Stuttgart 21: Deutsche Bahn hat Überblick verloren oder lügt

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    • Stuttgart 21: Deutsche Bahn hat Überblick verloren oder lügt

      Veröffentlicht am 08.07.2016
      07.07.2016 - Ich will Ihnen deutlich machen, dass dieses Projekt wirklich ein Fass ohne Boden ist. Entweder hat die Bahn den Überblick über ihre eigenen Berechnungen verloren, oder sie lügt hier, dass sich die Balken biegen. Wir haben 1997 mit dem Projekt angefangen. Damals wurde gesagt: Das Projekt kostet 2 Milliarden D-Mark. Dann stieg es etwas an auf schlappe 4,5 Milliarden D-Mark bei der Volksabstimmung – ein Kostendeckel. Im März 2013 lagen wir dann bei 6,8 Milliarden Euro, und mittlerweile rechnet der Bundesrechnungshof mit 10 Milliarden Euro.
    • Mangelnder Überblick bei der Durchführung öffentlicher Projekte?

      Liebe Forums Kolleginnen und Kollegen,

      es ist in der Tat so, dass den unbeteiligten Bürger zunehmend ein unangenehmes Gefühl beschleicht, sobald ein neues öffentliches Bauprojekt in Angriff genommen wird.

      Es ist beileibe nicht nur Stuttgart 21, was einen schalen Beigeschmack hinterlässt.

      Die Liste der Bau-Maßnahmen, die finanziell und organisatorisch völlig aus dem Ruder laufen, ist erschreckend lang, man denke nur an die Elbphilharmonie in Hamburg oder den schon legendären Hauptstadtflughafen BER.

      Man fragt sich nur, was eigentlich schlimmer wiegt, die Tatsache, dass die unprofessionelle Realisierung öffentlicher Bauprojekte Deutschland zur Lachnummer macht, oder aber, dass der Steuerzahler für alle Planungsfehler und Organisationsdefizite geradestehen muss.

      Schöne Grüße an alle

      Lena
    • Und diesen Samstag den 16.07 kann jeder der mag zur Demo pro Ausstieg aus Stuttgart 21 anreisen.

      Das nun mittlerweile das 10fache von ursprünglicher Kalkulation zu erwarten ist, dürfte ja wohl klar sein.
      Nun fragt sich dann in solch einem Fall nur, wieviel wurde schon in Stuttgart bis Ostfildern selbst bereits
      ausgeben .. und würde es nun Kosten den Zustand wieder zurück zu führen ?
      ( Ab Ostfildern wäre es ja egal ...
      betrifft so ja nur die Neubaustrecke nach Ulm die eh schon weit genug gediehen. )

      Bzw. im Grunde sollten dafür die Hauptverantwortlichen plus jene die mit pro abgestimmt haben in
      den Folgen für gerade stehen. Wo es doch ausgereicht hätte von Stuttgart Nord den Rosensteinpark
      durch sehr Untertunnelung direkt auf Einfahrtstrecke in Bahnhof Stuttgart Bad Canstatt hinein zu führen.
      Vorausgesetzt alle Fernzüge in etwa immer fast pünktlich hätte dort sogar nur eine Verlängerung
      des Halb-Bahnsteig 1 .. Gleis 1 benötigt um dort alle im Fahrplan befindlichen Fernzüge abzufertigen.
      Alernativ über die Güterstrecke im Norden in Station Neckarpark (Daimler Benz) zu führen, und dort
      nur EINEN Fernbahnsteig hinzuzufügen .. sinnvoller weise dort dafür unter die Erde, da dort dann im
      Verlauf dann ein kurzer Anschluß an Neubaustrecke Richtung Ulm vor Ostfildern möglich wäre.
    • Liebe ForumskollegInen,liebe Lena, :)
      Ihr wißt,daß ich schon als daß Projekt Stuttgart21 bekannt wurde, aus mehreren Gründen dagegen war! Aber daß jetzt wieder eine Kostensteigerung dieses für mich
      größenwahnsinnigen Projektes ins Haus steht, einfach unfaßbar!!! Und dem Ministerpräsidenten Herrn Kretschmann muß man in diesem Zusammenhang
      "Wendehalspolitik" vorwerfen. Warum? Ganz einfach deshalb, weil er zuerst aus umweltpolitischen Gründen(Landschaftsverbrauch etc) dagegen war,dann aber
      ohne ersichtlichen Grund plötzlich den unter Denkmalschutz stehenden historischen Stuttgarter Hauptbahnhof wohl auf Drängen einiger schwarzer Verkehrspolitiker
      (Dobrindt und Konsorten) abreißen ließ!

      Mit dem Abriss des Stuttgarter Kopfbahnhofes verschwindet wieder einmal ein Zeugnis deutscher Bahngeschichte unwiderbringlich!!!
      Oder um es mit den Worten des deutschen, verstorbenen Komikersn Theo Lingen zu sagen:"Traurig,traurig,traurig!"
      Bin schon sehr auf Eure Antworten gespannt!
      LG
      Letzter Heuler(Erwin)
    • Deine Info ist im Grunde schon zweit Monaten nichts neues mehr, wo schon bekannt
      geworden war das sich die Baukosten inzwischen aus ursprünglich veranschlagten 2 Milliarden
      noch In Deutscher Mark nun bereits auf 10 Milliarden Euro = 20 Miliarden DM erhöhen werden.
      Das wäre ja nun glatt ein Spitzenrekord von bis zu satten des 10 fachen mehr am Ende.

      Es geht da doch nur um höhere Politik die auch gemäß der Worte von Horst Seehofer
      im TV wo die gewählten Politiker nichts zu entscheiden haben ... insofern kann solch
      ein handeln schon gar nicht verwundern. Und schon selbst allein schon daraus das der
      Herr Kretschmann doch auch vorher schon eindeutig ersichtlich der CDU Merkel nahe steht.

      Jedenfalls ist selbst späterer vermutlicher baulicher Zustand für Umsteiger eher als ein Graus
      anzusehen wenn wir es nur schlichtweg mit dem Berliner Hauptbahnhof vergleichen wo beim
      Umsteigen zwischen den Gleiseisen 1-8 (tief - Kellergeschoß) und 9-14 (hoch - 1 Stock) genau
      genommen eher in min 4 Dopplstock Höhe dzwischen liegen, und die Paar Aufzüge aus der
      Höhe bis in die Tiefe lediglich die mittleren Vollbahnsteige direkt verbinden.

      Und der Rest wenn z. B. von Gleis 11 nach Fernbahn Gleis 1 in Richtung München/Frankfurt
      umgestiegen werden muß in der Regel meist nur 8 Minuten Zeit bleiben dann dennoch erst mal
      ach die min 4 ultra langen Treppen in den Keller gelaufen werden muß, um dann erst noch
      irgendwo in der Seite versteckte Zugang nch unten gefunden werden muß ...

      .. das ist so viel schlimmer als in Frankfurt oder München, wo ich neulich schon abei 50 Min.
      Abfahrtverspätung des ICE in Göttingen und 10 Min Standpause des ICE in Dachau bei so
      6 Min. Umsteigezeit in ünchen wenigstens durch zuvor im Zuge bis ganz vorne zu watscheln
      wenigstens ganz vorne raus kommte um an das andere Ende der Halle zu Gleis 10 oder so
      zu kommen ... und selbst so nur noch den Meridian zum Chiemsee erreichte weil die
      Zugbegleiterin mir freundlicher weise auf Sicht mir noch eine Tür offen gehalten hatte, wo
      ich sonst 2 statt nur 1 Stunde verspätert am Ziel angekommen wäre, da selbst der nächste
      Folgezug nicht erreicht worden wäre.

      In Berlin ging es mir da zuvor trotz pünktlicher Ankunft eines RE von Potsdam aus auch nicht
      viel besser den ICE nach Bitterfeld zu erreichen aus weiter oben genannter Schilderung.
      Wer sich da z. B. den Bahnverkehr da in Zürich oder Luzern anschaut wird dagegen gar eher
      feststellen was für einen großen Vorteil Kopfbahnhöfe haben, wenn auch die Züge je nach ziel
      und Ankunft stetig am selben Gleis An .. und Abkunft haben ... da geht umsteigen ratzfatz.

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    • was für einen großen Vorteil Kopfbahnhöfe haben
      Richtig das sehe ich immer wieder am Wiener HBF (der keiner ist aber trotzdem) rennst du einfach KM weit weil der scheiss Zug im Vorderen Sektor stehen bleibt und die 1te Klasse an der Zugspitze ist. Da könnte man eine Station mit der Strassenbahn fahren.....

      Oder damals am Westbahnhof musste man auch rennen wie ein Nurmi das man von der 2ten Klasse ins Gebäude kommt.

      Ganz ährlich mir gefällt der Bahnhof Meidling immer noch am besten. Da hat man auf beiden Enden eine Unterführung! Die "Hauptunterführung" Links und noch mal Rechts eine wo das "Gebäude" ist:
      google.com/maps/@48.1746161,16.334127,307m/data=!3m1!1e3

      Vorteil man kann von der 1ten oder 2ten gleich "rechts rum" auf den Nördlichen Regionzug und Schnellbahn Gleis gelangen.
    • Sowas mochten die Umbauer von Salzburg HBF schon gar nicht, die orientierten sich schlicht
      an das Vorbild Hannover wo man einst Anfang der 70ziger Jahre die 2 weiteren Unterführungen
      entfernte, und zum Nachteil der eigentlichen Bahnkunden nur eine einzige fast kompletten Tag
      überfüllte Unterführung überließ. Hauptsache Einkaufsbahnhof, wo NICHT Bahnkunden dann
      beim umsteigen netter weise oft ein erhebliches Hinderniß darstellen.

      Dagegen schaut es z. B. in Leipzig Hauptbahnhof sinnvoller aus, einfach 2 Etagen Einkaufsmeile unter
      den Querbahnsteig gepackt und schon ist nicht so ein Gewusel wie in Bahnhöfen anderer Großstädte.
    • Berlin Hbf ist zumindest in Sachen Umstieg eine Katastrophe, innerhalb 10 Min von hoch-tief-hoch umsteigen da muß schon vorher schon wissen wie wo wann usw. dann klappt es einem schnellen auch bei üblichen Umstiegszeiten, doch sonst eher von vornheiren längere Umstiegszeiten bzw. Reserve Anschlüsse zuvor ausgedruckt dabei haben ... das hilft dann auch z. B. in Spandau .. denn selbst wenn ICE noch fast pünktlich ist und Anschluß selber Bahnsteig vom Zugbegleiter durchgesagt wird dann Anschlußzug ganz vorne am Bahnsteig steht ist bei hinterem Austieg schnell folgendes .. erschaut man seinen Anschluß schnell nur noch gerade abfahrend.