Hat die Bahn ihren schlechten Ruf zurecht?

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    • Hat die Bahn ihren schlechten Ruf zurecht?

      Liebe Kolleginnen und Kollegen,

      Die Antwort auf diese Frage lasse ich bewusst offen, da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.
      Zur Meinungsbildung könnte der folgende link dienen.

      https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/deutsche-bahn-meine-irre-pannenreise-im-ice-von-berlin-nach-hamburg-64902474.bild.html

      LG an alle!
      Lena
    • Liebe Leserinnen und Leser,

      eigentlich vergeht kaum ein Tag ohne einschneidende Störungen, seit gestern Abend 23 Uhr kommt man nicht mehr mit Zug bzw.S-Bahn zum Flughafen München.

      https://www.br.de/nachrichten/bayern/s-bahnen-und-zuege-koennen-muenchner-flughafen-nicht-anfahren,RdFMPUg

      Ich denke man kann schon sagen, dass der "schlechte Ruf" der Bahn nicht von ungefähr kommt.

      LG und schönes WE an alle
      Lena
    • Liebe Lena, :)
      wenn man,wie die Bahn AG,seit der vor einem Vierteljahrhundert durchgeführten sog."Baahnreform" laufend immer mehr und z.T. äußerst schwerwiegende Fehler, wie
      der Staatskonzern Bahn macht,braucht man sich aus meiner Sicht überhaupt nicht über den schlechten Ruf des eigenen Unternehmens zu wundern!!!

      Die Riesenfehlerserie begann damals vor 25 Jahren mit der Ernennung von Heinz Dürr zum Bahnchef der gerade vereinigten Bahnen zur Bahn AG; auch die anderen
      Bosse des Unternehmens waren samt und sonders um im Buneswehrjargon zu bleiben,"Rohrkrepierer",die Namen wie Ludewig,Mehdorn,Clement,Grube,Lutz,sind da nur
      noch eine Randnotiz.

      Nächster Fehler :Stillegungswahn- hier hat der Konzern den nächsten schweren Fehler produziert,indem er Relationen in ländlichen und besonders betroffenen Gebieten
      wichtige Schienenverbindungen kappte,als Beispiel die Relationen des "Kuckucksbähnl",die Relation von Trier über nach Trabentrabach-Zell etc.(Spitzname:"Saufbähnchen",weil
      an dieser Relation viele bekannte Weinorte liegen,die auf die Bahn dringendst angewiesen waren,in diesem Landstrich gab es nur Winzer und Kellereibetriebe,aber sonst
      keine Dienstleistungs-oder Handwerksbetriebe,geschweige denn Industrie.

      Nicht vergessen möchte ich aber auch nicht die Fehler der vor der Reform noch existenten DR der ehemaligen DDR. Orte wie z.B: Malchin,Kalbe an der Milde,sowie die
      damals noch zahlreich vorhandenen Nebenstrecken,Kleinbahnen etc.

      Auch die Aufsplitterung der Bahn AG in verschiedene Bereiche(DB-Cargo,DB-Netz,DB-Fahrweg) war einer der Kardinalfehler des Staatskonzerns.
      Ferner kommt hier auch noch ein weiterer grober Fehler hinzu und zwar ,daß es mehrere Gewerkschaften unter dem Dach der Konzernmutter gibt,bei der die eine
      über die Ziele der anderen nicht Bescheid weiß und somit die linke Hand nicht weiß,was die Rechte tut.(EVG,GDL,Transnet)

      Vor der sog."Reform" gab es eine Einheitsgewerkschaft,bei der sich alle Eisenbahner gut aufgehoben fühlten und die mit einer Stimme sprach und die Interessen ihrer
      Mitglieder vertrat; es war dies die GdE=Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands.

      Alle diese von mir aufgezählten Fakten,liebe Lena trugen u.a. zum schlechten Ruf des Staatskonzerns bei!
      Freu mich schon sehr auf deine Antwort!
      GLG aus dem nasskalten und ungemütlichen SR nach M
      Erwin
    • Hallo zusammen,

      gestattet mir bitte eine Anmerkung zum Thema Gewerkschaften:

      Historisch bedingt sind Gewerkschaften i. d. R. als nichtrechtsfähige Vereine organisiert. Eine Einbindung irgendeiner Art in den DB-Konzern existiert nicht.

      Die GdED hieß irgendwann Transnet, ihr heutiger Name lautet EVG. Sie ist eine DGB-Gewerkschaft.

      Die Lokführergewerkschaft GDL hingegen ist eine Gewerkschaft im Deutschen Beamtenbund - auch wenn Lokführer seit der Bahnreform nicht mehr verbeamtet werden.

      Viele Grüße, Markus
    • Vielen Dank an Erwin und Markus für Euere Rückmeldungen.

      Gerade habe ich noch eine Nachricht gelesen, die mich schockiert hat, allerdings betrifft es nicht die Bahn im eigentlichen Sinne, sondern einen Mitarbeiter, der jedoch eine leitende Funktion hatte

      https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/prozess-in-berlin-sex-vorwuerfe-bahn-manager-beteuert-unschuld-65040874.bild.html

      LG, Lena
    • Liebe lena, :)
      hab herzlichen Dank für deinen Post! Als ich das gelesen habe,war ich nicht nur schockiert,sondern regelrecht entsetzt!!!! Daß hier ein leitender Beamter
      sich in seiner Funktion als Manager der DB-Netz AG an eine Mitarbeiterin "ranmacht" und seine Stellung dazu nutzt,diese Mitarbeiterin vergewaltigt ist
      widerlich,abschäulich und ekelhaft!
      Wäre ich der Vorsitzende Richter in dieser Verhandlung gewesen,ich hätte diesen Typen in das allerletzte und hinterste Kaff in Deutschland strafversetzt auf einen
      Posten,wo er keinen Schaden anrichten kann; z.B. als Rangierer oder als Materialwart in einer Werkstatt der Bahn AG!

      Was für mich aber neben dieser Gewalttat noch viel,viel erschreckender ist, daß dieser Mitarbeiter nicht nur satte 30 Jahre(!) bei der Bahn tätig ist,sondern
      die Beletage des Konzerns einfach auf "Blinde Kuh" gemacht hat, d.h. nicht schon bei Bekanntwerden des Vergewltigungsvorwurfes eingeschritten ist!

      Ich finde es mutig und richtig von der vergewaltigten Mitarbeiterin,daß sie diesen Typen angezeigt und vor Gericht gebracht hat!
      Dies zeugt meiner Meinung nach von echter Zivilcourage!
      Diese Mitarbeiterin hat vollkommen richtig gehandelt und meine Hochachtung! :thumbup:

      Auch den Mut der anderen 4 Mitarbeiterinnen bewundere ich wirklich!!! Geauso ists richtig:nur nicht einschüchtern oder erpressen lassen!!! Auch diese Mitarbeiterinnen
      haben aus meiner Sicht enorme Zivilcourage bewiesen,gegen diesen Typen gerichtlich vorzugehen und ihn anzuzeigen!! Mädels,das habt ihr vollkommen richtig gemacht,möchte
      ich ihnen zurufen!

      Liebe Lena,ich hoffe du teilst meine Meinung!
      Freue mich schon sehr auf Deine Antwort!
      LG vom sehr,sehr kalten(5Grad) SR nach M
      Erwin
    • Hallo Erwin,

      vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme.

      Wie ich den Artikel auf bild.de gelesen habe, war ich zuerst fassungslos und dann packte mich die blanke Wut, welch abscheuliche Menschen es doch gibt.

      Immerhin war der Täter in gehobener Position bei der Bahn tätig und hat seine Vorgesetzteneigenschaft schamlos ausgenutzt.

      Ich bin froh, dass sich die betroffenen Frauen entschlossen haben, diesen abscheulichen Menschen anzuzeigen.

      Ich hoffe, dass er mehrere Jahre hinter Gitter wandert.
      Und was ihn sicher schwer treffen wird, ab einer Freiheitsstrafe von mindestens 12 Monaten wird er seine Beamtenpension verlieren.

      Um ehrlich zu sein, ich habe nicht das geringste Mitleid mit ihm.

      Viele Grüße
      Lena
    • Liebe Lena, :)
      ich stimme dir da absolut zu! Aber du kennst ja den Spruch:"Ist der Ruf erst ruiniert,lebts sichs völlig ungeniert!"
      Mehr braucht man ja wohl zu diesem abscheulichen und ekelhaften Vorfall nicht mehr zu sagen!
      Aber ,was mich liebe Lena, völlig in Rage gebracht hat,war die Tatsache,daß die Herren Vorstände der Bahn AG nicht schon viel früher ganz hart gegen diesen
      Typen vorgegangen sind,nachdem die 4 Mitarbeiterinnen lobensewerterweise dieses Ekel angezeigt haben!
      Freu mich auf Deine Antwort!
      LG aus dem völlig verregneten SR nach M!
      Erwin
    • Hallo Erwin,

      ich teile voll deine Meinung, die Bahn als Arbeitgeber des Straftäters hätte viel schneller reagieren müssen.
      Schließlich handelt es sich um schwerwiegende Straftaten, da genügt es keinesfalls, den Täter in vorzeitigen Ruhestand zu schicken.
      Da bleibt mir die Spucke weg.
      Schlimm ist es jetzt für die betroffenen Frauen, dass diese im Prozess wieder als Zeuginnen aussagen müssen. Da kommen die schrecklichen Erlebnisse alle wieder hoch. Die psychischen Verletzungen dieser Opfer werden gar nicht hoch genug eingeschätzt.

      Viele Grüße vom nasskalten M nach SR!
      Michael
    • Hallo Michael, :)
      Es ist in meinen Augen eine Riesensauerei,dieses Ekelpaket auf Staatskosten in den vorzeitigen Ruhestand und das womöglich noch bei vollen Bezügen,zu schicken!
      Ferner stimme ich dir auch zu,daß es für die weiblichen Opfer dieses Ekelpakets nicht nur eine enorme psychische Belastung darstellt,nochmals im Prozeß gegen dieses
      Ekelpaket aussagen zu müssen; es wird auch für diese bedauernswerten weiblichen Opfer des Ekelpakets aus meiner Sicht eine Art "Spießrutenlauf",wenn sie diesem
      Typen unmittelbar gegenüberstehen!

      Dieser Typ wird sich dann vor dem Vorsitzenden Richter wahrscheinlich darauf hinausreden wollen,daß seine weiblichen Opfer es doch gerne gehabt hätten,daß er sie
      begrapscht und betatscht!
      Aber da kann ich nur hoffen,daß ihn bei diesem Prozeß der Vorsitzende Richter einen ordentlichen "Einlauf" verpaßt,d.h. er ihm unmißverständlich klarmacht,daß diese
      eine Straftat;sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz darstellt und eine ordentliche und hoffentlich ziemlich lange Strafe nach sich zieht bzw. ziehen muß!

      Aus meiner Sicht muß bei diesem Prozeß der Vorsitzende Richter die Unterbringung dieses Typen in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher unbedingt anordnen ,damit
      dieser Typ nie mehr in Freiheit kommt und er keine derartigen Straftaten mehr begehen kann!

      Ferner sollte der Vorsitzende Richter beim Prozeß dieses Ekelpaket zu einer ordentlichen Schmerzensgeldzahlung an seine Opfer verdonnern!
      Freu mich auf deine Antwort!
      LG aus dem naßkalten und ungemütlichen SR nach M
      Erwin

      Beitrag von 4yg ()

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