Was war mal eure schlimmste Zugfahrt?

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    • Was war mal eure schlimmste Zugfahrt?

      Guten Abend zusammen.

      Wie der Name des Thread schon erahnen lässt, würde es mich mal interessieren, was eure schlimmste Fahrt mit einem Zug war.

      Also bei mir war es 2010, als ich mit meiner Schwester von Las Vegas zurück nach Frankfurt am Main geflogen sind. Wir mussten Frankfurt nehmen weil dort der einzige Nonstop-Flug nach Las Vegas ging.
      Die kleine "Vorgeschichte" war, dass der Flug erst gegen Abend ging, also verbrachten wir den halben Tag in der Stadt, dann haben wir am Flughafen ein paar Stunden gewartet bis wir einchecken konnten. Der fast 12 stündige Flug war nicht sehr angenehm weil man ständig in Turbulenzen war. Schlafen war also nicht drin.
      Als wir dann endlich in Frankfurt angekommen sind und unsere Koffer hatten, mussten wir leider 6 Stunden warten, bis unser Zug nach Niederbayern ging.
      Dann kam zum Glück der Zug, wir haben auch reserviert. Leider war direkt neben uns eine kleine Familie mit mehreren Kindern, die ständig rumgeschriehen haben und nicht still sein konnten. Das hörten wir 5 Stunden. Nach 6 Stunden dann kamen wir in Straubing, Niederbayern an. Total müde und fertig.
      Ich glaube das ist das erste mal bei mir, dass ich im sitzen weggedöst bin.

      Aber die laute Familie war das schlimmste
    • Meine '' Schlimmste'' Zugfahrt war an einem Dienstag (27.02.2018) während meinem DB Regio Praktikums.

      Ich war da zum besuch bei der TP.
      Ich fuhr mit dem Zug nach Hause (Aus Duiburg nach Bochum) & da war Ich schon angeschlagen.
      Ich habe mich hingesetzt und dachte mir nix dabei. Ich dachte es wird eine Entspannte Zugfahrt wie jede andere auch.
      Ansage: ,,Nächste Station Wattenscheid, ausstieg in Fahrtrichtung Links''. Der Zug hielt... Und der wurde immer voller.
      Die Tür wollte zugehen aber NEEIN, einer meint ja die ganze Zeit seinen Fuß absichtlich zwischen die Tür zu packen.
      Die Tür ist dann hängengeblieben und der Lokführer stieg aus und drücke die Tür zu..
      Weiter gings.
      ,,Nächste Station Bochum Hauptbahnhof ausstieg in Fahrtrichtung rechts''.
      Ich dachte mir ,,Endlich!''
      Aber es gab noch einen Haken.
      Die rechte Tür war bei diesem Waggon gestört, es hingen auch 4 Knallgelbe Zettel drauf..
      Ich wollte zur anderen Tür durchgehen, aber NEEIN.. Die meinen ja den weg zu versperren.
      Der Zug hielt & die drücken wie bekloppt auf der Tür rum.. (Mein Gedanke ,,Wer lesen kann, ist klar im Vorteil'')
      Dann ruft einer ,,Die Tür geht nicht auf'' (Mein Gedanke ,,Achne echt?'')
      Dann drängeln Sie alle durch den Weg... Meinen zu Schupsen usw.
      Eine Minute länger und ich hätte eine Ansage gemacht...
    • Jarmiriark schrieb:

      Bei mir wars mal so, dass die Tür beim aussteigen nicht aufging.. und da waren mehrere davon betroffen. Sowohl die eine Tür als auch die andere im nächsten Waggon gingen nicht auf (war keine manuell bedienbare Tür sondern elektrisch, wie bei der S-Bahn). Nach weiterem Suchen haben wir dann doch im letzten Moment eine funktionierende Tür gefunden..
      Das kenne ich irgendwoher.
      Als ich mal bei einem eher kleinen Bahnhof umsteigen musste damit ich nach Hause kann, wusste ich zwar ungefähr, ab wann man aufstehen kann und zur Tür gehen kann, aber der Zugführer hat keine Durchsage gemacht. Als ich dann bemerkte ich war da, ging ich schnell zur Türe. Und was war? Türe ging nicht auf.
    • Mir ist als Kind mal etwas Ähnliches passiert. Früher gab es doch die Türen in den Regionalbahnen, die man richtig aufdrücken musste. Da ich nicht in einem Ort mit Bahnanschluss gewohnt habe, hat mich mein Opa dort abholen wollen. Ich hab aber leider die Tür nicht aufbekommen und niemand sonst wollte an der Haltestelle aussteigen. leider gab es damals noch nicht so viele Handys. Im nächsten Ort bin ich dann glücklicherweise rausgekommen, aber dort musste ich erstmal einen Laden suchen, von dem aus ich meine Familie anrufen konnte. Mein Opa hat sich natürlich tierisch Sorgen gemacht, weil ich nicht ausgestiegen bin. Zum Glück ist nicht schlimmeres passiert und mein Opa hat mich dann ca. 1,5 Stunden später im nächsten Ort abgeholt, weil er noch geschaut hat, ob ich aus dem nächsten Zug aussteige. Danach ist er heimgefahren und meine Oma hat ihm dann Bescheid gesagt, wo er mich abholen kann.
    • Roran_Hammerfaust schrieb:

      Jarmiriark schrieb:

      Bei mir wars mal so, dass die Tür beim aussteigen nicht aufging.. und da waren mehrere davon betroffen. Sowohl die eine Tür als auch die andere im nächsten Waggon gingen nicht auf (war keine manuell bedienbare Tür sondern elektrisch, wie bei der S-Bahn). Nach weiterem Suchen haben wir dann doch im letzten Moment eine funktionierende Tür gefunden..
      Das kenne ich irgendwoher.Als ich mal bei einem eher kleinen Bahnhof umsteigen musste damit ich nach Hause kann, wusste ich zwar ungefähr, ab wann man aufstehen kann und zur Tür gehen kann, aber der Zugführer hat keine Durchsage gemacht. Als ich dann bemerkte ich war da, ging ich schnell zur Türe. Und was war? Türe ging nicht auf.
      Ja genauso war es auch bei mir. Nur da waren echt mehrere betroffen und der nächste Bahnhof wär dann wieder sehr weit weg, das heißt das wäre ein großer Aufwand gewesen von dort wieder nach hause zu kommen.
    • Die schlimmste Bahnfahrt lag eindeutig im Jahr 1997 und bedeutete 12 Stunden Zugfahrt aus dem Rheinland nach Hamburg. Damals wurde das schöne Wochenendticket eingeführt. Das bedeutete, man konnte mit 5 Personen eine Fahrkarte für 15,-- DM erwerben, die an zwei Tagen, nämlich Samstag und Sonntag ihre Gültigkeit hatte. Damit durfte man dann kreuz und quer in den Regionalzügen durch Deutschland fahren.

      Die Folge waren überfüllte Züge, Chaos an den Bahnhöfen. Die Bahnsteige überfüllt mit hunderten von Menschen. Mit dem ersten Zug gegen 6:30 Uhr am frühen Morgen gestartet, kamen wir dann zwar noch pünktlich in Köln HBF an. Aber dort füllte sich dann schon so langsam der Bahnsteig und der Zug nach Bielefeld war plötzlich rappelvoll. Es war an einem heißen Sommertag und statt in Bielefeld endete die Fahrt dann irgendwie in Löhne in Westfalen. Von dort ging es dann über ganz andere Strecken und Bahnhöfe als geplant bis nach Rotenburg an die Wümme. Man konnte in den Zügen kaum noch vor und zurück kommen, so gequetscht stand man dicht an dicht gedrängt in den Gängen.

      Wer das Glück hatte einen Sitzplatz zu ergattern, hatte am Ende teilweise das Pech, das er am gewünschten Zielbahnhof einfach nicht mehr aussteigen konnte, weil es kein Vorbeikommen durch die Gänge gab. Wer einen bestimmten Zug nehmen wollte, war glücklich wenn dieser mit 30 bis 60 Minuten Verspätung ankam, schaute am Ende aber entnervt und frustriert dem wieder abfahrenden Zug hinterher, weil man wegen Überfüllung gar nicht mehr einsteigen konnte und dann doch mit dutzenden von Leidgenossen auf dem Bahnsteig zurück blieb. :cursing:

      Man das war eine Fahrt. Heute, gute 20 Jahre später kaum noch vorstellbar. Damals haben wir uns dann gesagt, als wir schließlich nach 12 Stunden Fahrt gegen 18:30 Uhr schließlich in Hamburg HBF ankamen, dann lieber eine richtige Fahrkarte für das 4- oder 5-fache Geld buchen, als nochmals eine solche Abenteuerfahrt mit dem 15 DM Wochenendticket.

      Einen Tag später ging es dann übrigens schon auf ähnliche Weise ins Rheinland zurück. Zum Vergleich: Die normale Fahrt von Köln nach Hamburg mit dem IC oder ICE beträgt ca. 4 Stunden. Wir brauchten damals die 3-fache Zeit in den überfüllten Regionalzügen mit glaube ich 5 bis 6 mal umsteigen. Heute blickt man natürlich schmunzelnd auf die abenteuerliche Fahrt zurück :)