubt, wird sich extrem aufsummieren... Als Gemeinschaft der Fahrgäste hätten wir dann einen größeren Hebel, wenn man wirklich nachweisen kann, um wieviel Zeit es sich tatsächlich handelt.
    • Verlorene Lebenszeit in der Bahn

      Hallo lost_time,

      im Grunde genommen sehe ich es ganz genau so, die gefühlte und die tatsächliche Zeit, die Pendler und Gelegenheitsnutzer der Bahn durch Verspätungen und verpasste Anschlüsse verlieren ist enorm und in der Summe kaum vorstellbar.

      Selbst ein materieller Schadenersatz kann die entgangene Freizeit und den damit einhergehenden Verlust an Lebensqualität nicht ersetzen.

      Gleichwohl glaube ich, dass die Bahn kein wirkliches Interesse hat, das Volumen des Zeitverlustes ihrer Fahrgäste tatsächlich festzustellen. Das Problem der Verspätungen und damit verbundenen Zeitverluste ist auch der Bahn hinreichend bekannt und wird offiziell nach außen hin nur auf ganz kleiner Flamme gekocht. Oder anders ausgedrückt, man möchte, dass möglichst wenig darüber geredet wird, um weitere Imageschäden zu vermeiden.

      Ich sehe da offen gestanden auch in der Zukunft keine Aussicht auf irgendwelche Verbesserungen. Leider!

      LG

      Lena
    • Verlorene Lebenszeit

      Servus Lena, :)

      ich seh das von Dir angesprochene Problem genauso wie Du! Aber ich möchte noch einen Gedankenanfügen: Auf mein Betreiben hin hat die für

      meinen Bereich zuständige Regio -Bahn-Ostbayern den Fahrplan für alle Rex und andere Züge so gestaltet, daß auch verspätet eintreffende

      Züge samt Personal(Lokführer,Zuführer,etc) eine Kulanz-Zeit von maximal 15 Minuten frei machen, um den von mir genanntenFahrgästen

      (Pendler,Studenten etc) das rechtzeitige Erreichen der für sie zuständigen Züge zu ermöglichen!

      Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende!

      LG

      Erwin
    • Na Raub an Lebenszeit ausgerechnet bei Pendlern ?
      Wird ein Pendler gezwungen täglich 388 - 450 KM je nach Strecke allein für Anfahrt zum Arbeitsplatz zu fahren ?
      Gut, es mag dann ärgerlich sein wenn noch mehr Zeit als notwendig drauf geht, doch die komplette Lebenszeit
      stiehlt sich ein Arbeitnehmer er so etwas von unwirtschaftlich handelt komplett selbst !
      ( Das gilt auch wenn es sich um Woechenend Pendler handeln sollte. )

      Ist es da nicht einfacher entweder Arbeit in der Nähe zu suchen oder in Braunschweig Wohnraum zu nehmen ?
      Auf mein Betreiben hin hat die für
      ZITAT:
      meinen Bereich zuständige Regio -Bahn-Ostbayern den Fahrplan für alle
      Rex und andere Züge so gestaltet, daß auch verspätet eintreffende

      Züge samt Personal(Lokführer,Zuführer,etc) eine Kulanz-Zeit von maximal
      15 Minuten frei machen, um den von mir genanntenFahrgästen
      Es mag ja sein, daß das in Bayern funktionieren mag, ändert jedoch sicher auch dort selten etwas in der Fläche.
      Denn da wo die Bayern z. B. in Würzburg Rücksicht auf verspätete RE´s von irgendwo nehmen, bedeutet das hier
      bei mir ab Göttingen locker automatisch eine Stund warten bis der nächste Metronom Richtung Hannover fährt.
      ( Der wartet scheinbar nur, wenn ich via RE aus Richtung Erfurt komme auf ICE, doch nicht wenn ich per ICE dort
      ankomme. ) So, und würde der Metromom am Abend oder Wochenends warten, ist es dem Linientaxi Fahrer der
      die am Bahnhof Ankünftigen wörtlich " völlig Scheißegal " wie die Leutz dann vom Bahnhof wo weitab der Stadt
      in die Stadt kommen. Da nutzt auch odft kein überteuertes Taxi. Denn oft kann man das bei Verspätung anrufen,
      selbst wenn über halbe Stunde zuvor bestellt da Metronom zwischen Hannover und Göttingen vor jedwedem
      Bahnübergang anhalten muß wenn alle defekt ...und schon darf man dennoch neu Taxi rufen um dann noch
      weitere 3/4 Stund trotz bezahlten Tickets bis in die Stadt dennoch bei 14,- Euro für Taxi zahlen darf.

      Was sicher ab Dez. 2017 wo Bahnstrecke zur Stadt wieder reajtiviert sein soll, zumindest Abends nach 20:00
      auch nicht besser werden wird, da dann bis 00:30 auch wieder nur Linientaxi welches oft genug nicht gereicht
      erhalten bleiben wird.
      Geschweige denne jene ganz auf dem Lande, wo nur morgens ein Bus in die Stadt und Nachmittags wieder
      zurück fährt wenn überhaupt.

      Damit ist doch irgendwie klar, schlichtweg nur auf Anschlüsse warten gereicht oft NICHT, bzw. belastet dadurch
      lediglich andere Reisende. Das Problem da in Hamm kann ich mir sehr gut vorstellen, doch meist sind es dennoch
      nur wenige Minuten Verspäteung es sei denn zu Zeiten von Austellen auf der Strecke. Und klappt das ankoppeln
      mit dem aus Düsseldorf oder Köln bedeutet das lediglich das die zwei Zugteile dann getrennt weiter nach Berlin
      fahren.

      Was jedoch so dann schneller entschieden werden sollte, anstatt das in Hannover erster Zugteil mit 35 Min. Verspätung
      angezeigt wird und ich eh weiß auf der Strecke eh immer voll ... und mich am selben Gleis dann lieber an pünktlichen
      IC nach Dresden bis Magdeburg ab da mit RE der wenn es nicht der erste in der Woche ist oft recht leer ist.
      Dauert dann zwar 1,5 Stund länger, doch bei solch Terminierung plane ich ohnehin aus gutem Grund min. 2 Stund
      Verspätung ein so ward es eben nur verkürztes Mittagsmahl vor Ort vor Termin in Berlin.

      Das Hauptproblem liegt bei der Bahn in einem viel zu straffen Fahrplan. Waren die einst völlig gegensätzlicher
      Natur mit viel zuviel an Unmenge an Wartezeit für das Zugpersonal braucht heute bei so schneller Rückfahrt
      nach Ankunft nur eine Kleinigkeit dazwischen kommen und schon ergibt das Verspätung aus vorheriger Fahrt.

      In diesem Sinne hatte Altkanzler Schmidt schon vollkommen recht wenn er gesagt:
      Es kommt nicht auf die Geschwindigkeit, sondern auf die Pünktlichkeit an.
      Und wo die Deutsche Bahn heute schon sagt, alles bis 6 Minuten später ist für sie pünktlich,
      gereichen locker viele normale Anschlüsse schon im vorherein nimmer mehr.

      In diesem Sinne wären Strecken zu prüfen wo im Verspoätungsfall etwas schneller gefahren werden kann
      wenn es nur geht. 10-15KM/h hier und da holen ja schon schnell mal einiges heraus.
      Andere Alternative wäre geringfügige Verlangsamung des Fahrplanes um das vorstehende erreichbar zu machen.
      ( Im letzteren Satz im Sinne der Neubaustrecke Frankfurt - Köln wo die Geschwindigkeit des Fahrplanes offenbar
      bei 250 KM/h eingerichtet zu sein scheint und die ICE dennoch mit bis zu 280-290 KM/h unterwegs. Mit Ergebnis
      sie kommen in Montabaur usw. gerne mit biszu 17 Minuten zu früh an. )

      Und bezogen auf Köln/Düsseldorf ließe sich es sicher schon verbessern wenn die Züge nicht in Hamm angekoppelt
      werden würden, so im Sinne auch von Kapazitätsausbau die Politik mittelfristig 1/3 Verkehr auf der Straße auf
      die Schiene umlenken sollte. Denn es ist ja klar das selbst aus Düsseldorf meist Verspätung (oft Bauarbeiten)
      in Hamm selbst bei geringfügiger Verspätung die noch in dem Fahrplan passt bei Ankopplungsproblemen nimmer
      mehr was passen kann.

      Weitere mögliche Maßnahme wäre den Fahrplan zu entzerren !
      Sprich: Den Fernverkehr zeitlich zu entkoppeln, lieber etwas höhere zeitliche Übergänge
      wo sich in Folge auch Nah- und Fernverkehr auf selber Strecke sonst schnell mal beißen
      weitreichend entzerrt werden kann.
      Das letztere würde auch den Pendlern hier bei mir auf der Strecke einiges nutzen.
      Denn denen wo z. B. auf dem Arbeitsamt gesagt wird bei Fa. XYZ in Göttingen können
      sie sich bewerben nutzt nichst wenn die DB vor erstem Metronom eine Stund zuvor einen
      Triebwagen auf Teilstrecke fahren lässt, denn Ankunft bei 05:45 nutzt den Pendlern zu
      üblichen Arbeitsbeginnzeiten ( Industrie ) um 06:00 am Bahnhof gar nichts, wenn die
      dazu notwendigen Busse gar nicht erreicht werden können. Bezogen auf Hannover
      im Prinzip dass gleiche wo die Weiterfahfahrt ab HBF zudem noch viel weiter ist.

      Da benötigte es am sinnvollsten im Grunde etwa eine halbe Stunde Zeitverschiebung
      auf früher gefahren ... allerdings unter dem Stricj so auch eine Verbindung je Richtung
      mehr am Tage. Und das interessante wöäre dann das so der Metronom so sogar seinen
      Werbespruch " jeder Fernzug wird erreicht " so ganz nebenbei weitreichend erfüllen kann.

      Denn was nutzt der gute Werbespruch wenn jeder Intercity grundsätzlich wenige Minuten
      vor Ankunft fährt ? Und dabei wird auch schnell ersichtlich ein Intercity belastet mit
      seiner geringeren Geschwingkeit die Strecke Hannover - Kassel - Würzburg so das er bei
      geringer Verspätung locker die nachfolgenden ICE ausbremst. So wäre diesbezüglich
      gar eher geholfen wenn Intercity auf selber Strecke eher nach ICE anstatt kurz vor ICE fährt ... oder ???

      Auch sonst hier und da in Fahrplänen seltsames, weiß zwar nicht ob so noch im Fahrplan vorhanden.
      Doch es hat mir in der Vergangenheit nie gefallen das erste ICE Verbindung aus dem Norden nach Plan
      1 Minute nach Abfahrt von Anschluß an Intercity Richtung Klagenfurt erst ankommt.
      Muß so etwas sein, wo dann vollautomatisch aus langer Wartezeit in München dann noch zwei
      Stunden später die üblichen 6 Minuten Regelverpätungen solchen Intercity z. B. in St. Johann Pngau
      dann Urlauberankünfte mal eben 3 Stunden warten lassen, da Ankunft so durch Verspätung dann
      in eine planmäßige Mittagspausenzeit der Busse fällt ?

      Gut, zumindest daran scheint die ÖBB auf Grund Vorschlag meiner gearbeitet zu haben.
      Die Übergangszeit am Bahnhof erhöhte sich von 6 auf 12 Minuten und statt 2 Busfahrten
      fallen am frühen Nachmittag nur noch eine aus.

      Ich find bei langen Fahrten in Urlaub und Co ist es auch sinnig das Anschlüsse ebenso
      gut finktieren sollten .. statt flugs geschwind 5 Stund unnötige Wartezeit in Kauf nehmen
      zu müssen. Was dann an Endstation in Klagenfurt z. B. in so manches Tal wo wenig Busse
      fahren, selbst in der Woche der letzte nimmer mehr erreicht wird.

      Sinnvolle Nachtzüge via Intercity wären da zumindest Juni bis Ende Sewptember sinnvoll.
      Abends oder in der Nacht los ausser gleich min. bis Salzburg durch, machen da Sinn !
      ( Und nicht nur Saarbrücken - Klagenfurt am Tage völlig überfüllt. )
      Zumal wenn die Politik mitmischte ud 1/3 des PKW Fernstreckenverkehrs auf die Schiene
      umlegen würde wäre da leicht innerhalb 3 - 5 Jahren viel bessere Angebote wieder machbar.
    • Verlorene Lebenszeit

      Hallo democratic, :)

      ich habe dir schon einmal vor längerer Zeit geschrieben,daß du dich in deinen Beiträgen kurz halten sollst,damit unsere ForumianerInnen den

      Sinn deiner Beiträge ohne Probleme beim Lesen ohne Schwierigkeiten erfassen können! Aber auch bei deiner letzten Antwort auf meinen

      geschriebenen Beitrag hast du wieder für meinen Geschmack zu langatmig geantwortet! Halte dich bitte bei deinen nächsten Beiträgen

      wie ich dir bereits geschrieben habe kurz, ansonsten muß ich unser Team über dich informieren und die werden dir dann eine Abmahnung

      erteilen!

      LG

      Erwin