"Rheingold" machte heute Halt in Nürnberg

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    • "Rheingold" machte heute Halt in Nürnberg

      Hallo zusammen,

      ein Leckerbissen für Bahnfans, der legendäre TEE "Rheingold" machte heute einen Zwischenstopp in Nürnberg.
      Da geht mir das Herz auf, allein schon die Lok, einfach die schönste, die es je gab

      https://www.br.de/nachrichten/bayern/legendaerer-rheingold-zug-in-nuernberg,Rc1y3Kb

      Schönes WE und viele Grüße an alle!
      Michael
    • Hallo Michael, :)
      dickes Dankeschön an Dich für deinen aktuellen Post! Im Video des legendären Rheingold waren zwei meiner absoluten Lieblingseloks zu sehen und zwar die BR E03(neu 103)
      Eine Lok diente dabei als Zug-die andere als Schublok! Die Schublok hatte die noch alte DB-Nummer E003-002.
      Dies war die zweite Maschine der Vorserie,die soweit ich mich erinnere ,aus ca. 20 Maschinen bestand.
      Werde mich extra für dich morgen einmal hinsetzen und versuchen, ganz genaue und exakte Daten dieser eleganten und wunderschönen Maschine zu finden!
      Kann allerdings etwas dauern!
      Sobald ich aber alle Daten dieser Baureihe habe,bekommst du natürlich sofort von mir nicht nur die Daten(Dienstantritt,Verbleib,Stationierungsorte-und Zeit),sondern auch
      einen Überblick über sämtliche bis heute produzierten Exemplare von fast allen Modellbahnherstellern(von T-1!)
      LG von SR nach M
      Erwin
    • Schönen Abend Michael, :)
      ich hatte dir ja bei meinem letzten Post an dich versprochen,nach der Historie der E003-002-1 und anderen Details Ausschau zu halten , bzw Daten,falls ich sie finde,extra für dich
      zusammenzutragen! Bin eben gerade fündig geworden:

      Geschichte der E003-002-1:
      Am 07.12.1962 vergab die DB den Entwicklungsauftrag für eine Elektrolokomotive mit Achsfolge Co`Co`,Vmax 200km/h(!),Achslast 18 t an die Firmen Siemens Schuckert(SSW)
      und Rheinstahl(Henschel) Federführend beteiligt war das BZA=Bundesbahnzentralamt München.
      Durch umfangreiche Testfahrten mit den für 200 km/h E 10 299 und E 10 300 wurden die Entwicklungsarbeiten begleitet.Ende 1963(31.12.) oder 30.12.(da herrscht Uneinigkeit
      unter div. Fachautoren zur Lokgeschichte!) erfolgte die Bestellung von 4 Prototypen.
      Die als BR E03 001-004 bezeichneten Loks sollten 400 t-Schnellzüge in der Ebene sowie 300 t-Züge auf 5 Promille Steigung mit Vmax von 200 km/h befördern.
      Es waren die bis dahin stärksten Lokomotiven der DB, mit einer Stundenleistung von 6440 kw(entspricht ca 12000 PS) bei 200 km/h und 7200 kw bei 180 km/h
      sowie einer Dauerleistung von 5950 kw bei 200 km/h und 74440 kw bei 191 km/h.
      Der geplante Betrieb der E 03 bis zu Vmax 200 km/h erforderte völlig neue sicherheitstechnische Ausrüstungen, um trotz langer Bremswege noch eine hohe Sicherheit zu ermöglichen.
      Zu nennen sind in diesem Zusammenhang insbesondere die unabhängig voneinander arbeitenden Bremssysteme,sowie die erstmals installierte LZB=Linienzugbeeinflussung und halbautomatische Geschwindigkeitssteuerung.
      Als erste der Vorseienloks wurde am 18.02.1965 die E 03 002 geliefert, als letzte am 01.06.1965 die E 03 003.
      Nach umfangreicher Erprobung der Vorserienloks überarbeitete das BZA München die Konstruktion unter Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen und leitete 1969 die Beschaffung der Serienlokomotiven ein.
      Ursprünglich als 103 005 ff geplant, entschloß man sich auf Grund der veränderten konstruktiven Parameter zur Eingruppierung in die Unterbaureihe 103.1 mit den Betriebsnummern
      103 101 ff. Die Serienmaschinen wiesen ggü. den Prototypen vor allem eine größere intallierteLeistung(Transformator,Fahrmotoren) auf. An der Fertigung waren beim mechanischen Teil Henschel,Krauss-Maffei und Krupp beteiligt,während den elektrischen Teil AEG,BBC und SSW bauten. Die Anlieferung begann mit der 103 109 am 27.05.1970 und war nach
      145 Maschinen mit der 103 245 am 31.05. 1974 abgeschlossen.
      Mit den Serienmaschinen sollte das neue betriebliche Leitprogramm der DB erfüllt werden: Es stützte sich auf ein Netz vertakteter Fernreisezüge erster Klasse und hoher Reisegeschwindigkeit,dem 1971 eingeführten InterCity-Verkehr(IC) ,der wiederum auf den Erfahrungen mit den TEE- und F_Zügen aufbaute.
      TEE- und IC-Züge sollten mit 200 km/h,D-Züge mit 160 km/h ,Eilzüge mit 140 km/h und Nahverkehrszüge mit 120 km verkehren. Mit einer Dauerleistung von 7440 kw und einer
      zehnminütigen Kurzzeitleistung von 10 440 kw bei 152km /h gehören die 103.1 zu den stärksten E-Loks der DB.
      Fortsetzung folgt!......
    • Schönen Abend,lieber Goofy, :)
      ich kann dir da nur aus vollem Herzen zustimmen! Luigi Colani war einer der besten Designer Europas! Von vielen wurde er geschmäht ,manchen war er verhaßt,aber in der öffentlichen Wahrnehmung galt er oft als Genie,ob seines Mutes,auch mal neue Designformen herauszubringen!
      Mir sind vor allem sein gelungenes Design der italienischen Autolegende Alfa Romeo Guiletta,oder der Fiat Spider in sehr,sehr guter Erinnerung!
      Ein Genie wie Luuigi Colani,gibt es unter den heutigen Designern leider nicht mehr!
      Ist zwar meine persönlich Meinung,aber ich lasse auch gerne andere Meinungen gelten!
      Freu mich schon sehr auf deine Antwort!
      LG
      Erwin