Stuttgart21-Die unendliche Geschichte

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    • Stuttgart21-Die unendliche Geschichte

      Hallo Lena,hallo Mitstreiter, :)

      ich weiß, daß hier über das aus meiner Sicht größenwahnsinnige Projekt Stuttgart 21 schon diskutiert wurde, aber nun sind neue Fakten aufgetaucht, die meinen Zorn über den Abriss des denkmalgeschützten
      Kopfbahnhofs Stuttgart,noch größer werden läßt:
      1. Die Baukosten wurden nach jetzigem Stand um eine Milliarde(!!!!!) Euro überschritten!!! Dieses Projekt wird also den Steuerzahler- und Bahnfahrer noch mehr kosten als geplant!
      2. Mit einer Fertigstellung ist laut Bahnkreisen und Medienberichten nicht vor 2024(!!!!) zu rechnen!

      Nach diesen neuen Fakten, frage ich mich schon, ob die Planer dieses Projekts überhaupt schon einmal einen Finanzplan erstellt haben, denn das Argument ,daß Stuttgart 21 so teuer wird, sei einem Grundwassereinbruch geschuldet,ist für mich persönlich überhaupt nicht nachvollziehbar!

      Ich hoffe,du siehst das ähnlich und freu mich schon jetzt auf eine Antwort von Dir!
      LG von Straubing nach München
      Erwin
    • Neu

      Wenn am Ende nur ein Millarde mehr. wäre das schon sensationell wenig mehr.

      Es gab vor ein Paar Jahren auch ein Video mit ernstzunehmender komplexer
      Berechnung auf was es im Endeffekt hinauslaufen dürfte. Liegt dann lediglich
      bei 10- 12 statt ursprünglich bei 6 Milliarden.

      Jene Berechungen ergaben auch das am Schluß die DB selbst nur 1 Milliarde
      selbst zahlen würde, ein kleiner Teil von Bund und Land und die Stadt Stuttgart
      wäre selbst mit so bei 7-9 Millarden dabei belastet.

      Fazit:
      Viel Geld für eigentlich reichlich wenig, zumal 8 Gleise halte ich schon mal für zu
      wenig, und vom restlichen noch ganz zu schweigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von demokratic ()

    • Neu

      Ich kann die Aufregung schon verstehen.Allerdings braucht ein Projektteam möglichst viele Details um genau planen zu können. Je mehr Details jedoch herangezogen werden, desto länger und teurer wird eine solche Planung.

      Anstelle von ein paar Test-Bohrungen könnte der Boden beispielsweise alle 1-2 Meter getestet werden. Dann wären Überraschungen diesbezüglich nahezu ausgeschlossen. Allerdings würden die ganzen Löcher auch Unsummen an Geld verschlingen. Ähnlich sieht es bei Bauten aus. In der Planung lassen sich Zeichnungen (leicht) erstellen. In der Realität kommt es regelmäßig vor, dass auf Kleinigkeiten nicht geachtet worden ist oder einfach nach dem Ausführen etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Solche Probleme zu beheben kostet natürlich zusätzliches Geld und Zeit.

      Wie so etwas abläuft hat sicherlich jeder schon einmal miterlebt. Freundin hat ein Regal gekauft und wollte es angebracht bekommen. Die Wand hat sie zuvor natürlich nicht getestet. Dumm nur, dass es eine Rigipswand ist und die beiliegenden Dübel nicht für den benötigten Halt sorgen. Also auf zum Baumarkt um spezielle Dübel zu kaufen. Aus eben in 10-20 Minuten ein Regal anbringen werden dann schnell mal 1-2 Stunden inkl. zusätzliche Kosten.

      Entsprechend gibt es für solche unvorhergesehenen Ausgaben meist einen Puffer. Dieser ist in der Realität aber fast immer zu kleine, denn kaum einen Verantwortlichen lassen sich Planungsreserven in Höhe von 10-20% verkaufen. Schließlich will er sein Projekt bewilligt bekommen und das geht. so denken die meisten, leichter, wenn die Gesamtkosten nicht zu hoch sind.