schlechter Service: Bahncard-Falle für Rentner

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    • schlechter Service: Bahncard-Falle für Rentner

      die Bahncard 25, 1.Klasse, kostete uns bislang (Eltern+1Kind) 101 €, ab sofort zahlen wir für die gleiche Leistung 243 €/Jahr.
      Begründung: unser jüngster Sohn ist in diesem Jahr 18 geworden (deshalb steht er noch lange nicht auf eigenen Füßen).
      Damit entfällt für ihn und meine Frau die vergünstigte Partnerkarte (10 € für jeden). Beide zahlen jetzt den (ermäßigten) Hauptkartenpreis von 81 €.
      Eine vergünstigte Partnerkarte für Rentner gibt es nicht (obwohl das im Anschreiben so formuliert ist).
      Besonders unsozial daran ist, dass durch die Berentung meiner Frau - ebenfalls in diesem Jahr - fast 1000 € im Monat weniger zur Verfügung stehen, die wir durch Minderlohn-Nebenverdienst nur teilweise ausgleichen können.
      Was denkt sich die Bahn bei solchen Konstruktionen?
      Ich kann meine Karte auch nicht kündigen (die sich für mich alleine nicht lohnt), weil der Service der Bahn so geschickt ist, dass er die Benachrichtigung über diese Veränderung 3 Wochen vor Ablauf der alten Karte verschickt, die Kündigungsfrist aber 6 Wochen beträgt. Eine außerordentliche Kündigung wird nicht gestattet, weil der Preis für meine "Haupt"-Karte nicht erhöht wurde und die Partner ja nicht gezwungen sind, eine Karte für den nächsten Zeitraum zu kaufen.
      Auf meine Nachfragen habe ich vom Bahncard-Service nur Standardschreiben mit den Bedingungen erhalten, die ich selber nachlesen kann. ?(
      bei 243 € schläft mein Öko-Gewissen ein, damit können wir leicht die Urlaubsreise mit dem Auto machen!
    • Es bestehen KEINE BahnCard Fallen, ausser man stellt sie sich selbst in Form von etwaiger
      verpasster rechtzeitiger Kündigung die der BahnCard Service nicht 6 Wochen vor Ablauf vorliegt.

      Die Konditionen sagen ausdrücklich:
      " * Keine Zusatz- oder Partnerkarten zur BahnCard 25 und keine ermäßigte BahnCard 25 "
      ALSO ES LIEGT KEINE FALLE VOR !

      Eine JugendbahnCard läuft nach Alter 17 Jahre nun einmal aus, bzw. geht dann nach Ablauf
      automatisch in eine MyBahnCard für alle unter 27 Jahre über... eine Altersgrenze ist natürlich
      keine Einkommensgrenze .. jedoch es zählt immer das Alter.

      Irgendwann muß ja schließlich mal Schluß mit einer kostenlosen BahnCard für die Jugend
      sein, denn mehr als die Kosten für die Erstellung unf Versand erbringen die 10,- € für die
      einmalige Gebühr nämlich nicht.

      Auf eine ermäßgte BahnCard gibt es auch noch nie eine ermäßgte PartnerCard, schon gar
      keine Partner Card für nur 10,-

      Ich finde wer sich schon den Luxus leisten kann, will für 1 Klasse Ticket die ohnehin wärend
      der Fahrt seltenst bis gar nicht einen äqualenten Mehrwert in der Höhe bieten, braucht nicht
      zwingend auch noch 1 Klasse BahnCards und kann ebenso mit 2 Klasse auskommen.
      Zumal die 25er Versionen sich ohnehin kaum lohnen, es sei denn man fährt fast nie !
      Nun gut, nur meine Meinung und jedem was er sich wünscht.

      So, für Deine Frau gibt es nun gar die ermäßigte für nur 81,- Euro für Dich erst ab Alter 60
      oder GdB 70 auch sonst eben 125,- Euro ... normal dürfte das sogar gleich bleiben, denn
      Deine Frau nun eine ermäßigte Partnerkarte erhält, oder auf Grund als Rentner bleibt gleich.

      Bliebe nur Euer Sohn der nun eine MyBahnCard 1 Klasse für 81,- Euro bedarf bis er 27 Jahre
      alt wird, und sich dann erst auf 125,- erhöht. Sind so also für ihn 71,- Euro mehr im Jahr,
      bzw. gesamt 287,- für Euch alle.

      Wenn Ihr da sparen möchtet dann eben 62,- + 42,- + 39,- in der 2 Klasse = 143,- im Jahr.

      BahnCard 50 = 255,- + 127,- + 69,- = 451,- im Jahr .. im Vergleich .. jene 50er Version in
      2 Klasse rentiert sich bereits ... auf ICE Ticket bezogen ... Fahrt ab Köln gerechnet:

      255,- € = 2 x Ulm und zurück inklusive Nutzung von 2 x +City.
      127,- € = 1 x Ulm und zurück inklusive Nutzung von 1 x +City
      69,- € = 1 x Frankfurt und zurück auch ohne +City Nutzung fa bereits 4,- eingespart.

      Ich möchte damit nur aufzeigen das selbst BahnCard´s 50 nicht mal so teuer sind
      wie manche das Gefühl haben ... denn mit der MyBahnCard ist es gerade mal ein
      kurzer Ausflug gerade mal 1:18 Stund Entfernung mit der MyBahnCard, und 3:12
      Stund einmalig bei 127,- sonst bei 255,- eben 2 Reisen.

      Alles andere den Rest des Jahres drüber hinaus, läuft dann im Flextarif alles zu
      50% Rabatt ab ... für die ermäßigten Besitzer einer BahnCard ... recht wenig in
      einem Tagesausflug leicht schaffbar im Grunde selbst als Wenigfahrer ...
      .. nur der Besitzer der vollen 255,- Version benötigt eben bis zu 1200 bis 1600
      je nach Zugattung und NV Anteilen an Entfernungskilometern im Jahr was ich
      auch nicht für gerade viel halte.
      Sparpreismöglichkeiten hier unberücksichtigt, wer natürlich möglichst nur Sparpreis
      unterwegs sein will, seine Stadt keinen Fernbahnhof besitzt, in Schleswig Holstein
      wohnt oder gar im nun bescheuerten Westfalentarif Bereich zu Hause ist, wird in der
      Regel mit der BC50 meist besser verfahren als wie mit der BC25.
    • @neo

      Ich bin mir nicht sicher, ob deine Frage provokant gemeint war, oder ob du den Definitionsbegriff "Rentner" vllt. tatsächlich nicht kennst.

      Falls letzteres zutreffend sein sollte:
      Ein Rentner ist eine nicht mehr überwiegend erwerbstätige Person, die ihren Lebensunterhalt aus einer Rente, also aus einer gesetzlichen oder privaten Versicherungsleistung, bestreitet.

      P.S. Auf Nachfrage bei meinem Mann, der auch aus AT stammt, ist der Begriff Rentner in AT durchaus geläufig.
    • Pensionisten sind in Deutschland ein auslaufmodell.
      Betrifft hier lediglich die Beamten im Ruhestand, welche es ja auf Grund Privatsierung ja nun nur noch wenige gibt. Einst waren alle Postler und Bahner verbeamtet, nun wird da seit 1994 DB 1995 DP keiner mehr verbeamtet., ud dürfen dafür nun bei Bedarf auch streiken. Selbst in der Lehrerschaft wurde weitreichend auf Angestellte umgestellt ... sie werden also nun seither alle Rentner statt Pensionäre.

      So spart der Staat in Zukunft die Pensionen gänzlich ein, statt 80% Pension gibt es kaum noch 60% Rente,
      die nun auch stetig fallend bis 2030 absinkend auf 44,7% Niveau.. wäret die in Wien dagegen einen guten
      Stand eingeläutet haben da in AT ja nun die Durchschnittspension 800,- Euro höher ist als Durchschnittsrente in Deutschland. Soviel zum angeblichen Sozialparadies Deutschland.
    • Na so irre hoch fand ich in Wien vorgefundene Preise nicht,
      empfand ich billiger als in D .. und zumindest gemäß TV Dokumentationen
      dürfte es in Wien viel recht * billigen Wohnraum geben, wogegen in München
      Studenten sich an kleinen mini Apartements der damaligen Olympiade für bis
      zu 800,- Monat erfreuen.
      Und wer z. B. vor rund 4-5 Jahren nur mal online die Mieten für 60 m² in der
      Süddeutschen studiert fand wenige ab 800,- eher Standard zu 1200,- € inkl.
      Nebenkosten vor.
      Hier bei mir eher nordischer Fläche findest Du zur Zeit in der Zeit in der Größe
      viele für 600,- kalt. Oder in Haus mit Altenwohnungen vor 10 Jahren für 780,-.
      ( * allerdings gemäß Dokumentationen auch nicht zwingend heutigen Zeit
      gemäßen Zustand in Wien. )
    • Also Beamte gibt es in Deutschland noch genügend. Fast alle Polizisten, BF-Soldaten, Verwaltungsangestellte (Stadt, Bücherei, Landesregierung, Gerichte, ...), Richter, Staatsanwälte sind Beamte.

      Bzgl. der Mieten: Also in Deutschland sind abseits der Hot Spots wie München, Berlin, Köln und Hamburg durchaus günstigere Wohnungen zu bekommen. Insbesondere in ländlichen Bereichen sind 40-50 qm ab 200-300 € zu haben.
    • Zum Thema "Beamte in Deutschland" kann man vereinfacht sagen:

      Alle Staatsbediensteten, die eine hoheitliche Tätigkeit ausüben, sind normalerweise Beamte (Polizei, Justiz und Eingriffsverwaltungen. wie Finanzämter etc).

      Das wird sich auch künftig kaum ändern, weil man diesen Mitarbeitern zwar gewisse Privilegien zugesteht, sie andererseits aber auch kein Streikrecht haben, um sicherzustellen, dass der Staat seine hoheitlichen Aufgaben stets und uneingeschränkt erfüllen kann.