Bahnsteigkarten bei U- und S-Bahn in München

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    • Bahnsteigkarten bei U- und S-Bahn in München

      Wer in München einen Bahnsteig der U- oder S-Bahn betritt, braucht ein Ticket, auch wenn er gar nicht fahren will, sondern z.B. nur jemanden abholen oder zur Bahn bringen möchte.

      Diese "Bahnsteigkarte" kostet 40 Cent und wird p.a. ca. 16.000 mal verkauft.

      Diese Regelung in München ist in Deutschland ziemlich einzigartig und gibt es offenbar in dieser Form nur noch in Hamburg.

      Der MVV will an dieser Vorschrift festhalten wurde am 06.01.2018 in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

      Quelle: bild - 16 000 Tickets pro Jahr allein für Bahnsteigbesuche
    • und wieder ist jemand in die Falle getappt:

      ein Münchner, der seine Freundin zur U-Bahn begleiten wollte, ohne selbst zu fahren, wurde als "Schwarzfahrer" mit 60 € bestraft.

      Die Pflicht zum Erwerb einer Bahnsteigkarte in München ist völlig abstrus und widersinnig.

      OB Reiter will sich nunmehr endgültig für die Abschaffung der Bahnsteigkarte einsetzen.

      näheres hier:tz.de/muenchen/stadt/muenchen-…-abschaffen-10549798.html
    • Guten Morgen Lena,
      alsi ich diese Nachricht von der Bahnsteigkartenpflicht an Haltestellen des MVV hörte,glaubte ich zunächst an einen verspäteten Aprilscherz! Als dann aber Hintergrundberichte
      zu diesem Thema in sämtlichen Nachrichten,egal ob Radio oder TV kamen,konnte ich nur noch den Kopf schütteln! Würde ich meine Freundin in München von der S-Bahn am
      Bahnsteig abholen,obwohl ich nicht mit den ÖFFIS=Öffentliche Nahverkehrsmittel wie Tram,U-oder S-Bahn fahre,hätte ich dann 60,-Euro zu berappen.! In meinen Augen ist
      dies, verzeih mir bitte den Ausdruck:"Schwachsinn" und entbehrt jeder gesetzlichen Grundlage im Deutschen Verkehrsrecht!
      Ich wünsche Dir liebe Lena ein sehr,sehr schönes WE!
      LG
      Erwin
    • Hallo Erwin,

      ja, du hast Recht, man glaubt an einen April Scherz, es ist aber tatsächlich Realität beim MVV.

      Ich hab selbst schon erlebt, wie diese Kontrollen ablaufen:

      meist werden größere S-/U-Bahn-Höfe gecheckt (z.B. Stachus oder Marienplatz).

      Eine größere Gruppe von Kontrolleuren blockiert sämtliche Ausgänge.
      Alle Fahrgäste, die den Bahnhof verlassen wollen, werden kontrolliert.
      Wer keine Fahrkarte oder Bahnsteigkarte vorweisen kann, zahlt 60 € als potentieller Schwarzfahrer.

      Rechtlich ist dieses Vorgehen wohl sogar zulässig, weil der MVV das Ganze in seinen Geschäfts-/Beförderungsbedingungen so geregelt hat.

      Wer eine der Bahnanlagen betritt akzeptiert letztlich diese Geschäftsbedingungen.

      Ich glaube, es ist ziemlich unfair, wie der MVV hier mit seinen Kunden umspringt. Zumindest Fahrgäste von außerhalb Münchens können schließlich nicht zuerst alle Beförderungsbedingungen lesen, bevor sie den Bahnhof betreten.
      Selbst viele Einheimische kennen die Vorschrift bezügl. Bahnsteigkarte garantiert nicht.

      Trotzdem noch ein schönes WE!

      LG, Lena