Brisanter ZDF Bericht: Privatbahnen benachteiligt ?

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    • Brisanter ZDF Bericht: Privatbahnen benachteiligt ?

      Hat heute Abend jemand das ZDF Heute-Journal gesehen ?

      Ich fand den Bericht schon recht Brisant. Da war die Rede vom Konkurrenzkampf oder zumindest dem Konkurrenzdenken zwischen der Deutschen Bahn und den Privatbahnen ;( Während die Gleise, also das Streckennetz und auch die Stellwerke größtenteils zum Konzern der Deutschen Bahn gehören, so gibt es also die zunehmende Konkurrenz durch die privaten Bahnunternehmen, denen oftmals die Berechtigung und Bedienung von Regionalstrecken, also dem Nahverkehr zugesprochen und zugeteilt wurde.

      Als konkretes Beispiel wurde im ZDF Beitrag der Metronom genannt, der vor allem in Niedersachsen verkehrt. Ich selber bin auch schon das ein und andere mal mit dem Metronom gefahren und war begeistert von den sauberen Zügen und dem freundlichen Personal. Nun war ich doch etwas entsetzt über den Bericht im ZDF Heutejournal, das an manchen Bahnschranken sogar der Metronom Zug anhalten muss, die Zugführer aussteigen müssen, um von Hand die ein und anderen Bahnschranken herunterzukurbeln, weil Sie nicht funktionieren :huh: Wie bitte :?: Hab ich das jetzt geträumt, mir eingebildet, oder hab ich den Bericht tatsächlich gesehen ? :S Wir sind im Jahr 2016 und Züge müssen anhalten, ein Zugführer steigt aus um von Hand eine Bahnschranke herunterzukurbeln, bevor er seine Fahrt fortsetzen kann ?(

      Zudem war in dem Bericht auch die Rede davon, das in den Stellwerken wohl zum Teil langjährige Bahnbedienstete sitzen, die nun verschiedene Privatbahnen vielleicht sogar verständlicherweise und nachvollziehbar als ernsthafte Konkurrenten ansehen :?: Aber kann und darf so was am Ende ernsthaft die Sicherheit im Bahnverkehr gefährden :S Soweit darf es und sollte es sicherlich nicht kommen. Aber die Frage kam im ZDF Bericht wohl beim Zuschauer auf ;(

      Laut ZDF Beitrag würden wohl speziell Bahnstrecken auf denen Privatbahnen verkehren, bei der Modernisierung von Bahnschranken usw. hinten angestellt und vernachlässigt ? Laut Metronom gehen, wenn ich es richtig in meinem Kopf gespeichert habe, etwa 65 % der Probleme, Zwischenfälle oder Verspätungen auf das Konto der Deutschen Bahn. Ja und die Deutsche Bahn selber, will sich laut ZDF gar nicht mal zu dem Bericht äußern :rolleyes: Was soll man jetzt als neutraler Bahnreisender davon halten :?: :?: :?:
    • Ich könnte genauso gut argumentieren das gerade die Deutsche Bahn gegegenüber
      Privatbahnen in der Regel strakt benachteiligt ist, doch letztlich liegt das Problem
      in der Privatisierung an sich .. in welcher sich nun eben auch viele private einen
      guten Kuchen aus der Gießkannenprinzip Finanzierung via LVG´s also aus der
      öffentlichen Hand abzuholen wissen ...

      ... und so z. B. gar die Essener Stadtwerke via ihrem Abellio z. B. im kompletten
      E-Netz Thüringen, und ab nächstes Jahr auch via Ablösung des Harz Elbe Express
      ( Wochenend a. ab Berlin ) - Magdeburg - Harz & Goslar - Halle (Saale)sich
      bundesweit gar mit Gewinnen an fernen Orten gar in ihrer Stadt gar besser
      finanziell aufstellen können.

      Na wenigstens erfreut das unter anderen schon mal die Fahrgäste Eisnach - Halle (Saale)
      auf ihre geliebten klappernden alten N Wagen verzichten zu dürfen.

      Was da die Schranke betrifft, das beträfen wenn dann schon selbst die DB Regio ebenso.
      Ist völlig normal sobals erste Schneekälte z. B. in Südhannover außer den Weichenstörungen
      auch die Schrankenstörungen häufen. Was nun immerhin zu Folge hat das KEIN Bus
      und Autofahrer einen Schrankenwärter aus seinem Gesundheitsschlaf erwecken braucht wenn
      die Schranken nicht mehr hochgehen ... so wie ich es bei einstiger Deutscher Bundesbahn
      selber öfter erlebt habe.

      Ich konnte in solch einem Fall zwar nicht beobachten das Lokführer da aus dem Metronom Ausstieg,
      außer das der Metronom bis zu 5 Minuten hielt und dann wohl nach Anweisung von Fahrdienstleiter
      in nahe Schrittempo den Übergang bei offener Schranke überquerte. Gut wa ward ja auch Nacht,
      nicht viel los ... doch theoretisch reichte es ja auch wenn Zugbegleiter mit einer Abperrfahne
      aussteigen würde ... den PKW Verkehr aufhält und der Zug im Kriechgang über den Übergang
      fährt .. kurz anhält um den Zugbegleiter wieder aufzunehmen.

      Ursache eben, heutige Elektronik ist nicht so zuverlässig wie frühere Armlraft eines Schrankenwärters,
      wo sobald erster Schneefall-Kälte einsetzt solche Elektronik schnell aussetzt ... ist in jedwedem
      Spätherbst so und Winter so in Südhannover ... sobald es los geht darf morgens gar mit erheblichen
      Weichenstörungen im Süden Hannovers gerechnet werden und alles fährt dann bis zu 22 Min. später.
      Das beträfe die DB Regio jedoch ebenso ... und ist eben ein technisches Problem im Zusammenspiel
      mit dem Wetter.