Erneut tödlicher Bahnunfall

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    • Erneut tödlicher Bahnunfall

      Wiederum ist ein Fahrgast der Bahn ums Leben gekommen, weil der die Gefahren, die von einen fahrenden Zug ausgehen, offenbar unterschätzt hat.

      In der bayerischen Stadt Aschaffenburg versuchte ein Mann bei einem bereits anfahrenden Zug noch eine Türe zu öffnen, offensichtlich um im letzten Moment zuzusteigen, dabei stürzte er und wurde zwischen Zug und Bahnsteig eingeklemmt und kam dadurch ums Leben.

      Einfach unfassbar, mich hat diese Meldung sehr betroffen gemacht.
    • Hallo Lena,hallo foristen,
      es gab nicht nur in Aschaffenburg diesen tragischen, tödlichen Bahnunfall sondern auch in unserem Nachbarland Österreich ereignete sich vor kurzem eine ähnliche Traödie!
      Dabei wurde ein Kinderwagen,in dem sich ein Säugling befand , der Kinderwagen stand am Bahnsteig,durch den Sog eines vorbeifahrenden Zuges regelrecht auf die Gleise
      geworfen und der im Kinderwagen befindliche Säugling dabei getötet!

      Der Familie des getöteten Säuglings, insbesondere seiner Mutter gilt mein tiefstes Mitgefühl!
      LG von Straubing nach München
      Erwin
    • Hallo Erwin,

      mit Bestürzung habe ich inzwischen auch von diesem schrecklichen, tödlichen Bahnunfall in Österreich gelesen.

      Ich glaube, für eine Mutter kann es kein schlimmeres Ereignis geben, als den Tod des eigenen Kindes mitzuerleben.

      Angesichts von relativ vielen Unfällen im Bahnbereich stellt sich die Frage, ob eigentlich genügend Vorsorge getroffen ist, solche Vorfälle möglichst zu vermeiden.
      Ja, auf den Bahnsteigen hängen Schilder, die auf die Gefahren aus dem Zugbetrieb hinweisen. Aber diese sind ziemlich klein und unscheinbar und werden deshalb sicher von den meisten Fahrgästen gar nicht wahrgenommen.
      Und ja, es gibt automatische Lautsprecherdurchsagen, die auch akustisch auf die möglichen Gefahren aus dem Bahnbetrieb hinweisen, aber auch diese Warnhinweise denke ich, werden im wesentlichen nicht von den Gästen aufgenommen.

      Wäre es da nicht angebracht, über andere Möglichkeiten nachzudenken?

      Warum eigentlich stellt man auf ausgewählten Bahnsteigen mit hoher Fahrgastfrequenz nicht einfach mal probeweise Mitarbeiter der DB Sicherheit dazu ab, unvorsichtige Gäste persönlich auf mögliche Gefahren aus dem Zugbetrieb anzusprechen?

      Ich denke, der erzieherische Lerneffekt wäre nicht unerheblich. Und wenn nur ein einziger schwerer Unfall dadurch vermieden würde, dann wäre das schon ein tolles Ergebnis.

      Gruß, Lena
    • Ich kann nur bestätigen, dass vielen Menschen völlig das Gefühl fehlt, welche Gefahren von einem fahrenden Zug ausgehen.

      Selbst schon beobachtet, dass Eltern mit kleinen Kindern unmittelbar am Bahnsteigrand stehen, selbst bei Durchfahrt eines Zuges.

      Die Idee, unvorsichtige Reisende durch Personal der DB persönlich anzusprechen finde ich gut.
      Zumindest könnte man das mal pilotieren.
    • Servus Lena, servus Michael52,

      Michael ,Deine Idee ,unvorsichtige Bahnfahrer, speziell hier Eltern mit Kindern durch Sicherheitsmitarbeiter der Bahn über die Gefahren vorbeirauschender Züge aufzuklären, finde ich
      Spitze! Du solltest Deine Spitzenidee auch den Bahnverantwortlichen mitteilen! Meine Unterstützung für dieses Vorhaben hast Du auf alle Fälle!
      Lena,so weit ich weiß, wurde die Mutter des Säuglings nach dem tragischen und tödlichen Bahnunfall mit einem schweren Schock ins Spttal(österreichisch für Krankenhaus) eingeliefert.
      Dies ist vollkommen verständlich!

      Liebe Grüße von Straubing nach München und liebe Grüße auch an Dich Michael
      Erwin