Probleme nach Privatisierung auf der Frankfurt - Mainz Strecke

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    • Probleme nach Privatisierung auf der Frankfurt - Mainz Strecke

      Offener Brief an die DB mit Copy Vlexx, RMV, Schlichtungsstelle, Regionale Zeitungen

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Als Pendlerin von Mainz nach Frankfurt und zurück erlebe ich seit Umsetzung der weitest gehenden Privatisierung der Regionalbahnstrecken notorische Verspätungen, die einem klaren Muster folgen.

      Aus dieser Situation heraus ergeben sich für mich Fragen, bei deren Beantwortung ich sie bitte, mir behilflich zu sein:
      • [font='&quot']Warum [/font]müssen sich Regionalbahn und S-Bahn ein Gleis teilen, wenn es doch mehrere[font='&quot'] gibt?[/font]
      • [font='&quot']Soweit [/font]ich weiß, ist die Fahrdienstleitung Teil der vom DB Konzern durchgeführten[font='&quot'] Aufgaben. Wer überwacht sie mit Blick auf Verdacht der Vorteilnahme?[/font]
      • Wer ist für die Erstellung der Fahrpläne verantwortlich und lässt S8 und Regionalbahn via Mainz planmäßig mit 5 Minuten Abstand zueinander
        Frankfurt Hauptbahnhof verlassen (sodass bereits geringe Verspätungen dazu führen, dass[font='&quot'] [/font]die Regionalbahn hinter der S-Bahn langschleicht)? Warum ist keine[font='&quot'] gleichmäßigere Bedienung der Strecke im Stundenverlauf möglich?[/font]
      • Wenn ich jeden Arbeitstag eine 10-30 minütige Verspätung erleide, wie ist dann noch [font='&quot']der Ticketpreis (mehr als die Hälfte einer Bahncard 100!) gerechtfertigt?[/font]
      • Können Sie mir empirisch belegen, dass eine den Hauptbahnhof Frankfurt einfahrende Privatbahn im Schnitt dieselbe Verspätung (durch Warten auf Anfahrt an und[font='&quot']Einfahrt in den Hbf) hat, wie ein von der DB betriebene Personenzug?[/font]
      • Wie ist für Berufspendler in Mainz eine Kundenkommunikation möglich, die eine Entscheidungsstütze bei der Fragestellung „auf die verspätete Regionalbahn warten“ oder „S-Bahn nehmen“ im Sinne der Ankunft in Frankfurt mit der geringsten Verspätung hilft? Häufig finden die Verspätungsmeldungen prompt[font='&quot'] statt, wenn die S-Bahntürenöffner deaktiviert sind.[/font]
      • Mit welcher Begründung kann vor dem Hintergrund dieses Chaos die Beförderung durch[font='&quot'] IC und ICE im Fall von Verspätungen und Zugausfällen verwehrt werden?[/font]
      Ich bitte um konstruktive und aktionsorientierte Rückmeldung im Sinne der Steigerung der Kundenzufriedenheit. Sie dürfen vergewissert sein, dass
      ich mitnichten die einzige Betroffene bin.

      Ich stehe Ihnen auch gerne für Rückfragen zur Verfügung.

      Eine sehr unzufriedene Kundin.


      Bin mir nicht sicher ob das was bringt, aber habe heute auf dem Heimweg wieder 20 Minuten verloren durch Hinterherbummeln hinter der S-Bahn, dem musste ich Luft verschaffen.
      Meine Güte, so viel vergeudete Zeit!!

      Was meint ihr?
    • Probleme auf der Strecke Frankfurt-Mainz

      Hallo mapleger,

      ich kann wahrlich gut nachvollziehen, dass Du von den ständigen Verspätungen auf Deiner Stammstrecke mehr als genervt bist.

      Und ich halte es für absolut gerechtfertigt und richtig, dass Du Deinem Ärger Luft machst und Dich über die Zustände beschwerst und um Aufklärung bittest.

      Gleichwohl muss ich sagen, die Chancen, mit einer Eingabe etwas zu bewegen, sprich zu verbessern, tendieren gegen Null.

      Die These der "Servicewüste Deutschland" ist keine leider keine Mär, sondern traurige Realität. Es ist eine Tatsache, je größer und anonymer ein Unternehmen, desto geringer die Neigung Attributen wie Kundenzufriedenheit oder Kulanz entsprechenden Stellenwert einzuräumen. Eines dieser Unternehmen, die in diesem Sinne agieren sind u.a. die Deutsche Bahn, aber auch andere Großkonzerne, wie z.B. Volkswagen, die sich bezüglich des Stellenwertes für Kundenzufriedenheit wahrlich ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckern.

      Auf Deine Eingabe wirst Du wohl eine freundlich formulierte Antwort erhalten, die aus einer Kette nichts sagender Textbausteine zusammengefügt ist, ganz nach dem Motto, wenn sich ein Kunde beschwert,dann wegducken, nichts konkretes sagen und darauf warten , dass der Kunde irgendwann resigniert und entnervt aufgibt.

      Ja so ist das leider heute und es ist wohl auch keine Besserung in Sicht.

      LG

      Lena
    • @mapleger

      Ich kann Dir sagen warum es sich mit den Verspätungen soweit ausgeartet hat.
      Es handelt sich dabei schlichtweg um viel viel straffere Fahrpläne wie früher, wo z. B. am Ende einer
      Fahrt egal ob DB oder Privatbahn kaum noch Verschnaufpause für nächste Fahrt bleibt und so kommt
      es schon mal viel häufiger zu Verspätungen. Zu Bundesbahn Zeiten konnten sich Lokführer zwischen
      zwei Fahrten oft erst einmal 1 bis 2 Stund im Kaffee ausruhen, oder z. B. in Hannover getrost vom
      Abstellgleis ihres Zuges einen 5 min. Kilometer Marsch durch die Stadt zur nächsten Fahrt zum HBF tätigen.

      Dazu immer mehr Weichenstörungen, EU Güterzüge die sogar vor ICE absoluten Vorrang haben usw. usw.
      Sei lieber froh das Du in Rhein Main untererwegs, wo man meist nur zum Bahnhof braucht, und es fährt
      stetig in kürze was. Den Vorteil haben viel in der Fläche sonst nicht, ich meine schlichtweg nur mal
      geregelt statt dessen 15 Min. früher los statt notfalls gleich 1 bis 2 Stund früher los oder so.
      Im übrigen kannst Du sogar mit S1 + S9 via S8 von und nach über Wiesbaden Ost zusätzlich ausweichen.
      Es sind so oder so nur bei 38 Min. Fahrt mit S8, selbst ein IC 2310 ist da mit regulär 37 Min. da nicht viel
      schneller oder ??? Und gucke da, selbst der RE 4252 ist mit 43 Min. gar wesentlich langsamer obdem nur 5
      statt 10 Zwischenhalten auf selber Strecke.

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