Locomore ist insolvent

    • Locomore

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    • Hallo Freunde,
      daß Locomore insolvent gegangen ist, traurig! Denn meiner Meinung nach, bringen doch private EVUs Schwung in den sonst tristen und z.T.öden Bahnalltag durch neues
      Rollmaterial,günstigere Preise etc. Daß solche privaten EVus den "Platzhirschen" ,d.h. Staatsbahnen wie z.B: DBAG,SBB,SNCF,NSB usw. ein Dorn im Auge sind,versteht aich von selbst!
      Ist aber meine persönliche und zugegeben subjektive Meinung. Wär schön,wenn von euch Antworten auf meinen Beitrag kämen!
    • Hallo Erwin,

      ja, das ist echt schade, dass Locomore insolvent geworden ist.

      Eine gewisse Vielfalt auf dem Markt ist immer für den Kunden wünschenswert, da bekanntlich Konkurrenz das Geschäft belebt und sich positiv auf die Preise auswirkt.

      Was Locomore möglicherweise den Todesstoß versetzt hat, könnte die Tatsache sein, dass die zu wenig Werbung gemacht haben, ergo potenzielle Kunden von deren Existenz gar nichts wussten.

      Ich für meinen Teil habe das Unternehmen "Locomore" erst bewusst wahrgenommen, als die Meldungen über deren Insolvenz durch die Medien ging.

      Schöne Grüße
      Lena
    • daß Locomore insolvent gegangen ist, traurig!
      Der richtige Terminus wäre vorhersehbar.
      durch neues
      Rollmaterial
      lol? Locomore und neues Rollmaterial a big Joke.
      günstigere Preise
      Bei der DB kannst du als deutscher so günstig fahren das ist ein wahnsinn.
      Staatsbahnen wie z.B: DBAG,SBB,SNCF,NSB usw. ein Dorn im Auge sind,versteht aich von selbst!
      In Italien fährt doch schon der Italo und der ist gesteckt voll. In der Schweiz ist Bahnfahren für Einheimische auch "günstig". In Frankreich bekommst du viele Spartickets und der de.wikipedia.org/wiki/Ouigo macht sich selber Konkurrenz.
      Wär schön,wenn von euch Antworten auf meinen Beitrag kämen!
      :thumbsup:
      und sich positiv auf die Preise auswirkt.
      für deutsche gibt es eh so viele Aktionen wie die "Nutella" Geschichten wo man mittels Payback teilweise Gratis gefahren ist. =O .
      Was Locomore möglicherweise den Todesstoß versetzt hat, könnte die Tatsache sein, dass die zu wenig Werbung gemacht haben, ergo potenzielle Kunden von deren Existenz gar nichts wussten.
      Eher die Tatsache das der Zug so selten gefahren ist. Sorry wer ist so irre und bucht wenn er nicht mehr nach hause kommt?!
      Wieso funktioniert die Westbahn? Ganz einfach ich habe Stündlich (bald sogar Halbstündlich !!!) einen neuen Zug von Salzburg nach Wien.
      Die Spartickets gelten je nach Tag den ganzen Vor/ Nach oder gleich den ganzen (!) Tag!!!! <3
      Perfekt wenn in Salzburg Messe ist da fahre ich heim wann ich will und ned mit den Zug um 18Uhr.
      Ich für meinen Teil habe das Unternehmen "Locomore" erst bewusst wahrgenommen, als die Meldungen über deren Insolvenz durch die Medien ging.
      Da ich viel in Bahn Foren mitlese (da die Leute ja ned mit Kritik umgehen können) bekomme Ich viel mit und diese Schnapsidee kann nur von Linken Gutmenschen kommen die bei einen Joint sich das ausgedacht haben. :rolleyes:
      Ned böse aber die Betreiberkosten sind ned alles man muss auch so viel Kohle haben um die Leute entschädigen zu können nach den EU Recht. Entweder man hat sie oder ist so gross das man es ignorieren kann (Staatsbahn :rolleyes: ).
    • @ neo,

      deine Replik ist ein derart wirres Gefasel, dass sich jede Stellungnahme hierzu erübrigt.

      Was bittschön sollen die abstrusen Ausführungen zu linken Gutmenschen, die sich bei einem Joint was ausgedacht haben?

      Einfach lächerlich, also ich zumindest werde dich ab sofort übersehen, da kannst du gern schreiben so provokant, wie du Lust hast.
    • Was bittschön sollen die abstrusen Ausführungen zu linken Gutmenschen, die sich bei einem Joint was ausgedacht haben?
      Nicht böse gemeint aber niemand der sich auch nur irgend wie mit den Bahn sachen auskennt würde so verrückt sein und denken er könnte damit auch nur ansatzweise profitabel operieren.
      das hieße, Eulen nach Athen tragen zu wollen
      so viel zum thema
      derart wirres Gefasel
    • Für viele Fahrgäste ist der Preis nur ein wichtiger Faktor, der aber nicht überwiegt. Komfort, einfache Handhabung und Flexibilität sind oftmals genau so wichtige Faktoren. All die zuletzt genanten Kriterien konnte locomore nicht erfüllen. Tickets mussten über eine separate Webseite und eben nicht bahn.de oder einem Automaten vor Ort gebucht werden. Es stand nur eine Strecke zur Verfügung. Wer anschließend noch mit Bus oder Bahn weiter musste, ist oftmals mit der DB günstiger gefahren. Aber selbst wenn der Preis insgesamt niedriger war, mussten dennoch auf unterschiedlichen Plattformen Tickets gekauft werden.

      Außerdem sollte nicht außer acht gelassen werden, dass auch die Deutsche Bahn immer wieder optimiert um mit dem Fernverkehr Profit zu erwirtschaften. Eine ähnliche Qualität zu einem noch günstigeren Preis geht deshalb nur, wenn das neue Unternehmen ohne Rücksicht auf finanzielle Verluste möglichst schnell groß wird. Für dieses Modell ist die westbahn tatsächlich ein gutes Beispiel. Verdient hätte locomore Investoren sicherlich. Schließlich haben sie mit kaum Geld vergleichsweise viel geschafft. Allerdings fehlte ihnen ein Zugpferd, ein bekanntes Gesicht, dass bei Investoren Geld hervorlockt. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass bekannte Persönlichkeiten viel häufiger Geld bekommen als kleine Start-ups.
    • Für viele Fahrgäste ist der Preis nur ein wichtiger Faktor, der aber nicht überwiegt. Komfort, einfache Handhabung und Flexibilität sind oftmals genau so wichtige Faktoren.
      Deswegen mag ich auch das Bahnfahren in anderen Ländern weil dort ist der Komfort sehr weit oben und die Preise sind auch günstig.
      Beispiel: italotreno.it/en/the-train in Club wo ich schon gefahren bin. (Leider haben sie keinen "Speisewagen" oder sonst eine Essensversorgung)
      Oder hier die Premium Klasse: le.cz/i.php?page=cms-1129 DAS ist entspanntes Reisen. Kein vergleich zu den dreckigen deutschen Zug.
      Tickets mussten über eine separate Webseite und eben nicht bahn.de oder einem Automaten vor Ort gebucht werden.
      Sorry aber das ist nicht wichtig. In anderen Länder hast du auch nur die Webseite und sonst einen beschränken Zugang. Die Konzepte sind sehr verschieden.
      Westbahn -> Trafik
      Italo -> Bahnhof, Automat
      Leo Express, Regiojet -> teilweise Geschäfte am Bahnhof
      Ned böse wieso sollte eine Staatsbahn den Konkurrenten verkaufen?
      Allerdings fehlte ihnen ein Zugpferd, ein bekanntes Gesicht, dass bei Investoren Geld hervorlockt. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass bekannte Persönlichkeiten viel häufiger Geld bekommen als kleine Start-ups.
      Selbst ein bekanntes Gesicht kann über die Tatasche nicht hinweg täuschen das das Konzept nicht gut war.
      Selbst bei Wikipedia steht:

      "Wikipedia" schrieb:

      Ein Teil der bis April 2017 aufgelaufenen wirtschaftlichen Verluste lief bereits im normalerweise sehr reise- und umsatzstarken Weihnachts- und Neujahrsverkehr auf, da das Unternehmen Locomore den eigenen Fernzug anfangs nur mit vier eigenen Wagen betreiben konnte, die anderen vier wurden noch in Rumänien modernisiert. Mit vier Wagen (die ohne Pause trotz Defekten möglichst täglich im Einsatz waren) waren nur etwa 240 Sitzplätze reservierbar, womit selbst bei komplett ausgebuchtem Zug (so waren zum Beispiel bereits an den Weihnachtstagen 2016 sämtliche Fahrten nach Berlin bis Neujahr 2017 ausgebucht)[22] nicht die für eine ausgewogene Bilanz notwendigen 1000 Fahrkartenverkäufe je Tag erreichbar waren.
      WTF?! Man ist als gefahren und hat trotzdem einen Verlust gemacht...
      Ebenso wurde das Unternehmen durch die Asymmetrie der Fahrgastzahlen überrascht, mit sehr starken Wochenenden (trotz zweier zusätzlicher Verstärkungswagen mit kaum ausreichendem Wagenpark), während die Fahrten zur Wochenmitte eine sehr geringe Resonanz erfuhren und keinen wirtschaftlich darstellbaren Betrieb erlaubte.
      Jössas na... Das sollte doch bekannt sein das unter der Woche weniger Leute fahren da sie A R B E I T E N. Das sie zu mindestens keine seriöse umfrage gemacht haben wann die Leute wie Reisen ist schlimm genug.
      Durch die Betriebseinstellungen in der Wochenmitte war es dem Unternehmen wiederum kaum noch möglich, einen Kundenkreis sinnvoll anzusprechen und aufzubauen, der für Locomore ebenfalls wichtig war: Pendler und damit stabil zahlende Stammkunden mit bis zu zehn garantierten Fahrten je Arbeitswoche (Vielfahrer).
      Da sieht man wieder pfusch...
      Locomore warb damit, dass selbst die teuersten Fahrkarten für Kurzentschlossene, die im Zug selber gelöst werden, für Reisende billiger waren als normale Flexpreis-Fahrkarten der Deutschen Bahn mit BahnCard-50-Rabatt auf derselben Strecke.
      Das ist der nächste Punkt in DE gibt es so viele verschiedene Rabatt Systeme da kann man als deutscher schnell mal günstiger fahren.

      Hier wo der Locomore Zug fuhr: upload.wikimedia.org/wikipedia…1D-A-Wettbewerber-EVU.png

      Nicht böse gemeint aber das konnte schon früh sehen das ihr konzept mehr als fragwürdig ist und war.
    • Nuja, es gibt jedoch viele untrschiedliche Bedürfnisse, und im Grunde sollte man sich nicht zwanghaft an günstigste Preise koppeln auch wenn es das Geschäft noch so belebt. Im Endeffekt läuft dann immer nur alles auf einen Kampf heraus, und einige bleiben auf der Strecke. Zunächst sind es jene Mitarbeiter, dann jene Fahrgäste welche dann im Grunde eher niedere Qualitäten erhalten und zum Schluß jene Bahn.

      Selbst ein Nostalgie Express von Eisenbahn Freunden mußte auf etwa vergleichbar langer Strecke neulich Saalfeld (Saale) - Ostsee locker 3200,- Trassengebühr zuzüglich einige 100,- Euro Fahrstrom auch nicht Schnellstrecken zahlen, ( gemäß Bericht im MDR ). Bei Locomore habe ich so bei 6000,- Trassengebühr in unverbindlicher Erinnerung ... und so ich mich erinnere soll der Zuspruch nicht gerade hoch gewesen sein. Nur mal auf angenommener Basis einer Anzahl von Fahrgästen je Zug welche hier zur Berechnung mal mit 200 nutze kämen für eine Fahrt Stuttgart - Berlin allein schon 32,50 Euro pro Fahrgast OHNE die Kosten für Halte in den Bahnhöfen an Kosten an die DB Netze die hier für alle arbeitet, so auch die DB selbst an ihre Tochter in selbiger Höhe zahlen muß zusammen.

      Folglich konnten sie schwerlich auch mit Tarifen von 22,- bis 65,- Euro je Fahrt auf kompletter Strecke so oder so schon eher nur bei nahezu Vollbesetzung so in Richtung min. 80% im Schnitt auf ihre Kosten kommen, damit vielleicht noch ein kleiner Gewinn übrig bleibt.

      Im Normalfall wäre jedoch eine Einheit von allen Bahnen und ein gemeinsamer Tarif den alle anerkennen
      wo dann jedwede einzelne Bahn auf ihren eigenen Strecken wenn sie es schafft auch eigene Tickets günstiger verkaufen zu können ebenso gestattet wäre. So könnte ein jeder Fahrgast immer noch voll flexibel bleiben, es benötigte nur ein intelligentes Verrechnungssytem was über einen gemeinsamen BarCode wenn er eingelesen wird automatisch anteilige Kosten zwischen den Bahnen monatlich automatisch verrechnen ließe.
      Dabei so nebenbei noch die Nachteile von Verkehrsverbünden ausmerzen.

      Ich denke auf diese Art und weise könnten für fast alle Fahrgäste so auch die privaten Bahnen viel bessere Bedingungen geschaffen werden als wie sie zurzeit so vorzufinden sind.
    • Dabei so nebenbei noch die Nachteile von Verkehrsverbünden ausmerzen.
      Das was du beschreibst ist ja der Verkehrsverbund. Der Nachteil für die Bahn Unternehmen die eben nur eine Strecke bedienen ist eben das die nur einen Anteil am Verbundumsatz bekommen deswegen hat die Westbahn auch ausgehört damit. Die hätten erst mal 3 Jahre nichts von den Geld gesehen und nur ein paar % bekommen während ihre Züge rappel voll waren (weil man in den Regionalzügen der ÖBB weder Strom noch W-Lan hat(te).) und sonst nix verdienten.
    • neo schrieb:

      Sorry aber das ist nicht wichtig. In anderen Länder hast du auch nur die Webseite und sonst einen beschränken Zugang. Die Konzepte sind sehr verschieden.
      Westbahn -> Trafik
      Italo -> Bahnhof, Automat
      Leo Express, Regiojet -> teilweise Geschäfte am Bahnhof
      Ned böse wieso sollte eine Staatsbahn den Konkurrenten verkaufen?
      Unmöglich ist das nicht. Tickets für den HKX ließen sich bereits eine Zeit lang über die DB kaufen.

      Unabhängig davon finde ich das schon sehr wichtig. Wo geht Lieschen Müller hin, wenn sie ein Ticket kauft? Natürlich zum DB Schalter. Auch Geschäftskunden suchen in der Regel nicht erst nach einem passenden Angebot, sondern buchen eine passende Verbindung über bahn.de.

      Wer auf den beliebten Plattformen nicht vertreten ist, der hat bereits eine Menge an Kunden ausgeschlossen. Und in Deutschland ist für den Bahn-Kartenverkauf eben die Deutsche Bahn die beliebteste Anlaufstelle.

      neo schrieb:

      Deswegen mag ich auch das Bahnfahren in anderen Ländern weil dort ist der Komfort sehr weit oben und die Preise sind auch günstig.
      Beispiel: italotreno.it/en/the-train in Club wo ich schon gefahren bin. (Leider haben sie keinen "Speisewagen" oder sonst eine Essensversorgung)
      Die Deutsche Bahn macht trotz ordentlichem Umsatz mit dem Speisewagen jährlich hohe Verluste. 2016 waren es 80 Millionen Euro (siehe: faz.net/aktuell/wirtschaft/unt…hen-verlust-14919767.html). Wer also keinen Speisewagen anbietet spart nicht nur am Service, sondern auch ordentlich Kosten.

      neo schrieb:

      Das was du beschreibst ist ja der Verkehrsverbund. Der Nachteil für die Bahn Unternehmen die eben nur eine Strecke bedienen ist eben das die nur einen Anteil am Verbundumsatz bekommen deswegen hat die Westbahn auch ausgehört damit. Die hätten erst mal 3 Jahre nichts von den Geld gesehen und nur ein paar % bekommen während ihre Züge rappel voll waren (weil man in den Regionalzügen der ÖBB weder Strom noch W-Lan hat(te).) und sonst nix verdienten.
      In Deutschland wird nur der Nahverkehr subventioniert und dabei auch nur die Strecken, die von den Verkehrsverbünden ausgeschrieben wurden. Der Fernverkehr wird in Deutschland nicht subventioniert.

      Einfach eine Strecke zu befahren und dafür Geld von den Verbünden zu bekommen geht also hier ohnehin nicht.
    • neo schrieb:

      Dabei so nebenbei noch die Nachteile von Verkehrsverbünden ausmerzen.
      Das was du beschreibst ist ja der Verkehrsverbund. Der Nachteil für die Bahn Unternehmen die eben nur eine Strecke bedienen ist eben das die nur einen Anteil am Verbundumsatz bekommen deswegen hat die Westbahn auch ausgehört damit. Die hätten erst mal 3 Jahre nichts von den Geld gesehen und nur ein paar % bekommen während ihre Züge rappel voll waren (weil man in den Regionalzügen der ÖBB weder Strom noch W-Lan hat(te).) und sonst nix verdienten.

      Ich meine im Grunde alle in einem Topf, ein Nahverkehrs und Fernverkehrstarif welche alle Bahnen
      akzeptieren müssen .. klar im Nahverkehr ändet es in Tarif Höhe nicht sonderlich viel. Es sollte
      jedoch für die Nutzer so simpel wie einfach sein. Auch flexibel bleiben, wenn Du z. B. ein Ticket
      nach irgendwo südlich Frankfurt hast und denkst Dir .. will nicht mehr ich will nun an den Mittelrhein
      = Pustekuchen bekommst ja nicht mal obdem Du schon Teilstrecke sausen lässt, mal eben online
      ab Frankfurt kein anderes Ticket ins RMV, RNN und MRV ( also bis hinauf gar die Mosel ) Gebiet
      zu kaufen.

      Im Grunde liefe das auf einen Gesamtverbund Deutschland hinaus, in welcher wie erwähnt die
      privaten im Fernverkehr dennoch die Freiheit hätten auch explezit auf nur ihren Strecken niedere
      Preise anzubieten . sofern sie mit diesen wirtschaftlich auskommen. Es wären so im Grunde ein
      privater Fernverkehr insofern im Vorteil so er auch ausreichnd Fahrgäste durch Nutzung jener
      welche mit Gemeinschaftstarif Tickets nutzen würden.

      In solch einem Falle könnte ein privater wie Locomore weitreichend risikoarm starten, und hätte
      viel eher eine Chance auf dem Markt bestehen zu können. Ist schließlich ein Unterschied ob wie
      bei der Westbahn in AT ein mehrfach Milliardär in die vollen gehen kann, oder ob einer wie
      Locomore seine Startkosten zuvor quasi als Bettler einsammeln muß.
    • Ist schließlich ein Unterschied ob wie
      bei der Westbahn in AT ein mehrfach Milliardär in die vollen gehen kann, oder ob einer wie
      Locomore seine Startkosten zuvor quasi als Bettler einsammeln muß.
      Die Westbahn wird auch von der Französischen Staatsbahn (finanziell) unterstützt. Da ist einfach viel mehr möglich als mit den paar Cent die die sich er bettelt haben.
      Auch flexibel bleiben, wenn Du z. B. ein Ticket
      nach irgendwo südlich Frankfurt hast und denkst Dir .. will nicht mehr ich will nun an den Mittelrhein
      = Pustekuchen bekommst ja nicht mal obdem Du schon Teilstrecke sausen lässt, mal eben online
      ab Frankfurt kein anderes Ticket ins RMV, RNN und MRV ( also bis hinauf gar die Mosel ) Gebiet
      zu kaufen.
      Sry ich habe keinen blassen schimmer was du damit sagen willst.
      In anderen Länder wo es einen funktionierenden Privaten Verkehr gibt (der länger als die Westbahn ist) wie den Italo, LeoExpress, Regiojet,... kannst du dir eine Fahrkarte kaufe die eben von A nach B geht.
      Oft sogar eine teilstrecke mit einen Reisebus im Kombination. Willst du weiter fahren kaufst du dir ein Nahverkehrsticket oder eben eines für den Fernverkehr.
      Im Grunde liefe das auf einen Gesamtverbund Deutschland hinaus, in welcher wie erwähnt die
      privaten im Fernverkehr dennoch die Freiheit hätten auch explezit auf nur ihren Strecken niedere
      Preise anzubieten . sofern sie mit diesen wirtschaftlich auskommen. Es wären so im Grunde ein
      privater Fernverkehr insofern im Vorteil so er auch ausreichnd Fahrgäste durch Nutzung jener
      welche mit Gemeinschaftstarif Tickets nutzen würden.
      Bei uns wollen die Grünen auch sowas einführen. NUR das funktioniert so nicht weil jeder Verbund dann um die einnahmen umfällt. Die wollen eine Jahrkarte für 1200€ anbieten. Das zahlst du teilweise für EINEN Verbund für alle Zonen fürs Jahr!
      Wien alleine 365€.
      Egal ob Einzelfahrt oder Jahreskarte dann würde dieser Tarif wieder so hoch sein das niemand damit fährt weil die DB, Verbünde, Private Betreiber,... nicht wollen das er günstiger ist wie ihr teuerster Tarif.
      Stichwort ICE Tarif: de.wikipedia.org/wiki/Preissys…fe_.28ICE_oder_IC.2FEC.29
      In solch einem Falle könnte ein privater wie Locomore weitreichend risikoarm starten, und hätte
      viel eher eine Chance auf dem Markt bestehen zu können.
      Das ist falsch weil die Risiken immer hoch sind zb. Entschädigung nach den EU Recht bei Verspätungen zb eine Hotel Nacht...
    • @neo
      Wer genug Geld auf dem Konto hat, wie die die Westbahn betreiben konnte auch die:
      2012 einen Verlust von 23,45 Millionen Euro
      2013 einen Verlust von 14,5 Millionen Euro
      2014 einen Verlust von 5,4 Millionen Euro
      .. locker wegstecken,
      als wenn man sich im Crowdfunding gerade mal so eben Gelder für Startkosten ähnlich wie Spenden
      oder Aktien besorgen konnte, und im Grunde von Beginn an zumindest auf Kosten deckenden
      Betrieb angewiesen ist.
    • .. locker wegstecken,
      Du vergisst leider die Tatsache das die Westbahn sich vor den Start 7 Nagelneue Triebwagen gekauft hatte! Was die gekostet haben weis ich nicht aber ich denke mal jeder kann sich vorstellen das sie nicht billig waren.
      Dazu kommt das sie NOCHMAL einen weiteren sechsteiligen und neun (!!!) vierteilige Zuggarnituren bei Stadler bestellt hatten (laut Wikipedia).

      Dagegen hat Locomore nur einen popeligen Zug gehabt.
      als wenn man sich im Crowdfunding gerade mal so eben Gelder für Startkosten ähnlich wie Spenden
      oder Aktien besorgen konnte, und im Grunde von Beginn an zumindest auf Kosten deckenden
      Betrieb angewiesen ist.
      Klar durch die verspätungen haben sie ordentlich Entschädigungen zahlen müssen zb: locomore.com/de/betriebsmeldungen/2017-04-11/